WWE 2k17 REVIEW

In den letzten Wochen sind einige der jährlichen Sportsimulationen erschienen und so auch die Wrestlingsimulation WWE 2k17. Hierbei handelt es sich bereits um den vierten Teil der Reihe aus dem Hause 2k Games, nachdem man das Franchise vor einigen Jahren aufgekauft hatte. Mit dem Vorgänger hat man schon im letzten Jahr einen ziemlich guten Schritt nach vorne gemacht und eines der besten Wrestlingspiele des Jahrzehnts veröffentlicht. Dieses Jahr will man mit WWE 2k17 auf den Stärken der Reihe aufbauen und das Spielerlebnis mit einigen kleinen Verbesserungen noch einmal verfeinern. Doch wie gut ist WWE 2k17? Lest es jetzt in unserer Review!

 

Willkommen in Suplex City

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In WWE 2k17 ist einer der größten Roster in der Geschichte des Videospiele-Franchises vertreten und man hat die Chance, seine Lieblingswrestler wie John Cena, Aj Styles, Kevin Owens, Seth Rollins und viele mehr zu steuern. Mit der Auswahl an Wrestlern im Spiel, wurde sich nicht nur auf aktuelle Protagonisten beschränkt, sondern es sind auch einige WWE Legenden, NXT Superstars und früher WWE Superstar in dem vollgepackten Roster enthalten.

WWE 2k17 steht ganz im Zeichen von Suplex City und dem „Bürgermeister“ Brock Lesnar, der gleichzeitig der Coverstar des Games ist. Für Fans von Wrestlingspielen dürfte die Wahl von Brock Lesnar als Coverstar ziemlich passend sein, denn das vor 13 Jahren erschienene „Here comes the pain“ PlayStation 2 Spiel, war die bislang beste Wrestling Adaption. Mit WWE 2k17 bringt man endlich die aus der Vorlage bekannten Free-Roaming Falls Counter Anywhere Matches zurück.

Aber hiermit nicht genug, denn man vereint die Backstage-Brawls aus „Here comes the pain“ mit den Kämpfen im Publikum aus „Smackdown Vs. Raw 2007“. Der Übergang zwischen den Backstage-Brawls und dem normalen Match fühlt sich makellos an und kommen ohne extra Ladebildschirm aus. Im Backstage-Bereich gibt es verschiedene Areale und verschiedene Requisiten, die man benutzen kann. So ist es zum Beispiel möglich, bei einem Brawl auf dem Gang, den Gegner durch eine Tür zu werfen und das Szenario in Triple H’s Büro fortzusetzen. Dank des neuen automatischen Split-Screens, kann man sich jetzt auch soweit man will von seinem Gegner entfernen, ohne dass die Kamera zu weit rauszoomt.

 

Verbesserungen über Verbesserungen

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Einige klassische Match-Typs wurden in WWE 2k17 noch einmal überarbeitet und so man hat zum Beispiel das Ladder-Match viel komplexer und überschaubarer gemacht. Das Finish zu einem Ladder-Match ist nun ein kleines Minispiel, das dem Ganzen viel mehr Tiefe und Spannung verleiht. Bei dem Minispiel handelt es sich um einen sich rotierenden Kreis mit einer kleinen Lücke, durch den man kleinen Kreis auf der Außenseite bekommen muss. Das Ganze muss acht Mal wiederholt werden, um den Gürtel oder Koffer vom Haken zu ziehen. Außerdem lassen sich die Leitern jetzt nur in bestimmten Bereichen des Ringes platzieren und es muss nicht länger Millimeter genaue Arbeit geleistet werden.

Ein großer Teil von WWE 2k17 ist der MyCareer Mode, der es einem erlaubt, seinen eigenen Wrestler zu erstellen und sich durch die verschiedenen Shows bis ganz nach oben zum Championship-Gürtel zu kämpfen. Im Vergleich zum letzten Jahr fühlt sich der MyCareer Mode weniger monoton an und es ist viel leichter an die benötigten VC zu kommen, um seinen Wrestler mit neuen Moves und ähnlichem aufzubessern. Man kann sogar den NXT Teil des Karrieremodus komplett überspringen und direkt auf dem Main Roster anfangen. Hierzu muss man aber erst im WWE Performance Center ein Tutorial abschließen und wird dann in einen Roster eingestuft. Es kann aber passieren, dass die Eigenkreation beim Einstieg in den Main Roster zwar als Titelanwärter eingestuft wird, dennoch verhältnismäßig schwere Matches austragen muss. Für Anfänger empfiehlt sich immer der Einstig im NXT Roster.

Auch ist dieses Jahr einer der besten Universe Modi in der Geschichte der Reihe enthalten. Im Universe Mode ist es möglich, sein eigenes WWE Universum inklusive Titelhalter und Rivalitäten frei nach den eigenen Vorstellungen einstellen. Dennoch gibt es einen kleinen Haken, denn man kann einzelne Matches nicht mehr simulieren und muss jetzt auch die Matches, welche einen eher weniger interessieren, spielen.

 

Gameplay

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Beim Gameplay hat man viele gut umgesetzte Elemente aus dem Vorgänger beibehalten und nicht wie es schon bei vielen Wrestlingspielen zuvor gemacht wurde, von null angefangen. Die Entwickler haben sich sehr darauf konzentriert, das Gameplay mit kleinen Verbesserungen auszustatten. Mit dem optimierten Gameplay will man die bestmögliche Wrestlingsimulation erschaffen und den Spieler dabei ins Geschehen ziehen.

Es sind die kleinen Verbesserungen, die bei WWE 2k17 im Gameplay positive herausstechen und das Ganze fühlt sich einfach viel flüssiger an. Unter anderem wird nun ermöglicht, über denen am Boden liegenden Wrestler zu steigen, ohne sich wie zuvor an diesen aufzuhängen. Außerdem hat man den Taunts nun einen wirklichen Existenzgrund gegeben, da diese jetzt verschiedene Effekte herbeirufen können. Taunted man in die Richtung des Publikums, so erhält man mehr Schwung und setzt man seinen Taunt in Richtung des Rivalen ein, ist der nächste Angriff gegenüber diesem weit aus effektiver.

Ein großer Frustrationsfaktor waren im Vorgänger Multi-Man Matches, da die KI meistens nicht wirklich richtig funktionierte und des Öfteren keinen Fluss in das Match kam. Mit WWE 2k17 haben die Köpfe hinter der Simulation das Zielsystem durch ein komplett neu programmiertes System ersetzt und damit die Matches weniger frustrierend gemacht. Triple Threat Matches spielen sich jetzt zum Beispiel genau, wie man es aus dem TV kennt. Dies bedeutet, es steht kein dritter Wrestler an der Seite, der entweder das Geschehen unterbricht oder einfach nichts macht. Vielmehr wird ein Wrestler durch einen großen Move aus dem Match genommen und man bestreitet für kurze Zeit ein 1 gegen 1 Match.

 

Technik

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Zudem wurde der diesjährige Ableger grafisch noch einmal verbessert, wodurch das Ganze noch näher am TV-Erlebnis angrenzt. Man hat die Charaktermodelle überarbeitet und auch die Beleuchtung der Arena verbessert. Im Vergleich zum Vorgänger hat man an der Promo Engine einen großen Feinschliff vorgenommen, was bedeutet, gar nach längerer Spielzeit wirken die Fragen und Antworten noch relativ abwechslungsreich. Es gibt nun auch verschiedene Arten von Promos, die viel komplexere Optionen bereithalten. Von Call out Promos, über Tag Team Breakups, bis hin zu Promos gerichtet an die Fans, ist alles dabei.

Wie die meisten WWE Spiele, hat auch WWE 2k17 einen Anteil an Bugs, Glitches und anderen Problemen. Diese sind aber zum Großteil im Zusammenhang mit der Physik Engine und es kann passieren, dass der ein oder andere Superstar durch die Luft fliegt oder sich zu Ringseilen bzw. anderer Objekte teleportiert.

Der Soundtrack in WWE 2k17 ist von Sean „Diddy“ Combs aka Puff Daddy produziert worden. Der Soundtrack enthält einen guten Mix aus Hip Hop, Indie, Rock, Heavy Metal und Dance, der von einigen bekannten Bands und Sängern stammt. Jedoch können die 13 Tracks nach einiger Zeit etwas monoton wirken und es kommt einem so vor, als würde man denselben Song immer und immer wieder hören. Leider fühlen sich die Texte der Kommentatoren dieses Jahr noch repetitiver an, was mit Satzwiederholungen einhergeht.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
92
92
Super
92
Multiplayer

FAZIT

WWE 2k17 ist eines der besten WWE-Spiele des letzten Jahrzehnt und der beste Teil der 2k WWE Reihe. Zwar haben sowohl der Universe Mode als auch der MyCareer Mode ihre kleinen Probleme, sind aber im großen Ganzen viel besser als die bisherigen Versionen. Die Addition von Free Roaming und Backstage Brawls frischt das Ganze noch einmal auf, denn beides war seit langer Zeit ein großer Wunsch von Fans. Trotzdem ist WWE 2k17 nicht perfekt und hat ein paar kleinere Bugs, die aber zum Großteil nicht weiter stören. WWE 2k17 ist für alle WWE und Wrestling Fans ein Muss.

- Von  Lukas

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