Alien: Isolation REVIEW

Zusammengekauert hocke ich in einer dunklen Ecke. Die Nackenhaare sind aufgestellt, der Schweiß sammelt sich auf der Stirn. Mein Herz pocht so stark, dass ich es bis zum Hals hinauf spüre. Verantwortlich dafür ist H.R. Gigers unheimliches Wesen aus einer fremden Welt, welches in insgesamt vier Filmen Sigourney Weaver alias Ellen Ripley gejagt hat. Nun bin ich an der Reihe. Oder besser gesagt: nun ist Amanda Ripley, Tochter von Ellen, an der Reihe. Diese muss in Alien: Isolation, dem jüngsten Versuch das legendäre Space-Horror Franchise würdig in ein Videospiel zu transferieren, nämlich den gleichen Schrecken durchmachen, wie auch schon ihre Mutter vor ihr. Und ich? Mittendrin. Denn ich schlüpfe in die virtuelle Haut der jungen Frau, erlebe durch ihre Augen den Horror und habe so ziemlich die Hose voll, wenn ich vom Xenomorphen durch die engen Gänge einer heruntergekommenen Raumstation gejagt werde. Zumindest ist dies der Fall, wenn das Spiel seine großen Momente hat und es imstande ist, dass ich über seine inhaltlichen und Design-Schwächen hinwegschauen kann. Aber der Reihe nach.

 

Die Geschichte wiederholt sich

 

15 Jahre sind vergangen, seit der Erzfrachter Nostromo samt seiner Crew verschwunden ist. 15 Jahre voller Ungewissheit, vor allem für die Hinterbliebenen, welche ihre Mütter, Väter, Kinder und Freunde nie wieder sehen sollten. Amanda Ripley ist eines jener Kinder. Ihre Mutter, Ellen Ripley, ist nach einem als Routineeinsatz klassifizierten Zwischenfall nie wieder zu ihr zurückgekehrt. Was ist mit ihr geschehen? Ist ihre Mutter noch am leben? Fragen, die sich Amanda in den Jahren seit dem mysteriösen Verschwinden der Nostromo sicherlich unzählige Male gestellt hat. Ihr eigenes Leben hat sie seitdem komplett auf die Suche nach ihrer verschollenen Mutter umgestellt. Wie auch Ellen, so arbeitet Amanda im Dienste der Weyland-Yutani Corporation, jene Firma, die längst ein riesiges Monopol innehält und deren Beweggründe wohl für die meisten undurchschaubar sind. Amanda erhofft sich durch die Nähe zum ehemaligen Arbeitgeber ihrer Mutter neue Spuren zu eben dieser zu finden. Und tatsächlich erreicht sie eines Tages die Meldung, dass der Flugschreiber der Nostromo aufgetaucht ist. Wird sich das Mysterium nach all den Jahren aufklären?

Kurze Zeit nach Erhalt der Hoffnung machenden Nachricht befindet sich Amanda im Hyperschlaf und ist auf den Weg zu der Raumstation Sevastopol, die hauptsächlich als Androiden-Fertigungsanlage der Seegson Corporation dient. Dort angekommen offenbart sich jedoch eine Situation, welche sich weder Amanda, noch ihre Begleiter so vorgestellt haben dürften. Schon beim Anflug auf die Station scheint sich niemand für den Empfang der Gäste verantwortlich zu fühlen. Auch das Betreten der Station verläuft alles andere als glimpflich, endet viel eher in einem Chaos und sorgt dafür, dass Amanda erst einmal alleine ihren Weg durch die verlassen wirkenden Gänge des riesigen Komplexes bewältigen muss. Dieser scheint seine besten Tage längst hinter sich zu haben. Menschen laufen verängstigt umher oder schießen ohne Vorwarnung, Hilfsandroiden spielen verrückt und jagen alles, was sich bewegt. Und in den Schächten scheint auch etwas zu lauern…

 

Alien 1.5

 

Als Spieler von Alien: Isolation weiß man natürlich von Beginn an um das Mysterium, welches durch die engen Schächte und klinisch kühl wirkenden Gänge der Sevastopol schleicht und zumindest für die zerfetzten Leichen verantwortlich ist, die nicht durch Schusswunden niedergestreckt in den dunklen Ecken der Raumstation liegen. Trotz des Wissens um die Existenz des Aliens gelingt der ambitionierten Produktion von dem britischen Entwicklerstudio Creative Assembly in den ersten Stunden das Kunststück eine ungemein dichte Spannung aufzubauen. Und das auf eine Art und Weise, wie ich es so von einem modernen Videospiel in dieser Größenordnung eigentlich nicht erwartet hätte. Denn immerhin haben wir es hier mit einer der populärsten Lizenzen der Filmgeschichte zu tun, die in vergangenen Versoftungen eher als virtuelle Schießbude verwendet wurde, denn als Wiedergabe dessen, was zumindest den ersten Film so stark ausgemacht hat. Doch anstatt mich mit einem kurzen, die Hintergrundgeschichte schnell zusammenfassenden Intro abzuspeisen und gleich mit Waffen in der Hand in den Überlebenskampf gegen Alien, durchgedrehte Maschinen und schießwütige Menschen zu werfen, nimmt sich das Spiel enorm viel Zeit für seinen atmosphärischen Aufbau und verweilt gut eine Stunden damit in seine Welt einzuführen und eine weitere, bis das Alien überhaupt das erste Mal so richtig in Erscheinung tritt.

Das ist durchaus gewagt, funktionieren viele Action-Titel heutzutage doch nach der Regel, wonach innerhalb weniger Minuten nach Spielstart Explosionen, schnelle Feuergefechte und jede Menge gescriptete Events abgeliefert werden müssen, um das Publikum zu packen und bei der Stange zu halten. Doch genau hier liegt eigentlich schon der große Denkfehler, denn „Alien: Isolation“ ist eben kein Action-Spiel mit Fokus auf kurzweiliges Gameplay. Stattdessen haben wir es hier mit geradezu minimalistischen Survival-Horror zu tun, in welchem keine harte Amazone gesteuert wird, sondern eine junge Frau, die sich zwar wehren kann, wenn es drauf ankommt, für die aber das Ausweichen von Konfrontationen eindeutig die bessere Entscheidung ist. Gleichzeitig hat Creative Assembly die Essenz dessen, was Ridley Scott´s Klassiker von 1979 ausmacht, so gut verstanden, wie noch kein mit der Lizenz beauftragter Entwickler zuvor. Und dafür gebührt ihnen großer Respekt.

Nun muss an der gleichen Stelle ein großes Aber hinterhergeschoben werden. Denn eigentlich wird hier – mit gewissen Abweichungen – die Geschichte von Ellen Ripley ein weiteres Mal erzählt. Nur heißt die Protagonistin diesmal eben nicht Ellen mit Vornamen, sondern Amanda. Das kann man machen, jedoch merkt man Alien: Isolation sehr deutlich an, dass es vieles hat. Ein gutes und vor allem eigenständiges Skript gehört aber nicht zu den Stärken des Spieles. Funktionieren die ersten zwei bis drei Stunden noch sehr gut und erzeugen auch Inhaltlich einen gewissen Spannungsbogen, so lässt dieser anschließend kontinuierlich nach. Stattdessen verkommt die Narrative zur banalen Begleiterscheinung für das Missionsdesign, das darauf ausgelegt ist mich von Punkt A nach Punkt B zu scheuchen. Interessante Figuren? Fehlanzeige. Packende Twists? Kannste vergessen. Ein Ende, das mich zum grübeln bringt? Leider nein.

Somit muss man leider sagen, dass auch Alien: Isolation sich in jene Reihe der Lizenzspiele einreiht, die es nicht schaffen eine gute und funktionierende Handlung zu erzählen, der es darüber hinaus gelingt einen Kontrast zur Vorlage zu entwerfen. Und das ist im vorliegenden Falle äußerst schade, denn die die Lücke zwischen Alien und Aliens – in der Filmhandlung beträgt diese immerhin gut 50 Jahre – ist groß genug, um sie auch mit einem interessanten Inhalt auszufüllen. Leider versagt das Spiel hier, ich muss es leider so drastisch sagen, auf ganzer Linie.

 

„There’s no stoppin what can’t be stopped, no killin what can’t be killed“

 

Es gibt jedoch ein zweites Aber. Denn so Inhaltlich leer das Spiel auch sein mag, so grandios ist gleichzeitig die Stimmung. Creative Assembly hat sich die Vorlage sehr deutlich zu Brust genommen und zumindest Audiovisuell genau das Spiel entworfen, welches sich Fans seit vielen Jahren wünschen. Vor allem das Art-Design besticht durch seine detailgetreue Wiedergabe der Film-Ästhetik, sodass Spiel und Vorlage wie aus einem Guss wirken und jegliches Fanherz sofort höher schlagen lassen. Das beginnt bei der sehr durchdachten Ausarbeitung der Raumstation, die natürlich komplett im 70er Jahre Futuristik-Stil gehalten ist, und endet bei dem fabelhaft umgesetzten Xenomorphen, dessen erstes Auftauchen bei mir für mehr Panik gesorgt hat, als so manches Horrorspiel insgesamt. Erwähnenswert ist hier vor allem die gute Animation von Gigers Schöpfung, die zu jeden Moment sehr organisch und dadurch erst so bedrohlich wirkt. Anders, als so manche NPCs die man auf der Sevastopol antrifft. Diese besitzen häufig recht begrenzte Animationsphasen und wirken dadurch wie groteske Marionetten. Seltsam auch, dass die wenigen Render-Filme stets ein wenig ruckeln, während das Spiel selbst auf der Playstation 4 mit sehr konstanten 30 Frames und 1080p läuft.

Ergänzt wird der gute optische Eindruck durch eine auf einem ähnlichen Qualitätslevel operierende Soundkulisse. Diese ist maßgeblich daran beteiligt, wenn mein Herz kurz vorm Abgang steht und ich mich immer wieder panisch umdrehe, weil ich hinter, ober, unter oder neben mir ein Geräusch vernommen habe, welches sich nicht zuordnen lässt.

Obwohl es natürlich auch ruhige Augenblicke gibt, gelingt es dem Spiel nämlich sehr gut über einen langen Zeitraum ein permanentes Gefühl der Bedrohung zu erschaffen. Im Prinzip kann das Alien nämlich jederzeit auftauchen, denn die K.I. des Wesens ist selten gescriptet und reagiert auf die Umwelt. Das bedeutet für den Spieler also, dass er sich jederzeit in akuter Lebensgefahr befindet. Denn töten kann man das Alien nicht, stattdessen muss man versuchen ihm möglichst aus dem Weg zu gehen, es abzulenken oder durch den Einsatz von Feuer zu vertreiben. Letztere Option lässt sich ab ca. der Mitte der Spielzeit in Form von Flammenwerfer und Molotowcocktails einsetzen. Hier liegt jedoch ein kleines Problem des Spieles, denn so angsteinflößend der Xenomorph lange Zeit ist, so sehr schwindet der Respekt vor ihm, sobald man es zumindest vertreiben kann, wenn es vor einem auftaucht.

Trotzdem bietet sich in der Regel ein ruhiges Vorgehen an, denn das Alien ist nicht die einzige Gefahr auf der Raumstation. So trifft man auch immer wieder auf panische Menschen mit Waffen, sowie nicht gerade freundlich gesinnte Androiden. Prinzipiell kann man gegen diese Gegner kämpfen. Allzu klug ist dies aber nicht. Zum einen verträgt Amanda nur sehr wenig Schaden, selbst auf dem untersten der drei wählbaren Schwierigkeitsstufen ist nach drei Schüssen Schluss. Begegnet man dem Alien, kann man sich übrigens gleich auf den Ladebildschirm einstellen. Denn hat das Alien Amanda erst einmal gepackt, so macht es mit der jungen Frau kurzen Prozess.

 

Sicherheit im Schrank?

 

Doch nicht nur aufgrund der geringen Schadenstoleranz sind Kämpfe in „Alien: Isolation“ selten das Mittel zum Erfolg. Zwar gibt es handelsübliche Waffen, mit denen man zumindest Menschen und Androiden etwas entgegensetzen kann, aber durch den daraus resultierenden Krach wird wiederum das Alien angelockt. Was also tun? Es zeigt sich schnell, dass nur der Spieler überlebt, der ruhig vorgeht. Zum Glück findet man auf der Raumstation jede Menge Materialien, aus denen Amanda Rauchbomben, Blendgranaten und andere Utensilien basteln kann, mit denen Gegner abgelenkt werden können. Außerdem kann man sich in Schränken, unter Tischen und in dunklen Schächten verstecken, wobei auch diese keine garantierte Sicherheit bieten. Als bester Freund des Spielers erweist sich keine brachiale Waffengewalt, sondern ein kluges Köpfchen, ruhiges vorgehen und der Motion-Tracker, welcher Bewegungen in der näheren Umgebung ermittelt. Doch auch hier ist Achtung geboten, denn je näher Gegner kommen, desto stärker schlägt der Bewegungsmelder aus und – genau -, dass wiederum lockt das Alien an.

Im großen und ganzen agiert das Alien übrigens recht fair, es gibt aber auch Stellen, die ich 10 Mal und öfters angehen musste, weil das Spiel sich nicht an seine eigenen Regel hält und mich der außerirdische Widersacher trotz leisen Vorgehens erwischt hat. Das sorgt natürlich für Frust und schlechte Stimmung. Glücklicherweise halten sich solche Momente aber im Bereich des erträglichen und arten nicht in der entnervten Niederlegung des Gamepads aus.

Insgesamt macht das Spiel sehr vieles richtig und Kritikpunkte wie eine nichtssagende Handlung und gelegentliche Frustmomente stehen dem eigentlichen Spielspaß nicht zu sehr im Weg. Auch besitzt das Spiel ein im Grunde sehr gut getaktetes Pacing. Spätestens nach 12 Stunden fragt man sich aber schon, wann denn eigentlich mal die Endcredits auftauchen, denn sein eigentliches Pulver hat das Spiel bis dahin schon so gut wie verschossen. Allerdings werden noch einmal locker vier weitere Stunden drauf gepackt. Das wirkt spürbar zäh und trübt den guten Eindruck ein wenig. Statt das Ganze also unnötig zu strecken, damit Nörgler ja nicht ins Meckern kommen, wenn nach 10-12 Stunden der Abspann läuft, hat sich Creative Assembly also leider dazu entschlossen, die Spielzeit künstlich in die Länge zu strecken. Das steht dem Spiel nur bedingt gut. Warum also nicht mal ein bisschen mehr Mut zur Kürze, liebe Entwickler?

Auch ist Alien: Isolation mal wieder so ein Spiel, bei welchen ich mich immer wieder frage warum die Kreativität beim Rätseldesign aufhört. Diese sind im vorliegenden Spiel sowieso recht dürftig und beschränken sich häufig auf das umlegen diverser Schalter und auffinden von Zugangscodes. Warum die Codes in so gut wie allen Fällen gleich neben der Tür aufzufinden sind, die ich öffnen muss, kann ich nicht nachvollziehen. Dann kann man es auch gleich sein lassen. Viel besser gefallen mir da schon die Hack-Minispiele, in denen teilweise Reaktionsvermögen gefordert wird. Das ist gerade in jenen Momenten gar nicht mal so einfach, wenn ich sowieso schon in Panik bin und noch während dem herumhantieren an Schlössern und Computerterminals hinter mir schon die nahenden Schritte des Xenomorphen höre.

Nach ungefähr 16 Spielstunden dürften die meisten Spieler aber durch sein. Nach dem doch recht enttäuschenden Ende hat man die Wahl, ob man das ganze noch einmal angeht oder sich noch ein bisschen im Überlebensmodus austobt. Hier muss man unter bestimmten Bedingungen kurze Abschnitte lebend bewältigen. Dieser ist für ein paar Partien ganz nett, allzu lange fesselt er aber nicht.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
78
78
Okay
-
Multiplayer

FAZIT

Enttäuschung oder nicht? Diese Frage ist im Fall von Alien: Isolation gar nicht mal so leicht zu beantworten. Ja, das Spiel besitzt eine tolle Atmosphäre, besitzt ein grandioses Art-Design und versteht es mit seinem stimmigen Survival-Horror Gameplay oft genau eben jenes Gefühl zu erzeugen, welches ich von einem solchen Spiel erhalten will: die nackte Angst. Warum aber muss ein Spiel mit sowieso schon wenig inhaltlichen Gewicht wieder und wieder in die Länge gezogen werden, warum wurden vollkommen dämliche Design-Entscheidungen getroffen, die mich immer wieder aus der eigentlich guten Immersion herausziehen? Vieles, was Creative Assembly gut gemacht hat, verbockt sich der Entwickler mit störenden Details. Damit wir uns nicht falsch verstehen: im Grunde ist Alien: Isolation genau das Spiel, das sich Fans der Filme immer gewünscht haben, denn es hat den Kern der Vorlage begriffen und weitestgehend stimmig in Videospielformat gepresst. Und ja, es ist auch das zweifelsohne beste Spiel, welches die Lizenz bisher erhalten hat. Trotzdem blieb ich beim Abspann mit dem Gefühl zurück, dass etwas gefehlt hat.

- Von  Adrian

Playstation 4
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Nintendo Switch

Alien: Isolation REVIEW

USK 16 PEGI 18

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