Thor: God of Thunder REVIEW

Wie in den Filmadaptionen üblich, spielt ihr die Hauptfigur, die hier auch als Namensgeber des Spieles fungiert. Thor ist der Gott des Donners und Sohn des Odins, der auf Kampf und Krieg gesinnt ist. Die Erzählung um jenen, ist aber fast unabhängig vom Film und erzählt eine ganz eigene Geschichte. Die wenigen Parallelen werden sowieso nur von Fans erkannt und daher ist es völlig egal, denn tiefgründig wird es sowieso nicht. Natürlich ist aber wieder Loki die Wurzel allen Übels und muss aufgehalten werden, auch wenn er als eigentlicher Feind noch im Hintergrund agiert und für Thor nicht offensichtlich ist. Doch der Krieg ist schnell angezettelt…..

 

Rundumschlag?

 

Da Thor dem Kampf nicht abgeneigt ist, benötigt er natürlich eine Waffe, die sich hier als Hammer darstellt. Der gigantische Hammer verfügt über eine enorme Kraft und kann Blitze erzeugen. Da nur Thor in der Lage ist, diesen zu heben, wird ihm diese Macht zuteil. Mithilfe seines Hammers, kann der Gott des Donners dutzende Angriffe ausführen. Ihr fegt über den Boden und schaltet einen Gegner nach dem anderen aus, oder befördert sie in die Höhe, um einen weiteren Schlag aus der Luft abzugeben. Um die verschiedenen Attacken auszuführen, müsst ihr aber nicht viel tun, denn euer Hauptprotagonist visiert seine Feinde automatisch an, sofern ihr den Angriff befehligt. Das erweist sich als ziemlich praktisch, denn das Unterfangen findet auf dreidimensionalen Arealen statt, die aber nichtsdestotrotz sehr eingeschränkt sind.

Da die Gegner von allen Seiten kommen und euch zu gerne in einer Gruppe angreifen, verfügt Thor zum späteren Zeitpunkt über die Möglichkeit Blitze zu schleudern, oder einen Rundumschlag auszuführen. Mit jedem vernichteten Gegner bekommt ihr auch Punkte gutgeschrieben, die ihr für neue Attacken nutzen dürft. Viele weitere Schlagmöglichkeiten mit eurem Hammer können freigeschaltet und für die Vernichtung des Gegners genutzt werden. Habt ihr alle aktiviert, ist einem hemmungslosen Schlagabtausch keine Grenze mehr vorbehalten.

Je nachdem für welchen Schwierigkeitsgrad ihr euch entscheidet, kann Thor auch schnell in eine Zwickmühle geraten und seine Lebensenergie zur Neige gehen. Glücklicherweise ist die Umgebung frei zerstörbar und wirft hin und wieder etwas der wertvollen Energie ab. Gelegentlich lassen sich aber auch Runen finden, die im Menü angepasst werden dürfen. Diese schenken euch weitere wertvolle Attribute, die im Kampf für einige Vorteile sorgen. Daher ist es immer vom Vorteil, alles genaustens zu begutachten, bevor ihr eure Reise fortsetzt.

Nach den Massen an Gegnern, steht am Ende des Levels natürlich ein Obermotz bereit, den ihr ebenso bezwingen sollt. Es reicht dabei aber nicht nur, ihm seine Lebensenergie abzuziehen, sondern noch Quick-Time-Events zum Abschluss auszuführen. Dies bedeutet, ihr bekommt bestimmte Kommandos auf dem Bildschirm präsentiert, die ihr in kurzen Intervallen ausführen müsst. Dies soll für Abwechslung sorgen, ist aber nur nervig und sieht zudem noch albern aus. Diese bestimmten Kommandos werden aber auch zwischendurch abverlangt, wenn ihr kleine Aufgaben erfüllen müsst, um ein weiterkommen zu gewähren.

 

Technik

 

Die Grafik von Thor sieht nicht gerade elektrisierend aus. Die Geschichte um den Gott des Donners, dem neckischen Halbbruder Loki und dem Allvater Odin wird in Bildschnipseln erzählt. Diese weisen einen Comic-Look vor und entfernen sich demnach sehr von der Filmvorlage. Die eigentliche Optik gibt aber auch nicht mehr Fassetten wieder und siedelt sich mehr im unteren Durchschnitt an. Dafür kommen die Animationen flüssig daher uns stellen einen reibungslosen Kampf dar. Umgebungen wirken wiederum trist und einfallslos, so wie schon die Bildgeschichten.

Der Sound ist da schon ein wenig einfallsreicher. Er ist flott und gut gewählt. Um der Filmadaption ein wenig mehr Glanz zu geben, wurde eine deutsche Synchronisation ins Spiel eingebracht. Leider werdet ihr nicht die Originalstimmen hören, doch die Sprecher machen nichtsdestotrotz einen guten Job. Die Geschichte selbst wird aus der Sicht von Loki erzählt, der sich der geschickt ausdrückt und selten genutzte Worte verwendet.

Die Steuerung benötigt Remote und Nunchuck. Der Einsatz der Bewegungssteuerung wird nur in einem kleinem Maß genutzt. Meistens drückt ihr die herkömmlichen Feuerknöpfe für Befehle und schwingt nur in besonderen Momenten die Remote der Nintendo Wii. Durch die Vielzahl der Fähigkeiten bauen sich die Möglichkeiten aber noch weiter aus, sodass es nicht so schnell langweilig wird. Würden die Schlachten nicht immer so eintönig sein, könnte man mit der hohen Anzahl ein Attacken richtig viel Spaß haben.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
43
43
-
Multiplayer

FAZIT

Einige Stärken und viele Schwächen. Ja, es war natürlich abzusehen, dass auch bei Thor sehr geschlampt wurde. Als Gott des Donners und Kriegsherr, hat der Gute schon einige nette Angriffe auf Lager, doch leider fehlt es an guten Gegnern, um diese zu nutzen. Ganz so leer wie einige andere Vertreter ist die Filmadaption nicht, doch wirklich spaßig kommt sie auch nicht daher. Für unter 10 Euro kann man hier nichts verkehrt machen und bekommt ein Spiel für zwischendurch präsentiert. Doch wahre Fans und Spieler, die einen guten Titel erwarten, sind auf der falschen Spur und sollten lieber den Hammer niederlegen.

- Von  Rena

Nintendo 3DS
Xbox 360
Playstation 3
Nintendo Wii

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USK 12 PEGI 12

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