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Valkyrie Drive -Bhikkhuni- REVIEW

Valkyrie Drive -Bhikkhuni- erschien schon vor einiger Zeit auf der PlayStation Vita, nur leider nicht in Deutschland. Jetzt hat der Titel dank Publisher Marvelous einen PC-Port erhalten und ist kĂŒrzlich auf Steam veröffentlicht worden. Das Spiel verspricht eine Menge Hack n’ Slay Aktion und viel Fanservice. Denn genauso wie Kollege Senran Kagura, basiert auch Valkyrie Drive auf einem Anime, welcher 2015 mit 12 Episoden erschienen ist. Doch wie gut ist die PC-Version von Valkyrie Drive -Bhikkhuni– umgesetzt? Lest es jetzt in unserem Review!

 

Leben und Überleben

Das Spiel dreht sich um die sieben Valkyries auf der Insel Bhikkhuni, welche nicht die Insel aus dem Anime ist. Weshalb auch die Handlung einer komplett anderen Gruppe von Hauptcharakterinnen folgt. Unsere sieben Protagonistinnen teilen ein Schicksal, denn sie sind alle von einem Virus infiziert und wurden deshalb ins Exil, sprich auf die Insel geschickt. Die MĂ€dchen sind aber nicht alleine und auf der Insel befindet sich ein ganzer Clan aus Infizierten, die sich ihre eigene Welt erbaut haben.

Bei ihrem Aufenthalt lernen die MĂ€dchen zu kĂ€mpfen und mĂŒssen außerdem die Schule besuchen, um sich auf den Kampf gegen den Virus vorzubereiten. Denn der einzige Weg in ihr altes Leben zurĂŒckzukehren ist es, den sogenannten V-Virus zu besiegen. Die jungen Protagonistinnen bilden hierfĂŒr Teams aus sogenannten Extaren und Liberatoren. Ein Extar ist fĂŒr seinen Liberator verantwortlich und kann dessen FĂ€higkeit aktivieren, sich in eine Waffe zu verwandeln (der sogenannten Drive-Vorgang). Der Bund zwischen den beiden MĂ€dchen wird dabei sehr intim, wodurch die beiden auch im Kampf stĂ€rker werden. Im Fokus stehen zu Anfangs die beiden Schwestern Rinka und Ranka, dennoch lĂ€sst der Rest der Truppe aber auch nicht lange auf sich warten.

Die Geschichte ist mit viel Liebe zum Detail geschrieben, was man von einem Spiel dieser Art zunÀchst erstmal nicht erwartet. Aber jedes einzelne der sieben MÀdchen hat ihre eigene Hintergrundgeschichte, ihre eigenen Probleme, ihren eigenen Charakter und auch ihre eigenen TrÀume. Man kommt am Ende auf gut 15-20 Stunden Spielzeit.

Die Mechanik und mehr

Valkyrie Drive -Bhikkhuni- Àhnelt in seinem Gameplay sehr stark den Senran Kagura Spielen, denn der Entwickler, das japanische Studio Meteorise, entwickelte zuvor schon Titel wie Senran Kagura Bon Appétit!. Das Kampfsystem ist sehr tief und enthÀlt viele Combos, ist dennoch einfach zu erlernen und nicht unnötig kompliziert. Man bewegt sich hierbei von Areal zu Areal und schaltet den nÀchsten Abschnitt durch das Besiegen einer Horde von Gegnern frei.

Dank der Drive Mechanik verlieh man dem Spiel noch einmal etwas mehr an Abwechslung im Vergleich zu Senran Kagura. Valkyrie Drive -Bhikkhuni- punktet mit der Möglichkeit, verschiedene SpezialitĂ€ten auszufĂŒhren. Diese lassen sich nach dem Aufladen einer Anzeige und durch einen einfachen Tastendruck aktivieren. Man kann Gegner aber nicht nur vom Boden aus angreifen, sondern gar Combos in der Luft ausfĂŒhren. Hierbei macht es eine Menge Spaß, seinen Gegner durch die richtigen Combos so lange wie nur möglich in der Luft zu jonglieren. Dennoch wird nach einigen Stunden das Gameplay etwas repetitiv und wie bei vielen Hack n’ Slay Spielen fĂŒhlt sich jedes Level nach einer Weile gleich an. Dies kann dem einen gefallen, bei anderen jedoch fĂŒr Unmut sorgen.

Der Fanservice steckt nicht alleine im Aussehen und den knappen Outfits der MĂ€dchen, sondern wird des Weiteren durch Features wie der Umkleidekabine, dem Shop und dem Aufenthaltsraum erweitert. Hier lassen sich Dinge wie neue Outfits oder Haarschmuck anprobieren bzw. kaufen. Zudem kann man durch erspielte WĂ€hrung UnterwĂ€sche und Bikinis fĂŒr die MĂ€dchen herstellen. Mit dabei sind natĂŒrlich Klassiker wie das HasenkostĂŒm oder das HausmĂ€dchen Outfit.

Grafik und Sound

Optisch sieht das Spiel fĂŒr einen Port von der PlayStation Vita sehr gut aus, denn Valkyrie Drive -Bhikkhuni- hat eine kleine, optische Verbesserung auf dem PC erhalten. Trotzdem steht der Titel im Vergleich zu vielen anderen PC-Spielen hinten an, was auch so zu erwarten war. Man hat sich hier wirklich viel MĂŒhe gegeben, den Port so gut wie möglich umzusetzen und den authentischen Manga-Flair daher gut getroffen. Der einzige Kritikpunkt ist, dass sich das OptionsmenĂŒ etwas schwerfĂ€llig anfĂŒhlt. Ansonsten darf der Spieler sich auf satte Farben und schöne Kulissen freuen, die das Gesamtbild bereichern.

Gesteuert wird mit Maus und Tastatur, es lĂ€sst sich aber auch ganz leicht ein Gamepad anschließen, welches mit großer Wahrscheinlichkeit direkt vom Spiel erkannt wird. Viel Leistung verbraucht Valkyrie Drive -Bhikkhuni- aber auch nicht und lĂ€uft flĂŒssig mit 60 FPS. Zwischen den KĂ€mpfen sind die Sequenzen im Visual Novel Stil gehalten, welche meistens direkte Dialoge zwischen den MĂ€dchen wiedergeben. Eine englische Sprachkenntnis ist im Spiel jedoch von Vorteil, da es keine deutsche Lokalisation gibt. Die Sprachausgabe selbst ist sogar nur in japanisch verfĂŒgbar, was Fans aber keinesfalls stören sollte. Der Soundtrack bietet hingegen was man von einem Spiel dieser Art erwartet, treibende Kampfmusik und eine abwechslungsreiche Trackliste.


In diesem Spiel kommen sexuelle Handlungen vor, daher sollte der Kauf mit Bedacht getÀtigt werden.


 

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Unsere Wertung
USK 1 PEGI 1
Singleplayer
82
82
-
Multiplayer

Lukas sagt:

Mit Valkyrie Drive -Bhikkhuni- hat Marvelous mal wieder eines ihren Ecchi-Anime Abenteuer mit viel Fan-Service und einer Menge Inhalte, wie zum Beispiel verschiedene Outfits, herausgebracht. Der Titel punktet vor allem mit seinen umfangreichen Combos und dem generell, spaßigen Gameplay. Selbst Einsteiger können ihren Weg ins Spiel einfach finden und Fans des Genres werden Valkyrie Drive -Bhikkhuni- lieben. Die PC-Portierung kostet nur knapp 30 Euro und ist definitiv eine Investition die sich lohnt. Dennoch kann das Hack n' Slay auf Dauer etwas eingĂ€ngig werden, was aber nicht jeden stören wird.
MS WindowsPlayStation Vita

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Kommentare zu: "Valkyrie Drive -Bhikkhuni- REVIEW"

  1. Ich sag sagt:

    Und erst die interaktiven, sexuellen Übergriffe des Spielers an den MinderjĂ€hrigen in der Umkleidekabine. Sie sagen “Nein!” und “Lass das!”, haben dabei TrĂ€nen in den Augen und nehmen eine defensive, beschĂ€mte Haltung ein, wĂ€hrend man ihnen an Kopf, Brust und Po grabscht. Man darf auch gerne gegen ihren Willen die getragene Kleidung in der Umkleide zerfetzen und vom Leib reißen. Eines der MĂ€dchen sieht kaum Ă€lter aus als 10-12. Der Missbrauch wird ja nur mit Levelups, CombozĂ€hler und weiteren schlĂŒpfrigen Extras in der Umkleide belohnt. Is ja normal, muss man nicht erwĂ€hnen. So ein kleiner Rapesimulator ingame. Was’n schon dabei?

    Fanservice is OK, aber das Game gehört durch die interaktive Missbrauchskomponente auf’n Index.

    • Rena Rena sagt:

      Ich kann mich da leider nur fĂŒr die fehlende Passage entschuldigen. NatĂŒrlich gehört so etwas erlĂ€utert. Ich selbst habe den Titel (glĂŒcklicherweise) nicht gespielt – als Frau eh fĂŒr mich in dem Falle grenzwertig. Dennoch hoffe ich, dass die Spieler darin das sehen, was es letztlich ist – nĂ€mlich ein Videospiel. Schließlich rennen wir ja auch nach einen Shooter auch nicht auf die Straße, um diese zu “sĂ€ubern”. Warum diese Games jedoch ĂŒberhaupt erst zugelassen werden, entzieht sich auch meinem VerstĂ€ndnis.

      • Ich sag sagt:

        Hallo Rena,

        Dein Shooter-Argument kann ich verstehen. Der Unterschied ist, das Spiel hatte bereits in der PS Vita Version (2016) von der USK keine Freigabe erhalten und darf somit nicht verkauft werden. Jetzt bietet der Vertreiber dieses Spiel als PC Version geschnitten und doch absolut inhaltsgleich auf Steam an. “Geschnitten” wurden nur die Altersangaben in den Profilangaben der Spielfiguren. Da reine Downloadversionen auf Steam mit USK nichts zu tun haben, kann dieses Spiel erst einmal fĂŒr deutsche Nutzer zum Verkauf angeboten werden. Ich habe es bereits jugendschutz.net (USK als Jugendschutzinstanz fĂ€llt ja hier weg, bleibt nur noch BPJM) gemeldet und hoffe auf eine baldige Indizierung, oder hĂ€rteres.

        Bei solchen Spielen (auch extrem gewaltverherrlichender Kram) ist das entwicklungsbeeintrĂ€chtigende Potential auf heranwachsendende Spieler und eine enstsprechende Einstufung wichtig, nicht wie der einzelne damit umgehen kann. Eine entsprechende Einstufung ist auch fĂŒr Eltern wichtig.

        Ich möchte nicht missverstanden werden, ich spiele und gucke gern solch School-Comedy (+Superpower) Kram, mit leicht pornösen Witzen und teils naiven Charakteren. Z.B. gefĂ€llt mir Hyperdimension Neptunia sehr gut. Und sogar Valkyrie Drive -Bhikkhuni wĂŒrde ich so gerne bejubeln, da es mir ansonsten wirklich gut gefĂ€llt.

        Eine Sache, die mich wundert, ist, dass im Netz kaum Reviewer oder Kommentatoren auf die Misshandlungskomponente in der Umkleidekabine eingehen. Von zig Reviews und Kommentaren hatte das bisher nur in einem von mir gelesenem, englischsprachigen Review kurze ErwĂ€hnung gefunden. Stattdessen scheint die HĂ€lfte der Fans sich darĂŒber zu beschweren, dass die Altersangaben fĂŒr die Steamversion aus dem Spiel entfernt wurden und das Spiel somit kein Original mehr sei. Da denke ich mir noch wtf.

        Davon ab, finde ich das Review hier gut leserlich und zutreffend.
        Danke fĂŒr Deine Antwort.

        Zur Vita Version:
        http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=10968

        • Rena Rena sagt:

          Hallo 🙂

          ich finde, wenn man eine Seite betreibt und Berichte, die teilweise zur Kaufentscheidung beitragen, online stellt, sollte man auch kritikfĂ€hig sein. Und ich kenne genĂŒgend Mitstreiter, die deinen Kommentar eiskalt gelöscht hĂ€tten.

          Wie gesagt, mir war dies nicht bewusst und leider (bzw Gottseidank) kann ich keine eigene Erfahrung einfließen lassen, werde aber im Laufe des morgigen Tages einen Hinweis dazuschreiben.

          Danke fĂŒr dein Feedback 🙂

          • Ich sagt sagt:

            Sry, alle meine Browser zeigen mir die Kommentarfungtion iwie fehlerhaft an. Daher weiß ich nicht, ob ich “richtig” antworte.

            Danke zurĂŒck.

            Sicherlich ist es ehrenhaft, seitens der Seitenbetreiber auf meinen kritischen Post einzugehen. Sie hÀtten ihn auch vor Veröffentlichung löschen können.
            HĂ€tte nichts an meiner Meldung an jugendschutz.net geĂ€ndert. Btw, ist dieses Spiel so weit ich weiß, nicht mehr ĂŒber deutsche IP Adressen auf Steam erhĂ€ltlich (bisschen spĂ€t). So weit so gut. Teilerfolg meinerseits. Die Frage ist: Wie ist dieses Spiel nun eingestuft? Hat jugndschutz.net nur Steam erfolgreich Angst gemacht, oder ist es tatsĂ€chlich indiziert oder verboten? Falls letzterers (Indiziert oder Verbot), dĂŒrfte es diesen Artikel hier (da er als Werbung gilt) nicht mehr geben.

            Daher möchte ich den Seitenbetreiber bitten, die UmstĂ€nde genauer zu prĂŒfen.

          • Rena Rena sagt:

            Es ist nicht indiziert.

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