What The Fork REVIEW

Moving out, Fall Guys und Overcooked sind nur einige bekannte Casual Games, die nennenswerte Erfolge verzeichnen konnten. Ein Titel, der sich ebenfalls einreihen möchte, ist What The Fork, bei dem putzige Gabelstapler im Fokus stehen. Inwieweit dies gelingt, haben wir in illustreren Koop-Sessions auf der Couch für euch herausgefunden.

Das Runde muss ins Eckige

Natürlich beginnt es mit leichteren Leveln, die recht simpel in ihren Anforderungen sind. Kisten mit bis zu vier Farben sind in einem kleinen Areal sichtbar. Und die passenden LKW möchten mit selbigen beladen werden. Also ist es eure Aufgabe, in einem Team mit bis zu vier Spielern die richtigen Kisten in den farblich identischen Transporter zu schieben. Mit dem Gabelstapler heißt es also, die Kiste aufladen und zum LKW transportieren. Gelingt dies, gibt es Punkte gutgeschrieben.

Das klingt sehr leicht, wird aber mit immer neuen Leveln in seiner Schwierigkeit gesteigert. So fließen genügend Hindernisse wie Transportbänder, verschieden hohe Ebenen oder Wassergräben mit ein. Dementsprechend kommt ihr nicht drumherum, miteinander zu agieren, damit die farbigen Kisten zum richtigen Gefährt gelangen. Das heißt oft genug, die Gabel höher oder tiefer justieren oder die Balance zu behalten, wenn ein dünner Eisweg der einzige Ort zur anderen Seite ist. Müsst ihr gar Kisten auf ein Dach schleudern, erweist es sich als praktisch, wenn dort schon ein Mitstreiter wartet.

Gleich und gleich gesellt sich gerne

Wie ihr bereits erkannt habt, sind die letzten Sätze alleine auf den Koop-Modus ausgelegt. Hier können 2-4 Spieler miteinander immer neue Rekorde aufstellen. Wer jedoch lieber in den VS-Modus wechselt, sollte auf jeden Fall drei weitere Personen zum Mitspielen begeistern können. Es sind immer jeweils zwei Spieler oder Spielerinnen in einem Team. Die Farben der kleinen Stapler zeigen, wer miteinander auskommen muss. Im Duo sollte abermals miteinander agiert werden, um die Ziele zu erreichen. Wer mehr Punkte in der jeweilig angesetzten Zeit einheimst, ist Sieger des Matches.

Wer keine vier Spieler oder Spielerinnen zusammenbekommt, kann zwar auch zu zweit die Modi starten, wird aber schnell die Lust daran verlieren. Per Tastendruck müsst ihr nämlich zwischen beiden gleichfarbigen Staplern wechseln, um die Aufgaben auszuführen und den passenden LKW erreichen zu können. Dasselbe gilt für Singleplayer. Viel Spielspaß ist alleine nicht zu erwarten.

Punkte und Boni

Die Spielwelt ist in Gebiete unterteilt und spricht immer eine andere Thematik an. Gleich ist hingegen, dass ihr in jedem Level bis zu drei Stufen erreichen könnt. Je nach Punkten wird mit Ablauf der Zeit ausgewertet, wie gut ihr gewesen seid. Dies ebnet nicht nur den Reiz, bei einem erneuten Versuch besser zu werden, sondern schaltet ferner weitere Inhalte frei.

Schon bei der Levelauswahl fahrt ihr mit einem kleinen Stapler auf einer Karte umher und sucht das nächste zugängliche Ziel. Dabei werdet ihr sicher einen kleinen Shop finden, der neue Designs für eure zuverlässigen Maschinen freigibt. Dies sind zwar nur Skins, die keine weiteren Fähigkeiten ebnen, niedlich anzuschauen sind die kleinen Gabelstapler aber allemal.

Technik

What The Fork ist einfach ein niedliches Spiel, welches sich selbst kaum ernst nimmt und auch nicht die Physikhausaufgaben gemacht hat. Es stellt aber mit dem Multiplayer-Spielspaß das wesentliche Element in den Fokus. Die Welt wird dabei sehr schlicht gehalten und konzentriert sich auf die wichtigen Objekte wie Kisten, LKW und eigene Stapler. In diesem Fall ist dies auch die bessere Wahl, denn wenn viele farbige Kisten auf dem Boden herumliegen, verliert man schnell den Überblick bei noch mehr Detailreiche.

Der Sound wird passend zur Thematik abgespielt. Seid ihr beispielsweise in fernöstlich angehauchten Gebieten unterwegs, ertönen Klänge, die sehr an die japanische Kultur erinnern. Der moderne Sound fehlt ebenso wenig, der sich gut in die Klangkulissen integriert. Das Partyspiel von Bit2Good versteht also, wie eine kleine musikalische Untermalung aussehen kann.

Die Steuerung ist eigentlich sehr leicht und schnell erlernbar. Zumeist heißt es nur, die Gabel absenken oder aufsteigen zu lassen, sowie die Kisten auf- und abstapeln. Der Rest besteht aus Glück sowie Fingerspitzengefühl und geht eher auf die Kappe der Spieler wie Spielerinnen.

Pro & Kontra

thumbs-up-icon

Pro
  • Lustige Koop-Minigames
  • Viele Level und Punktejagd
  • Lokaler Multiplayer

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Kontra
  • VS-Modi nur mit 4 Spielern zu empfehlen
  • Boni fällt sehr gering aus

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Spiel Bewertung
Singleplayer
68
73
77
Multiplayer

FAZIT

What The Fork ist ein lustiges Indie-Partyspiel, welches wirklich für Begeisterung sorgt. Erstaunte, energische oder aufgeheiterte Gesichter werden keine Seltenheit sein. Im Koop-Modus werden bis zu vier Spieler ihre Freude haben. Spielt ihr gegeneinander, sind vier Spieler bzw. Spielerinnen fast schon Pflicht, um den Spielspaß beizubehalten. Selbst die sehr minimalistische Grafik schadet dem Spiel kaum und macht es sogar noch übersichtlicher. Wer ein lokales Multiplayer-Casual-Game für zwischendurch sucht, ist auf jeden Fall hier an der richtigen Adresse. Wir hatten einige lustige Momente mit What The Fork!

- Von  Rena

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