Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star REVIEW

Wenn man, so wie ich, großer Anhänger von Japano-RPGs ist und sich nahezu alles unter die Nägel reißt, was aus Fernost in die eigene Heimat hinüberschwappt, dann macht man nahezu automatisch auch Bekanntschaft mit Spielen, die selbst in einem eher der Nische zuzuordnenden Genre noch einmal recht exotisch wirken. Denn in welcher Videospielgattung, wenn nicht einem Rollenspiel aus Nippon, trifft man schon auf ein rundenbasiertes RPG mit Science-Fiction Setting und Heldinnen, die ihre Gegner mit süßlichen Songs bekämpfen und sich nebenbei von ihren männlichen Begleitern in einem entspannten Bad in den heißen Quellen betatschen lassen um sich wertsteigernde Upgrades verpassen zu lassen? Ein solches, zugegebenermaßen selbst für Genre-Fans recht spezielles Exemplar, findet sich aktuell mit „Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star“ aus der Entwicklerschmiede Gust in den Händlerregalen. Ob das aktuelle Spiel der „Atelier…“ Macher etwas taugt, klärt der Test.

 

Bitte was?!?

 

Ein gänzlich neues Franchise hat Gust für seine aktuelle Produktion nicht geschaffen, denn bei dem vorliegenden Titel handelt es sich um ein Prequel zu der „Ar tonelico” Reihe. Diese war auf der Playstation 2, Playstation 3 sowie durch einen im Westen nie veröffentlichten “Ciel nosurge” genannten PS Vita Ableger bei Genre-Fans durchaus populär und besitzt dementsprechend auch einige Anhänger. Und obwohl Prequel typisch einige offene Fragen vorweggenommen und das Grundszenario für die vorherigen Teile geschaffen wird, so braucht man keiensfalls ein Kenner der Vorläufer zu sein um sich in „Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star“ zurechzufinden. Gewisse Vorkentnisse schaden allerdings nicht, zumal einiges an Stehvermögen abverlangt wird, denn die onehin schon recht komplexe Geschichte wird durch die riesige Textflut, welche als maßgebliches Mittel der Narration verwendet wird, nicht gerade verainfacht.

Ort der Handlung ist ein Planet namens Ra Ciela. Auf diesen lebten Menschen einst in einer friedlichen Koexistenz mit den Genoms, einer geistigen Lebensform, die auf Ra Ciela ursprünglich heimisch war. Doch die Zeiten, in denen der einst grüne Planet durch firedliches Miteinander geprägt war, sind längst vorbei, denn mit dem auftauchen einer zuvor unbekannten Rasse namens Sharl wurden die Menschen immer weiter an den Rand des Planeten gedrängt. Mittlerweile leben die Menschen auf einer Geofront, in der es keinen Jahreszeitenwechsel und auch keine Tage und Nächte gibt. Erst als sich auf der Geofront die “Barriere von Felion” öffnete und die Ancients genannten Menschen dieser Seite den von den Sharl verfolgten Menschen der anderen Seite zur Hilfe traten, verbesserte sich die Situation der wenigen noch lebenden Menschen allmählich. Dies liegt vor allem an der Kentniss der Ancients über die Song-Magie, die zuvor nur von den Sharl genutzt werden konnte. Doch die mittlerweile wieder eingetretende Stabilität zwischen Menschen und Sharl ist brüchig, diverse Kräfte auf beiden Seite versuchen an die Macht zu gelangen.

In diesem Szenario finden sich zwei Charakterpaare wieder. Zum einen Delta und Cass, die auf der Seite der Menschen für die Organistation Plasma arbeiten und gegen die Sharl kämpfen, und Earthes und Ion, die etwas ungewöhnlicher erscheinen. Während die junge Ion ihr gesamtes Leben in einer geschlossenen Welt verbracht hat, die sich bald als eine an die “Truman Show” erinnernde Studio-Inszenierung entpuppt, handelt es sich bei Earthes um einen von Ion geschaffenen Roboter, der seiner Freundin bei der Flucht in die wirkliche Welt hilft. Der Spieler übernimmt im Spiel die Kontrolle über beide Paare und erlebt so eine Handlung aus zwei Blickwinkeln, die sich immer wieder überschneidet.

Das die Geschichte vor allem zu Beginn ziemlich verworren erscheint, dürfte beim lesen der Inhaltszusammenfassung sicherlich aufgefallen sein. Und es braucht wirklich einige Stunden bis man das erzählerische Konstrukt von „Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star“ einigermaßen überblickt, denn das Spiel ist dahingehend unglaublich konseqeuent, dass es eine eigene Welt mit eigenen Vokabular schafft, welches man oftmals auch dann nicht so richtig begreift, wenn man die Spiel interne Enzlykopädie bemüht und sich um große Aufmerksamkeit bemüht.

 

Ganz schön geschwätzig

 

Und das sage ich als jemand, der die Vorgänger zwar nie intensiv gespielt hat, aber doch durchaus kennt. Als allzu problematisch würde ich die Komplexität der Handlung nicht ansehen, denn auch wenn man einige Stunden braucht um den Durchblick zu bekommen, so wird eine doch gut ausgearbeitete und mit vielen interessanten Aspekten versehene Geschichte erzählt. Dabei werden zwar viele Motive bemüht, die dem JRPG nicht gerade fremd sind. Trotzdem sticht die fantasievolle Geschichte über Freundschaft, Krieg, Schuld und Liebe doch sehr positiv aus dem Einheitsbrei vieler anderer Videospielhandlungen heraus, weshalb ich mich gerne in ein Spiel wie „Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star“ investiere.

Probelamtisch ist allerdings die Art und Weise wie die Story erzählt wird. Videoseqeuenzen gibt es nämlich so gut wie keine, stattdessen werden 95 Prozent aller Dialoge in recht banalen Seqeuenzen in Spielgrafik präsentiert, denen jegliche Dynamik fehlt. Das kennt man so oder ähnlich natürlich von vielen anderen Japano-Rollenspielen auch. Die unglaubliche Textmenge, die einem hier geboten wird, ist aber doch ziemlich einmalig und strengt irgendwann ziemlich an. Nun habe ich überhaupt kein Problem damit in einem Spiel viel Text zu lesen, nicht umsonst zähle ich Spiele der Visual Novel Gattung zu meinen liebsten Genres. Allerdings unterbrechen die teilweise bis an die 10-15 Minuten gehenden Dialoge den Spielfluss ungemein. Überhaupt hat man stets das Gefühl das „Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star“ als Visual Novel sehr viel besser aufgehoben wäre, wie als JRPG. Ein großer Teil der Dialoge ist nicht einmal wirklich für die Geschichte relevant, sondern lediglich seichter Small Talk.

So habe ich mich ab einem gewissen Punkt immer wieder selbst dabei erwsicht, dass ich Dialoge einfach nur weggeklickt habe ohne ihren Inhalt genau zu lesen. Irgendwann hat man aber ein Gespür dafür entwickelt, was nun interessant und lesenswert ist, und was gerne auch mal übersprungen werden kann. Dies ist auch ungefähr der Zeitpunkt – zumindest war es bei mir so – ab den die Handlung nach den eher zähen Stunden des Einstiegs in Fahrt kommt und allmählich interessant wird. Hinzu kommt auch, dass einige interessante Figuren geboten werden, deren Geschichte und Schicksal mich fast schon berührt haben.

 

Viele gute Ideen, aber…

 

Die Dialoge bilden einen überraschend großen Gesamtanteil am Gameplay. Abseits der mal mehr mal weniger interessanten Gespräche offenbart sich das Spiel als erstaunlich nah an den letzten Ablegern der „Atelier…“ Reihe, für die Entwickler Gust sicherlich am bekanntesten ist. Das offenbart sich vor allem in jenen Abschnitten, in denen ich durch recht eng abgegrenzte Areale laufe, dabei hier und da ein paar Personen zum ansprechen und einige Items zum einsammeln finde. In den meisten Arealen besteht außerdem die Möglichkeit auf Feindkontakt, wobei hier die zweite große Gameplay-Mechanik zum Einsatz kommt – das Kampfsystem.

Dieses wirkt wie eine Mischung aus genannten „Atelier…“ Spielen, hat aber auch gewisse Parallelen zu der „Tales of…“ Reihe, sowie zu früheren „Final Fantasy“ Ablegern. Denn man wählt hier nicht einfach in einem Menü aus einer Variation an Angriffsmöglichkeiten die für den jeweiligen Zug am sinnigsten erscheinende Aktion aus, sondern bedient sich an vorgegebenen Optionen, die allerdings aktiv durch Tastendrücken aktiviert werden müssen. Das hat fast schon ein bisschen etwas von einem Beat ´em Up, auch weil man so beispielsweise durch gutes Timing Kombo-Attacken ausführen kann. In seinem Kern ist diese Mechanik aber trotzdem recht simpel, auch wenn die zu Beginn auftretenden Tutorials das System unnötig kompliziert erklären. In dieser Einfachheit liegt aber nichtsdestotrotz eine angenehme Dynamik, welche dem Kampfsystem tatsächlich einen Hauch von Frische verleiht. Durch den Einsatz einfacher Angriffe des männlichen Charakters, welcher bei jeden Kampf seine weibliche Begleiterin beschützt, wird zudem eine Anzeige nach und nach gefüllt, die es erlaubt, dass Cass bzw. Ion von ihrer mächtigen, als Spezial-Angriff fungierenden Song-Magie Gebrauch machen. Zudem ist es möglich, dass diverse Freundschafts-Attacken benutzt werden können, allerdings muss man diese erst einmal freispielen, ebenso erlernt man erst mit der Zeit wirklich starke Song-Magie.

Das große Problem meinerseits mit den Kämpfen liegt am Schwierigkeitsgrad. Dieser ist auf der normalen Stufe so einfach, dass ich erst nach knapp 13 Spielstunden überhaupt das erste Mal gestorben bin. Auf den beiden höheren Stufen zieht das ganze zwar schon eher an, leider offenbart sich aber auch hier, dass man nur wenig taktisches Feingefühl braucht, da die Gegner kaum strategisch agieren und nur selten eine wirkliche Gefahr darstellen. Schade, denn im Grunde hat Gust viele gute Ideen. Dazu gehört beispielsweise der Umstand das Gegner stets in Wellen angreifen. In jedem Areal, welches ich neu betrete, wird mir am oberen Bildschirmrand ein Counter angezeigt, der mich über die Anzahl der auftretenden Gegnerwellen informiert. Greift nun eine Gruppe an und ist diese besiegt, folgt darauf gleich die nächste. Theoretisch geht das immer so weiter bis die letzte Angriffswelle abgewehrt und damit ein Areal von Feinden vorerst befreit ist oder ich durch den Einsatz der starken Song-Magie soviel Schaden anrichte, wie nur möglich, und damit aus einem Kampf aussteige. Dadurch wird das Gegneraufkommen angenehm vom Spiel selbst gesteuert und ich muss mich nicht mit unzähligen Feinden herumschlagen, die mir nach Zufallsprinzip um die Ohren gehauen werden.

Aber vielleicht liegt hier auch ein Denkfehler meinerseits vor, denn so, wie ich Gust kenne, will das Studio eigentlich keine Rollenspiele machen, die für absolute Genre-Puristen gedacht sind. Denn genau so wirkt „Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star“ über lange Strecken. Die Aufgabenstellungen beruhren meist darauf, dass ich einen bestimmten Ort in der Welt aufsuche, dazwischen ein paar Kämpfe absolviere und hin und wieder auf Boss-Gegner treffe, die in der Regel aber ebenfalls keine große Herausforderung darstellen. Dazu kommt, dass man in keinster Weise zu repetetiven Grind-Orgien genötigt wird. Zwar gibt es ein Levelsystem, nach welchen ich auch stärkere Status-Werte und Angriffe erhalte, sofern ich in den jeweiligen Stufen aufsteige. Allerdings war kein Kampf so schwer, dass ich dachte: “Hey, geh am besten noch einmal ne halbe Stunde in Gebiet X ein paar Feinde besiegen und steig um zwei, drei Level auf”.

 

Zärtlichkeiten in der heißen Quelle

 

Der Fokus von „Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star“ liegt eindeutig in anderen Bereichen, als dem klassischen JRPG-Gameplay. Das finde ich persönlich etwas schade, da Gust, wie gesagt, einige gute Ansätze verbaut hat. Sehr viel mehr wirkt mir das Spiel aber – und das meine ich nun keinesfalls negativ – wie ein Spiel mit seichten Anspruch, welches eher zum gemütlichen daddeln einlädt. Dazu passt sicherlich auch, dass man im Laufe des Abenteuers mit unzählig Fan Service geradezu bombardiert wird. Denn natürlich wirken die überwiegend weiblichen Figuren alle irgendwie knuffig, tragen in der Regel nur wenigige Textillien am Leib und machen in so gut wie jeden Dialog eine zweiddeutige Anmerkung. Spätestens wenn das “Purification” genannte Ritual als Element eingeführt wird, weiß man auch, welche Zielgruppe hier angesprochen werden soll.

Bei der Reinigung treffen sich nämlich Delta und Cass bzw. Earthes und Ion inmitten einer heißen Quelle, wobei zumindest die Damen hier noch weniger Klamotten am Leib haben, als sie es im restlichen Spiel onehin schon tragen. Nun hat man die Möglichkeit verschiedene Kristalle, welche diverse Fähigkeiten verleihen, an veschiedene Körperteile zu befestigen. Das fängt bei Armen und Beinen an, bei etwas mehr Vertrauen zum weiblichen Gegenüber darf aber auch der Bauch und die Brust beta….. äh, ich meine mit einen Kristall versehen werden. Und warum das ganze? Na, um stärkere Werte zu erhalten. Warum sonst trifft man sich halbnackt in einer heißen Quelle, redet von eindringen, Schamgefühl und der Angst vorm ersten Mal? Aber hey, ich mag solche pubertären Anspielungen, auch wenn mir vor Erregung nicht unbedingt das Blut aus der Nase sprudelt, sondern ich eher amüsiert schmunzle.

Den Humor aber mal beiseite gelassen, hat „Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star“ auch hier ein im Kern eigentlich recht interessantes Konzept. Denn tatsächlich spielt Vertrauen, Zärtlichkeiten und Liebe innerhalb der Geschichte und in der Beziehung der beiden Charakterpaare zueinander eine wichtige Rolle und ist – wenn auch mit viel Kitsch – schön genug erzählt, sodass ich abgeholt wurde und mich unterhalten fühlte. Das Purification Ritual stellt dabei eigentlich nur eine Seite einer Münze dar, denn zuvor muss man erst einmal ein bisschen Vorarbeit leisten und sich das Vertrauen seiner Partnerin erarbeiten.

Dazu muss das Szenario von der materiellen Welt in die Geisterwelt gewechselt werden. Dies macht man in den Bios Shops, die sich in der Spielwelt finden. Hier kann man in die Gefühlswelt anderer Figuren eintauchen und mehr über diese und beispielsweise ihre Gefühle erfahren. Das hat in seiner Ausführung zwar auch wieder jede Menge Text zur Folge und ist bei manchen Figuren auch recht dröge gestaltet, sodass der schnelle Klickfinger zum Einsatz gebeten wird, erweist sich gelegentlich aber als durchaus interessant und gewinnt dem Spiel noch einmal eine schöne Ebene ab.

 

Recycelte Klone

 

Man merkt „Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star“ an vielen Stellen an, dass es kein Spiel mit großen Budget ist, was natürlich per se nicht negativ sein muss und sich im vorliegenden Fall auch selten als störend erweist. Allerdings muss man vor allem hinsichtlich der visuellen Präsentation damit leben, dass diese sehr antiquiert wirkt und stellenweise fast schon an Playstation 2 Zeiten erinnert. Dies gilt vor allem für die sehr statisch wirkenden Dungeons, welche stets recht leer wirken und aufgrund häufig grober Texturen auch nicht unbedingt hübsch anzusehen sind. Etwas positiver fallen die Charaktere aus, zumindest wenn sie innerhalb der Geschichte eine einigermaßen wichtige Rolle innehaben. Kommt ihnen lediglich die Rolle als Kulisse ausfüllender NPC zu, dann fällt doch auf wie häufig die selben Modelle und Skins wieder und wieder verwendet wurden, und das sogar teilweise in der gleichen Sequenz. Ein bisschen besser sieht es schon beim an sich recht fantasievollen Art-Design aus, auch wenn dieses nicht gerade durch innovative Elemente besticht. Seine großen Momente hat das Spiel in visueller Hinsicht meiner Meinung nach im übrigen dann, wenn man verschiedene Materialien synthetisiert um ein neues Item zu kreieren. Der entsprechende Vorgang läuft nämlich in einer gesonderten Sequenz ab, in welcher die Figuren zu schmissigen Rhythmen ihr Tanzbein schwingen und im Hintergrund putzige Grafiken um das lächeln des Spielers buhlen. Und in der Tat sind diese Szenen so ziemlich das süßeste, was ich in einem Videospiel dieses Jahr gesehen habe.

Sehr viel positiver fällt das Spiel hinsichtlich seiner klanglichen Vielfalt auf. Sicherlich muss man kitschigen J-Pop, verspielte Instrumentals und orchestrale und spirituelle Hymnen mit Hang zur leichten Übertreibung mögen bzw. ihrer Ästhetik etwas abgewinnen. Tut man dies, dann wird man hier aber den ein oder anderen Ohrwurm mitnehmen. Auch die Sprachausgabe gefällt sowohl in japanischer, wie auch englischer Ausführung. Bei letzteren fällt allerdings negativ auf, dass nicht alle Dialoge, die bei aktivierter japanischer Sprache vertont sind, auch im Englischen synchronisiert wurden. Einigermaßen gute Englischkenntnisse sollte man übrigens so oder so mitbringen, denn die Texte liegen in der deutschen Verkaufsversion ebenfalls nur in englischer Sprache vor. Leider sind beim testen einige Übersetzungsfehler aufgefallen, die dem Spielspaß aber nicht wirklich einen Abbruch geben.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
75
75
Okay
-
Multiplayer

FAZIT

Alles in allem verbirgt sich hinter „Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star“ ein durchaus gelungenes Spiel, welches weder übermäßig stark ins positive, noch ins negative ausschlägt. Vieles macht das JRPG aus dem Hause Gust richtig und stellenweise sogar gut. Das Kampfsystem etwa wirkt frisch und durchaus motivierend, es gibt gut geschriebene Protagonisten und eine im Kern interessante Handlung. Schade nur, dass das Spiel sich mit den unzähligen, teils vollkommen langweiligen Dialogen dem Spieler unnötig viel Balast zumutet und nach einiger Zeit für entferntes Überspringen der Gespräche sorgt. Auch hätte die Rollenspiel-Mechanik für meine Begriffe weitaus anspruchsvoller gestaltet sein können. Die Kämpfe sind mir viel zu einfach, ein erkunden der Welt bietet sich aufgrund weniger Möglichkeiten kaum an und das Level-System wirkt ebenfalls recht überflüssig. Daher eignet sich „Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star“ in erster Linie für Spieler, die bisher noch keine allzu großen Berührungspunkte mit Japano-Rollenspielen gehabt haben, ober eben an Genre-Fans, die ein bisschen abschalten und immer mal wieder eine Session zocken wollen, ohne sich allzu sehr anstrengen zu müssen.

- Von  Adrian

Playstation 3

Ar Nosurge: Ode to an Unborn Star REVIEW

USK 12 PEGI 16

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