The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited – Imperial City REVIEW

Seit wenigen Wochen ist die erste große Erweiterung für Bethesdas MMORPG The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited verfügbar. Das Addon hört auf den Namen Imperial City und führt euch zurück nach Cyrodiil, dem Schauplatz von The Elder Scrolls IV: Oblivion. Wir haben uns die Inhaltserweiterung geschnappt und zeigen, wie viel Umfang in TESO’s erster Erweiterung steckt.

 

Die Kaiserstadt ruft

The Elder Scrolls Online Imperial City Screenshot 3

Imperial City führt euch, wie der Name schon vermuten lässt, zurück in die Kaiserstadt, dem Herz Tamriels. War dieses Gebiet zuvor versperrt, steht es nun offen und wartet auf tapfere Abenteurer. Doch ist die Expedition nicht ganz ungefährlich, an jeder Ecke der Stadt lauern Diener Molag Bals, um jeden zu vernichten, der ihnen in die Quere kommt. Echte Helden lassen sich davon aber nicht unterkriegen und begeben sich auf die gefährliche Reise, um zur Legende aufzusteigen.

Bevor sich euch die Kaiserstadt öffnet, muss das Addon zuerst im Ingame-Shop erworben und freigeschaltet werden. Abonnenten bekommen die Zusatzinhalte kostenlos, alle anderen Spieler müssen 2500 Kronen, umgerechnet etwa 23 Euro dafür berappen. Ein stolzer Preis für ein neues Gebiet und eine neue Questreihe, aber was tut man nicht alles für neuen Content. Vergleichbare Erweiterungen, etwa für Star Wars: The Old Republic, werden zu einem ähnlichen Preis angeboten und verfolgen ein ähnliches Geschäftsmodell.

Ist das Paket gekauft, kann es auch schon losgehen. Ihr bekommt kurz darauf eine Nachricht mit einem Auftrag, der euch nach Cyrodiil führt, wo euch der Hauptmann weitere Instruktionen erteilt. Die Kanalisation ist der schnellste Weg in die versperrte Kaiserstadt. Dafür müsst ihr euch aber mühevoll durch Cyrodiils PVP-Gebiet kämpfen. Insbesondere Charaktere, die sich weit unter der Veteranen-Stufe befinden, haben oft schon Probleme damit, nur in die Nähe der Kanalisation zu gelangen. Bei einer Begegnung mit einem hochrangigen feindlichen Spieler ist der Kampf oft schon nach wenigen Sekunden vorbei. Solltet ihr also auf dem Weg zur Kaiserstadt getötet werden, geht es zurück zur nächstgelegenen verbündeten Burg.

Endlich in der Kanalisation angekommen, erstreckt sich auf den ersten Metern ein kleines Basislager mit Zugriff auf die wichtigsten Händler, Handwerksutensilien und das Lager. In den nächsten Stunden wird dieses Lager der Ausgangspunkt für alle Aufträge sein. Gut ausgerüstet geht es also über diverse Zugänge an die Oberfläche der Stadt. Dort wartet eine bittere Überraschung.

Die untoten Anhänger Molag Bals sind stärker als erwartet. Monster auf Veteranen-Stufe 16, dem derzeitigen Maximallevel, raffen unvorbereitete Spieler dahin wie Fliegen. Wer nicht über dasselbe Level verfügt wie die Armee der Untoten und keine Rückendeckung von einer gut organisierten Gilde bekommt, hat nicht den Hauch einer Chance. Schwächere Spieler findet mit etwas Glück eine Gruppe, der sie sich anschließen können, eine Garantie auf Erfolg gibt es aber selbst dann nicht.

 

Zurück auf Anfang

The Elder Scrolls Online Imperial City Screenshot 1

Wer noch nicht bereit für die neue Questreihe ist, muss unweigerlich in die Ländereien des Hauptspiels zurückkehren und solange leveln und grinden, bis er stark genug für die Herausforderung ist. Zum Glück hat sich die benötigte Zeit bis zum Erreichen der Veteranen-Stufe mit der Einführung von Imperial City etwas verkürzt. Dennoch wartet ein steiniger Weg auf alle Helden Tamriels.

Die neue Erweiterung ist definitiv nichts für einsame Einzelkämpfer. Ohne gut ausbalancierte Gruppe kommen selbst hochrangige Spieler nicht weit. Tüchtige Spieler, die die Herausforderung meistern und die neuen Boss-Monster erlegen, werden mit wertvoller Ausrüstung und einer neuen Währung belohnt. Bei dieser Währung handelt es sich um sogenannte Tel Var Steine. Die sind magische Überbleibsel längst vergangener Tage und wurden für den Bau der Kaiserstadt verwendet. Am Marktplatz lassen sich hochrangige Ausrüstungsteile mit diesen Splittern erwerben.

Tel Var Steine bergen jedoch einen großen Nachteil, sie können euch von anderen Spielern abgenommen werden. Wer von einem anderen Mitstreiter um die Ecke gebracht wird, muss seine Steine an den Mörder abgeben. Um einem möglichen Verlust zu entgehen, lassen sich die Tel Var Steine im Lager einmotten und bei Bedarf wieder entnehmen. Mutige Spieler, die immer viele Steine mit sich führen, erhalten mehr dieser Steine von besiegten Untoten. Wie viel mehr, das zeigt ein neuer Multiplikator am unteren Bildschirmrand.

 

Mehr Elder Scrolls für alle

Doch auch für alle, die die neue Erweiterung noch nicht besitzen, bietet das Update einige Neuerungen. Neben der Herabsetzung der erforderlichen Erfahrung für das erste Veteranen-Level und der neuen Maximalstufe, wurden auch einige Skill-Bäume angepasst und erweitert. Daneben sind im Item-Shop neue Reittiere und Outfits verfügbar, für all jene, die nicht wissen, wie sie ihre Kronen ausgeben sollen.

Für alle Hobby-Händler gibt es außerdem erfreuliche Nachrichten. Alle in der Kaiserstadt erbeuteten Gegenstände lassen sich auch an Spieler verkaufen, welche die Erweiterung nicht besitzen. So kommen auch diejenigen in den Genuss frischer Ausrüstung, die das neue Areal nicht ohne Gruppe betreten möchten. Dafür muss man natürlich mit dementsprechenden Preisen rechnen.

Wie bereits erwartet, hatten die Server zum Release mit einem regen Spieleransturm zu kämpfen. Das sorgte für längere Ladezeiten und gelegentliche Verbindungsprobleme. Inzwischen hat sich der enorme Ansturm auf das neue Gebiet wieder gelegt, womit auch die besagten Probleme verschwunden sind. Allgemein läuft das neue Update flüssig und ohne erkennbare, größere Probleme.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
70
70
70
Multiplayer

FAZIT

Der neue Imperial City DLC für The Elder Scrolls Online ist nichts für Gelegenheitsspieler. In erster Linie richtet sich das neue Gebiet an Spieler, die schon viele Tage und Wochen in Tamriel verbraucht haben und nach neuen Spielinhalten gieren. Genau solche Spieler gehören meist einer aktiven, großen Gilde an, die gemeinsam in die Kaiserstadt einmarschiert. In diesem Fall ist das Abenteuer auch recht schnell geschafft. Überzeugte Einzelgänger sind jedoch zum Scheitern verurteilt und sollten besser auf die nächste Inhaltserweiterung warten, die hoffentlich mehr für Einzelspieler bereithält. Der Preis von knapp 25 Euro ist, für den hier gebotenen Umfang wohl etwas zu hoch angesetzt, zumal auch für alle Nichtkäufer viele Neuerungen dabei sind.

- Von  Fabian

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The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited - Imperial City REVIEW

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