Akiba’s Beat REVIEW

Akiba’s Beat ist nach dem Japan exklusiven Akiba’s Trip und dem weltweit erschienenen Akiba’s Trip: Undead and Undressed das bereits dritte Spiel der Akiba-Reihe. Dennoch schlägt das Franchise mit dem neusten Teil eine andere Richtung in Sachen Gameplay ein, denn Akiba’s Beat ist ein vollwertiges JRPG und nicht wie die Vorgänger ein Hybrid aus Adventure und Beat ‘em Up. Doch wie gut ist der Sprung zum neuen Gameplay gelungen und ist Akiba’s Beat ein würdiges Sequel für Fans? Lest es jetzt in unserer Review.

 

Story

 

Akiba’s Beat spielt in einem Teil Tokyo’s mit dem Namen Akihabara und dreht sich um das Leben des jungen Asahi Tachibana, der sich dazu entschieden hat seine schulische Ausbildung abzubrechen und ein ganz normales Leben fernab von jeglicher Verpflichtung zu führen. Unser eher fauler Protagonist verbringt jeden Tag auf dieselbe Weise und schlendert durch die vielen Nerd-Shops in dem angesagten Viertel. Doch was zunächst noch als ein idyllischer und entspannter Tag durchgeht, wird schnell zum Alptraum. Denn Tachibana bemerkt, dass er seit geraumer Zeit in einer Illusion gefangen ist und denselben Sonntag immer und immer wieder erlebt.

Nachdem unser junger Held seine Erleuchtung hatte, schafft er es sich aus der Zeitschleife zu befreien und den Grund für das Ganze auszumachen. Bösartige Kreaturen mit dem Namen “Deluseons” haben die Bewohner der Stadt in ihren Bann gezogen und halten sie in Traumwelten gefangen. Tachibana schließt sich mit 6 weiteren Jugendlichen zusammen, die ein ähnliches Schicksal wie er erlebt haben, um gemeinsam ihr geliebtes Akihabara zu befreien.

 

Gameplay

Um die Bewohner zu befreien, begibt sich unsere Heldengruppe in die Traumwelten, die als Dungeons dienen und sich thematisch nach den Besonderheiten der Stadt richten. So ist ein Dungeon zum Beispiel wie die in Japan nicht unüblichen “Maid Cafes” aufgebaut, wohingegen sich ein anderes Level um Retro-Technik dreht. Doch sind nicht nur die Level selber den verschiedenen Themen nachempfunden, sondern auch die in den Dungeons auftretenden Monster und Gegner.

Wie bereits Eingangs erwähnt, wagt man mit Akiba’s Beat den Sprung hin zum JRPG. Wie auch beim sich eher an Prüglern orientierenden Vorgänger laufen die Kämpfe in Echtzeit ab, sind nun aber etwas näher an den Mechaniken anderer Japano-Rollenspiele dran und finden in einem seperaten Kampfbildschirm statt.

Die Kämpfe starten ähnlich wie bei vielen anderen JRPG’s: zunächst kontrolliert man lediglich die Hauptfigur und bewegt diese frei durch den Level. Trifft man auf einen Gegner, startet der Kampf und man kann sich auf die Fähigkeiten der Kameraden stützen. Im Kampf selber kann man Angriffe und Fähigkeiten einsetzen, um das “Imagine” Meter aufzuladen. Aktiviert man einen Teil des “Imagine”, so erhält man Bonusschaden und stärkere Fähigkeiten. Aktiviert man eine komplett gefüllt Anzeige wird die ganze Gruppe in den “Imagine Field Modus” versetzt, welcher dann alle Mitglieder stärkt und auch die Möglichkeit für einen Gruppenangriff ermöglicht. In Akiba’s Beat, wie der Name es vielleicht schon verrät, spielt Musik auch eine Rolle. Hat man nämlich die Gruppe nun in den “Imagine-Modus” versetzt, beginnt für die Dauer des Effektes im Hintergrund ein Song. Die Stärke der Gruppe variiert nämlich mit dem Song und erreicht man den Refrain des Liedes teilt man nochmal eine Menge mehr an Schaden aus.

Befindet man sich nicht gerade in einem der Dungeons, so kann man frei in Akihabara herumlaufen und jede Menge Nebenquests abslvieren oder sich einfach nur mit NPCs unterhalten. Außerdem lassen sich manche Shops betreten. Hier finden sich diverse Upgrades für die Waffen, Items und anderes.

 

Technik und Sound

Normalerweise bringt ein Sequel auch ein grafisches Upgrade mit sich, doch bei Akiba’s Beat hat man komplett darauf verzichtet. Optisch ähnelt der neueste Teil fast eins zu eins Akiba’s Trip: Undead and Undressed. Trotzdem muss das kein negativer Punkt sein, da der Vorgänger auch schon auf der PlayStation 4 erschien und der simple Anime-Stil zum Spiel passt. Außerdem enthält das Spiel auch viele Cutscenes, in denen die Story erzählt wird. Auch die Kampfanimationen unterscheiden sich bei den verschiedenen Charakteren. Gelegentlich wirken manche Umgebungen etwas verschwommen, vor allem dann, wenn die Abschnitte bei Tageslicht stattfinden.

Wer Musik aus Animes und Ähnlichem mag, wird auch an dem Soundtrack von Akiba’s Beat Gefallen finden. Durch den Fokus auf Songs als Gameplay-Element, ist auch die Qualität der Musik sehr hoch. Die Lieder variieren von langsam und ruhig bis schnell und aufgedreht und verleihen so manchen Kampf die richtige Untermalung.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
75
75
Okay
-
Multiplayer

FAZIT

Akiba’s Beat ist ein ziemlich solides JRPG und ein würdiges, drittes Sequel zum Akiba-Franchise. Das Gameplay bringt zwar nichts, was nicht schon aus anderen Spielen bekannt ist, wurde aber für einen Genre-Wechsel sehr gut angepasst. Außerdem hat man den Akiba-eigenen Humor aus den Vorgängern, welcher sich stark an die japanische Nerd-Kultur richtet, nicht verloren. Zwar bringt Akiba’s Beat grafisch kaum Neuerungen, so kann aber der abwechslungsreiche Soundtrack überzeugen. Für Fans von JRPGs wie Senran Kagura oder Hyperdimension Neptunia sollte Akiba’s Beat ein Muss sein.

- Von  Lukas

Playstation 4
PlayStation Vita

Akiba's Beat REVIEW

USK 16 PEGI 16

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