Back to the Future: The Game REVIEW

Kürzlich wurde fast überall die Ankunft von Doc Brown und Marty McFly gefeiert, denn ihn ihrem zweiten Film sind beide in das Jahr 2015 gereist, dass doch ein wenig anders ausschaute, als noch im Film. Und auch wenn die drei erschienenen Filme Kult sind und zum anschauen immer wieder einladen, haben sich viele Fans immer eine Fortsetzungen gewünscht, doch blieb dieser Traum bislang filmtechnisch unerfüllt. Was aber nicht im TV klappt, kann durchaus in der Spielewelt funktionieren. So kam es, dass der inoffizielle vierte Teil als Videospiel veröffentlicht wurde und bereits auf diversen Plattformen erschien. Zwischenzeitlich hat Telltale Games das geschaffene Episoden-Abenteuer sogar auf die aktuelle Konsolen-Generation von Sony und Microsoft portiert. Doch kann man Back to the Future: The Game den Fans auch zumuten? Genau das haben wir uns etwas näher angeschaut.

Wohin denn nun?

BTTF1

Das Spiel schließt auf den dritten Teil des Filmes auf und ist in 5 Episoden unterteilt. Ihr übernehmt die Rolle von Marty McFly, der Doc Brown sucht. Damit er aber die Zeitmaschiene nutzen kann, benötigt es noch einige Utensilien und muss dafür diverse Aufgaben erledigen. Schon jetzt werdet ihr mit den Schwerpunkten eines Point & Click Adventures vertraut gemacht. Ihr sucht mit dem eingeblendeten Curser die eingegrenzte Umgebung ab und sackt alles ein, was sich als nützlich erweist. Natürlich wurde kein Gegenstand zufällig platziert und so müsst ihr den richtigen Ort finden, um ihn wiederum anzuwenden. Wirkliche knifflige Rätsel, wie in vielen anderen Spielen aus demselben Genre, erwarten euch aber nicht und fast alles erscheint als logische Aufgabenstellung. Ebenso führen auch einige Gespräche zum gewünschten Zeil, denn gewissen Personen beauftragen euch, Gegenstände zu beschaffen, mithilfe dessen ihr euer Abenteuer fortsetzen könnt.

Sind die ersten Taten vollbracht und wichtige Dialoge geführt, bekommt ihr endlich den Anhaltspunkt, wo und vor allem wann sich Doc Brown aufhält. So nutzt ihr als Marty die Zeitmaschiene, um in die Vergangenheit zu reisen und landet ihm Jahr 1931. Dort angekommen sind schon weitere Geschehnisse vorprogrammiert, denn eurer weißhaariger Freund sitzt hinter Gittern und sein jüngeres Selbst benötigt auch eine kleine Starthilfe. So heißt es für euch, neue Gegenstände finden, die auch gelegentlich kombiniert werden müssen. Manchmal reicht es aber auch schon, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Ist die Lösung nicht gleich ersichtlich, solltet ihr immer mal einen Blick in euer Inventar werfen, das mit fortlaufender Story alles andere als bescheiden ausfällt. Auch die Dialoge, wie typische bei den Telltale Games, tragen viel zur Entscheidung bei, denn ihr müsst eurem Gegenüber die Wünsche von den Augen ablesen und ihnen oft die richtige Antwort vermitteln.

Gepaart ist das gesamte Setting von Back to the Future: The Game mit einigen Minispielen, die aber recht stockend vorangehen und zudem noch gelegentlich recht nervig sind. So müsst ihr beispielsweise eine Formel mitentwickeln, die einen ganz genauen Ablauf verlangt und euch in ein Labor verfrachtet. Um die Gerätschaften zur rechten Zeit zu aktivieren, wird von euch gefordert, auf den korrekten Wortlauf des noch jungen Emmett Brown zu achten. Die Idee ist zwar nett, allerdings fehlt es den kleineren Minispielen an Struktur und Spielspaß. Eine aufgelockerte Stimmung bieten nur die schönen, wenngleich auch wenigen Schauplätze, die ihr aber nicht immer frei begehen könnt. Das Ganze wird in den 5 Episoden fortgeführt und erzählt eine spannende Story, die Fans sicher lieben werden.

Technik

Wenn man ein Spiel zu einem Kultfilm produziert, sollte die Messlatte doch schon recht hoch sein. Leider ist es in diesem Fall nicht so und einige Fehler kann man einfach nicht übersehen, gerade bei so einem Projekt, von dem viel verlangt wird. Doch muss man erwähnen, dass das Spiel bereits für ältere Konsolen konzipiert wurde und dementsprechend nicht ganz zeitgemäß wirkt. Dennoch sind gerade die Hauptcharaktere gut zu erkennen und haben ihren eigenen Stil, der ein wenig von den Vorlagen abweicht. Dies ist aber für Fans durchaus vertretbar, denn Telltale Games hat es geschafft, mit relativ originalgetreuen Stimmen die Fans gnädig zu stimmen.

Die zurückhaltende Musik von Back to the Future: The Game untermalt das Szenario recht angenehm und wirkt zu keiner Zeit störend oder unpassend. Ebenso benötigt die Steuerung nicht viele Worte. Wer bereits etwas Zeit in einige Spiele aus dem Hause Telltale Games gesteckt hat, wird kaum eine eingewöhnungsphase benötigen und ist sogleich mit den Grundlagen vertraut. Aber auch Anfängern wird es leicht gemacht und mit wenigen Befehlen ist die gewünschte Aufgabe vollzogen.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
74
74
-
Multiplayer

FAZIT

Die 5 Episoden führen euch nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in eine alternative und spannende Gegenwart. Somit schafft es das Spiel, an die Geschichten von Zurück in die Zukunft bestmöglich anzuschließen und alles wirklich toll zu inszenieren. Dennoch fehlt es dem Spiel an vielen Stellen an der benötigten Raffinesse, wie es die kleineren Minispiele zeigen. Ein wenig Nacharbeit wäre hier nicht verkehrt gewesen, um Fans komplett zu befrieden. Liebevoll gestaltete Charaktere in einer eigener Adaption und mit relativ originalgetreuen Stimmen schaffen es dafür wieder, die benannten Fehler zumindest anteilsmäßig auszugleichen. Wer die Geschichten um Marty McFly und Doc Brown liebt, wird vielleicht nicht unbedingt seinen sehnlichsten Wunsch nach einer Fortsetzung als befriedet bezeichnen, doch eine gute Unterhaltung ist es allemal.

- Von  Jan

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Back to the Future: The Game REVIEW

USK 12 PEGI 12

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