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Star Ocean: The Last Hope (PS4) REVIEW

Star Ocean ist eine Reihe, die nicht erst seit der letzten Konsolen-Generation für Begeisterung sorgte. Die Anfänge sind bereits auf dem Super Nintendo zu finden und konnten in ihrer Variation immer weiter ausgebaut werden. Der Ableger “The Last Hope” durfte aber auch hierzulande breitere Massen von sich überzeugen und entstammt aus der Erfolgsschmiede von Square Enix. Dies merkt man auch schnell mit den ersten Spielminuten, die stark an weitere IPs des Publishers erinnern. Dennoch hat Star Ocean: The Last Hope seinen ganz eigenen Charme, der ab sofort auch die PlayStation 4 für sich einnimmt. Ja, das JRPG hat es in einer grafisch angepassten Variante geschafft, erneut veröffentlicht zu werden.

 

Auf ferner Mission

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Die Story beginnt in der Zukunft, denn wir schreiben das Jahr 2087. Die letzten Überlebenden des dritten Weltkriegs erheben sich aus den Trümmern der Verwüstung. Ohne eine sichere Zuflucht auf der inzwischen vollständig zerstörten Erde, beschließen die verbleibenden Nachkommen der menschlichen Rasse, eine neue Heimat auf fernen Planeten zu suchen. Und genau hier kommt ihr ins Spiel, denn ihr steuert die Helden dieses beschwerlichen Abenteuers – allem voran Edge, ein junger Kapitän, der die Mission, die Entdeckung einer neuen Welt starten soll. Somit wird euch mit dem ersten Landeplatz auch schon eine riesige begehbare Welt geboten, die mehr als nur eine Zuflucht sein wird.

Die ersten Scharren an Gegnern bleiben euch zwar noch fern, nichtsdestotrotz warten viele Aufgaben auf euch. So könnt ihr euch Informationen von Leuten beschaffen, die scheinbar nur auf eine Konversation warten. Die besonderen Eigenschaften eines Rollenspiels bleiben dennoch in den einzelnen Kämpfen verborgen, die in Star Ocean: The Last Hope in Echtzeit durchgeführt werden. Für den Kampf selbst wird aber ein neuer Bildschirm geöffnet, wie vergleichsweise in einer rundenbasierten Schlacht. Zusammen mit euren Partymitgliedern, könnt ihr durch einen einzelnen Knopfdruck die Monster bezwingen, solltet dabei aber nie eure eigene Gesundheit außer Acht lassen. Natürlich besitzen die verschiedenen Charaktere, die tapfer eure Mission begleiten, besondere Spezialattacken, die taktischen Vorteil nach ihrer Ausführung schaffen können. Mit großartigen Zaubern, wie aus anderen Square Enix Spielen gewohnt, braucht man hier jedoch nicht zu rechnen.

Als weitere kleine Schwäche werden die Kämpfe ab und ab recht unübersichtlich, was an der Kameraperspektive liegt, die sich einfach an der falschen Stellen positioniert. Zum Leidwesen des Spielers fallen dadurch einige eurer Partymitglieder sowie einige Feine aus dem Bild. Dieser unerwünschter Nachteil nutzt die feindliche Seite gar aus und greift an, ohne dass ihr davon viel mitbekommt, geschweige denn, entsprechend reagieren könnt.

 

Eine Partie mit der Party

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Eure tapfere Truppe besteht aus 4 Mitgliedern gleichzeitig, die alle im Fern- oder Nahkampf auf die Monster losstürmen. Im Kampf selbst wird euch gewährt, auf alle Charaktere zurückzugreifen und so Vorteile in regelrechte Chancen umzuwandeln. Nach und nach vergrößert sich eure Truppe sogar, was die Reise in fremde Welten um einiges erleichtert und den jeweiligen Kämpfen mehr an Variationen schenkt.

Wie in jedem ausgereiften Rollenspiel, dienen die Schlachten zwischen eurer Party und der Monsterschar zum Verstärken eurer Attribute. Ein Level-Up-System wertet jene Charaktere auf, die eine gewisse Anzahl an Expertenpunkte eingeheimst haben, die wiederum nur durch einen Sieg in den jeweiligen Besitz übergehen. Eine Übermacht werdet ihr dennoch nicht, denn mit dem Vordringen in immer neue Welten, erhalten auch die Bestien eine erhöhte Kraft und Resistenz gegenüber Attacken. Nebenher besitzen die Gegner die Gabe, weitere Helfer herbeizurufen und aus einer Stärke von anfänglich 4 Einheiten, schnell eine Konstellation von 8 Kontrahenten zu erschaffen.

In den Dörfern die ihr bereist, dürfen eure Protagonisten Nebenquest annehmen, die es zum Beispiel beinhalten, Dinge zu sammeln die Monster bei gewonnenen Kämpfen abwerfen. Gesammelte Objekte, die wiederum auf dem ersten Blick als sinnlos erscheinen, können zu brauchbaren Dingen umgewandelt werden. Dazu wird ein Rezept gekauft oder mit etwas Glück evtl. sogar gefunden. Sind die benötigen Gegenstände gesammelt, kann endlich das Item, die Waffe oder der Zauber kreiert werden. Dies motiviert ziemlich und streckt die ohnehin schon lange Spielzeit enorm, ohne zu langweilen. Als kleine Hürde haben die Entwickler jedoch dafür gesorgt, dass dies nur an Bord eures Raumschiffes möglich ist und so heißt es oft, lange beschwerliche Reisen auf sich zu nehmen. Ähnlich ist es mit dem Sichern des Spielstandes, denn bis ein Speicherpunkt gefunden ist, können schon einige Minuten ins Land gezogen sein.

 

Technik

 

Bislang klingen die Zeilen sicher solide, müssen im Bereich der Technik aber noch ein wenig abgeschwächt werden. Denn ich möchte unter anderem kurz erwähnen, dass die Monster leider etwas langweilig gestaltet sind und in keinster Weise mein Auge beeindrucken, wie es wiederum bei anderen Genre-Vertretern der Fall ist. Die große Welt, die ebenso wenig mit Raffinesse begeistert, kann diesen Fehler leider auch nicht mehr ausbügeln. Des Weiteren sind die Schauplätze, die teilweise sehr weite Landstriche darbieten, etwas unübersichtlich ins Spiel eingebracht worden, was zu mancher Orientierungslosigkeit führt. Glücklicherweise gibt es eine kleine eingeblendete Karte, die jedoch nur bedingt weiterhilft. Um in Star Ocean: The Last Hope aber nicht nur negative Worte zu veranschlagen, möchte ich kurz die tollen Charaktere hervorheben, die besonders angenehm aus dem Gesamtbild hervorstechen. Ferner schafft es die Stadtkulisse, ein wenig der Kritik aus meiner Feder verblassen zu lassen.

Die aufgefrischte Version auf der PlayStation erfreut sich nun über eine höhere Auflösung. Star Ocean: The Last Hope hat eine ansehnlich Kantenglättung spendiert bekommen. Zwar reizt das JRPG kaum die Möglichkeiten der PlayStation 4 geschweige denn PlayStation 4 Pro aus, hübscher anzusehen als auf er vorherigen Konsolen-Generation ist es aber allemal.

Wenn man dann durch die Landschaft der fiktiven Welten läuft, wird dies mit ständig gleicher Musik unterlegt, die man irgendwann nicht mehr hören kann bzw. will. Die akustische Kulisse werten die Entwickler allerdings wieder in den Cutscence auf, die das gesamte Spiel bereichern. Das Typische der Square Enix Spiele ist, dass wieder einmal darauf verzichtet wurde, die Figuren mit deutschen Stimmen auszustatten. So ließt man sich stattdessen mühevoll durch Massen von deutschen Bildschirmtexten, sofern man der englischen Sprachausgabe nicht lauschen mag. Die Dialoge sind dafür recht genüsslich vorgetragen und gewinnen durch die möglichen Beziehungen der Crew untereinander, noch mehr an Tragweite.

Die Steuerung in Star Ocean: The Last Hope ist wiederum recht gut auf die aktuelle Portierung zu sprechen. Sie funktioniert einwandfrei und macht euch die Kämpfe recht schnell zugänglich.

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Unsere Wertung
USK 12 PEGI 12
Singleplayer
72
72
-
Multiplayer

Rena sagt:

Star Ocean: The Last Hope hat sicherlich eine große Fanbase, die diese Art meiner Kritik kaum verstehen wird. Doch differenziert man zwischen den erhältlichen Genre-Vertretern, hat das Spiel schon einige auffällige Schwächen. Gameplaytechnisch wurden aber wundervolle Elemente verbaut, die dauerhaft bei Laune halten und von der schwachen Präsentation absehen lassen. Wer also wieder einmal eine gigantische Welt bereisen möchte, um sich vielen Aufgaben zu stellen, wird die Investition keinesfalls bereuen. Zudem bringt die PC und PlayStation 4 Version gegenüber der alten Portierungen ein paar grafische Anpassungen mit, wie unter anderem die Kantenglättung. Gerade wer bislang noch keine Möglichkeit hatte, tiefer ins Spiel zu versinken, sollte nun seine Chance nutzen.
Playstation 4Xbox 360Playstation 3MS Windows

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Kommentare zu: "Star Ocean: The Last Hope (PS4) REVIEW"

  1. Volker Volker sagt:

    Die PC-Version leidet leider unter einer schlampigen Portierung. Ich kann das Spiel wegen eines Aska-Errors gar nicht mal starten. Bin echt sauer und würde am liebsten gleich nen Refund einreichen.:(

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