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SOMA REVIEW

Philosophische Fragen im futuristischen Horror-Gewand: Das am 22.09.2015 veröffentlichte SOMA (griechisch fĂŒr „Körper“) ist der bis dato neueste Streich des schwedischen Entwicklerstudios Frictional Games. Die Schweden hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits einen guten Namen durch ihre Horror-Adventure-Serien „Penumbra“ und „Amnesia“ aufgebaut. Daher verwundert es wenig, dass auch SOMA ein Vertreter dieser Spiele-Kategorie ist. Im Detail ist SOMA eine gelungene Mischung aus Exploration Game mit einem etwas stĂ€rkeren Fokus auf Adventure-Aufgaben sowie einem Stealth-Spiel mit starker Horror-Komponente. Weitere wichtige Themen im Spiel sind Science-Fiction, Postapokalypse und philosophische Fragen rund um das Thema, was es eigentlich bedeutet ein Mensch zu sein, und ob der Geist hierbei nicht doch der wesentlich wichtigere Bestandteil ist, als der Körper in dem man drinnen steckt. Aber ich greife vor, was das Spiel im Detail zu bieten hat, schauen wir uns gleich an. ZunĂ€chst aber noch die Klarstellung, dass SOMA meine erste BerĂŒhrung mit einem Spiel von Frictional Games war, und ich daher ohne Erwartungen an den Titel herangegangen bin. Dementsprechend kann ich aber auch einen neutraleren Blick auf das Spiel werfen, als jene, die schon die Penumbra und Amnesia-Spiele erlebt haben. Doch genug davon. Lasst uns lieber herausfinden, ob die anspruchsvolle Mischung zu einem schmackhaften Spiel zusammenfindet oder nicht.

 

Unterwasser hört dich niemand schreien

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Der Kanadier Simon Jarrett hat nicht mehr lange zu leben. Nach einem schweren Autounfall, bei dem seine Freundin ums Leben kam, erlitt der junge Mann eine schlimme Hirnverletzung, welche immer wieder gefĂ€hrliche Hirnblutungen verursacht. Die Ärzte schĂ€tzen Simons aktuelle Lebenserwartung nur noch auf ein paar Monate ein. Einzige Hoffnung ist ein neuartiges medizinisches Verfahren, welches sich jedoch noch in der experimentellen Phase befindet. David Munshi, Student der Neurowissenschaften, bietet unserem Unfallopfer einen Gehirnscan an. Ziel dieser Prozedur ist es eine virtuelle Kopie von Simons Gehirn zu erzeugen. Und eben diese Kopie eignet sich hervorragend dazu die ideale Behandlungstherapie herauszufiltern, ohne die hierfĂŒr notwendigen Versuche direkt am Patienten durchfĂŒhren zu mĂŒssen. Da Simon sowieso nicht viel zu verlieren hat, wagt er das Abenteuer „Gehirnscan“. Freilich geht die Sache gewaltig in die Hose. WĂ€hrend des Scans verliert Simon das Bewusstsein und erwacht anschließend an einem fremden, unheimlichen Ort.

Dieser Ort entpuppt sich recht bald als „PATHOS-II“, einer Reihe futuristischer Unterwasser-Forschungsstationen, die in mehrere Sektoren unterteilt sind. Doch statt wissbegierigen Wissenschaftlern, begegnet Simon dort nur durchgedrehten Robotern, die sich entweder wie blutgierige Berserker verhalten oder dem Irrglauben anhĂ€ngen sie seinen Mitglieder des menschlichen Personals. Eben jenes Personal existiert ĂŒbrigens fast nur noch in Form von Leichen oder gewaltbereiten Cyborg-Zombies. Lediglich die Wissenschaftlerin Catherine Chun scheint neben Simon die letzte vernunftbegabte Person vor Ort zu sein. Inmitten all diesen Schreckens versucht Catherine verzweifelt ihr Forschungsprojekt zu vollenden. Ein Projekt, welches die letzte Hoffnung fĂŒr die Menschheit darstellt (wieso wird nicht verraten). Wird Simon in der Lage sein Catherine zu helfen, oder wird ihn diese Extremsituation zu Grunde richten? Und was genau ist auf PATHOS-II vorgefallen, welches zu diesen grauenhaften Ereignissen gefĂŒhrt hat?

Leider kann ich an dieser Stelle nicht spezifischer werden, da ich ansonsten zu viel spoilern wĂŒrde. Aber wie in der Einleitung bereits verdeutlicht, stellt das Spiel diverse Fragen, die zum Nachdenken anregen (sollen). Besonders intensiv wird der Übergang von Mensch zu Maschine thematisiert. Ist das menschliche Bewusstsein weniger wert, nur weil es sich in einem Roboter-Körper befindet? Ist eine Simulation genauso wirklich wie die RealitĂ€t? Wer sich mit derlei Fragestellungen auseinander setzen möchte, der sollte sich SOMA schleunigst zulegen. Das Spiel ist dabei clever genug nicht einfach nur plump eine einzelne Meinung vorzugeben, die als Richtig angesehen werden soll. Gerade der starke Kontrast zwischen den beiden Hauptcharakteren Simon und Catherine spiegelt dies wieder. WĂ€hrend fĂŒr Simon moralische Wertvorstellungen und MitgefĂŒhl einen hohen Stellenwert einnehmen, ĂŒbernimmt Cath eher den Part der pragmatischen Wissenschaftlerin, die sich, im Gegensatz zu Simon, nicht gerade von philosophischen Fragestellungen beirren lĂ€sst. Dementsprechend sorgt die Chemie der Beiden auch fĂŒr einige gelungene Dialoge und Diskussionen. Leider hat man es jedoch fast völlig versĂ€umt den Horror- und Ekelfaktor, dem man ausgesetzt wird, glaubhaft auf den Hauptcharakter zu ĂŒbertragen. Da haben wir also jemanden, der den moralischen Zeigefinger gegenĂŒber der abgebrĂŒhten Wissenschaftlerin tapfer aufrecht erhĂ€lt, der sich dafĂŒr aber nicht wirklich an Leichen mit explodierten Köpfen und Ă€hnlichen SpĂ€ĂŸen stört. Nee sorry, glaubhaft ist das nicht unbedingt. Aber immerhin wird Simons Angst vor den aggressiven Einwohnern von PATHOS-II glaubhaft vermittelt.

Aber trotz dieses kleinen Makels, stellt die Handlung von SOMA ganz klar einen großen Pluspunkt dar! Es gibt nicht viele Stories die einen derart fesseln. Es ist eines jener Spiele, die man schon alleine nur deshalb weiterspielt, damit man erfĂ€hrt wie die Geschichte ausgeht.

 

Exploration, Adventure, Stealth und Horror verschmelzen zu einer Einheit

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In der ersten halben Spielstunde fĂŒhrt einen SOMA auf den Trichter, dass man mal wieder einen reinen Walking Simulator spielen wĂŒrde. Man erkundet die Umgebung und kann so ziemlich jedes Objekt aufheben, um damit in begrenzten Maßen zu interagieren. Das heißt man kann Krempel wie alte Trinkbecher, Unterhosen etc. aufheben, hin und her drehen um sie genauer zu untersuchen oder durch die Gegend schmeißen. Relevante GegenstĂ€nde wie Dokumente, Fotos oder SchlĂŒsselgegenstĂ€nde werden netterweise durch ein Schimmern gekennzeichnet. Die Steuerung arbeitet dabei nach bewĂ€hrtem Standard: Aus der Egoperspektive steuert man Simon bequem mit WASD und kontrolliert die Kamera mit der Maus. Aktionen wie Rennen, Ducken und Springen sind ebenfalls vorhanden und kommen im Verlauf des Spiels auch zum sinnvollen Gebrauch. Recht frĂŒh im Spiel erhĂ€lt man weiterhin Zugriff auf eine Art Taschenlampe. An der Steuerung gibt es nichts zu kritisieren. Die Tastenbelegung kann konfiguriert werden und Support fĂŒr Xbox 360-Controller ist ebenfalls verfĂŒgbar. Controller vom Dritthersteller werden leider nicht unterstĂŒtzt. Ferner ist der Xbox-Controller nicht konfigurierbar, man darf lediglich auswĂ€hlen, welcher Analogstick die Spielfigur und welcher Stick die Kamera kontrolliert.

Der RĂ€tsel-Anteil im Spiel fĂ€llt nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig hoch aus und basiert in den meisten FĂ€llen aus alltĂ€glichen Problemstellungen. So mĂŒssen z.B. Passwörter gefunden und eingegeben werden, es werden Hebel betĂ€tigt und Knöpfe gedrĂŒckt, Ventilleitungen aufgedreht, Kabel gezogen und wieder eingestöpselt, Sicherungen eingerastet, gesprungene Fensterscheiben zerdeppert usw. Nichts was einen halbwegs erfahrenen Adventure-Spieler beeindrucken wĂŒrde. Die Highlights in dieser Hinsicht sind sicherlich die Desktop-RĂ€tsel, wie ich sie nenne. Ab und zu muss man an einem Computermonitor ein kleines Puzzle lösen, um Energie umzuleiten, ein Programm zu starten usw. Auch diese Puzzle sind schnell gelöst, sorgen dann aber doch fĂŒr etwas Abwechslung und Anspruch zwischen den ganzen Erkundungstrips. InventarrĂ€tsel sind eigentlich nicht vorhanden. Nur in seltenen FĂ€llen muss man einen SchlĂŒsselgegenstand auftreiben. Außerdem zĂŒckt Simon den benötigten Gegenstand von selber, wenn er benötigt wird. Vor allem das Omnitool, welches sehr frĂŒh im Spiel gefunden wird, dient immer wieder als glorifizierter TĂŒröffner. Das alles klingt jetzt zwar nicht sonderlich spannend, doch bietet SOMA unterm Strich dann doch einen wesentlich höheren Adventure-Anteil als vergleichbare Spiele wie Layers of Fear oder Gone Home. Das heißt jetzt aber nicht, dass Freunde qualmender Köpfe und des heiligen Trial & Errors auf ihre Kosten kommen. Der Schwerpunkt liegt dann doch eher auf der Story und der AtmosphĂ€re. Das Schöne an SOMA ist jedoch, dass man dennoch das GefĂŒhl hat, man wĂŒrde ein vollwertiges Spiel spielen, statt nur staunend durch die Gegend eines weiteren Exploration Games zu latschen.

Dieses GefĂŒhl erhĂ€lt man freilich auch dank der Stealth-Passagen, in denen dann auch der Horror-Aspekt vollends zum Tragen kommt. Simon begegnet immer wieder aggressiven Robotern oder mechanisch verunstalteten, wandelnden Leichen. Da Simon aufgrund seiner vollgeschissenen Hosen absolut wehrlos ist, kann man als Spieler nicht mehr tun, als an den UngetĂŒmen vorbei zu schleichen. Wenn Simon entdeckt wird, beginnt freilich eine unangenehme Hetzjagd und man sollte die Beine in die Hand nehmen, um sich in einer dunklen Ecke zu verstecken. Wird man geschnappt, wird Simon KO geschlagen und liegen gelassen. Danach geht es mit einigen Blessuren an derselben Stelle weiter. Verletzungen ziehen eine verschwommene Sicht und im Extremfall sogar humpelnde Fortbewegung nach sich. Erleidet Simon zu viel Schaden, stirbt er natĂŒrlich und der Spielstand muss geladen werden, damit es am letzten Checkpoint weitergeht. SOMA setzt ĂŒbrigens auf das Ă€rgerliche System des einzelnen, automatisch speichernden Spielstandes – ein grober Mangel in einem ansonsten großartigen Spiel. Aber wie auch immer: Verletzungen können mithilfe von angemessen platzierten Heilpunkten regeneriert werden, die jedoch immer nur einmal pro Standort genutzt werden können. Wichtig ist weiterhin, dass es viele verschiedene Typen von Gegnern mit unterschiedlichen Eigenschaften gibt. So gibt es z.B. eine Kreatur, die man nicht ansehen sollte, da man ansonsten deren Aufmerksamkeit erregt. Und ja, die Robos und Cyber-Zombies wirken sehr furchterregend, was diese Spielpassagen ĂŒberaus nervenaufreibend wirken lĂ€sst. Vor allem dann, wenn in die Schleich-Passagen auch noch Adventure-Aufgaben eingebaut wurden. Da wird man das Spiel dann manchmal verfluchen.^^

Damit wĂ€ren dann auch alle wichtigen Spielelemente erlĂ€utert. Sicherlich gibt es noch einige Kleinigkeiten zu erwĂ€hnen, so gilt es hier und da einige moralische Entscheidungen zu treffen, was jedoch keinen Einfluss auf das Spiel oder das Ende nimmt. Diese Entscheidungen sind lediglich ein weiterer Faktor um AtmosphĂ€re aufzubauen und die Story-Thematiken zu vertiefen. Dann besitzt Simon noch die FĂ€higkeit einige technische GerĂ€te, Roboter und Leichen zu „Scannen“, um auf diese Weise alte Erinnerungsfragmente mitzuhören. Aber auch dies dient nur der Exposition.
Die Mischung der einzelnen Spielelemente wurde ĂŒbrigens ziemlich gut dosiert. Die ca. 12 Stunden Spielzeit sind ungefĂ€hr in 20 % RĂ€tsel, 30 % Stealth-Passagen und 50 % Erforschung eingeteilt. Das Abenteuer bleibt dabei ĂŒbrigens recht linear. Die Gebiete sind obendrein recht ĂŒberschaubar und die Aufgaben-Stellungen sind nach der Kontaktaufnahme mit Catherine klar vorgegeben. Das Spiel ist relativ leicht zu beherrschen, lediglich einige der Stealth-Passagen könnten Probleme bereiten, aber auch nur deshalb, weil sie einem eine Scheißangst einjagen können und daher schlimmer wirken als sie neutral betrachtet eigentlich sind.;)

 

Grafik, Sound und weiteres

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Grafisch ist SOMA Ă€ußerst beeindruckend. Mithilfe der hauseigenen Grafikengine HPL Engine 3, zauberten die Schweden ein sehr intensives und unheimliches Tiefsee-Setting auf den Monitor. Dieses fĂŒhrt den Spieler nicht nur durch stĂ€hlerne Forschungsanlagen, die langsam aber sicher von einer merkwĂŒrdigen Vegetation zersetzt werden, sondern auch auf den Meeresgrund an sich. Ironischerweise wirkt der trĂŒbe Ozean mit seinen quicklebendigen Meerestieren oftmals wesentlich freundlicher, als die von Menschenhand geschaffenen Forschungsstationen. Das unangenehme GefĂŒhl der Fremdheit und Gefahr bleibt jedoch stets ein hartnĂ€ckiger Begleiter. Genauso unangenehm ist das Design der Cyborg-Monster, die teils sehr groteske Bewegungsmuster aufweisen. Simon selbst besteht leider nur aus einer schwebenden Kamera. Lediglich in einigen gescripteten Sequenzen bekommt man Teile seines Körpers zu sehen, aber das war es auch schon. Dennoch eine absolut beeindruckende grafische Kulisse! Diese QualitĂ€t wird jedoch auch mit langen Ladezeiten vor dem Spielstart erkauft. Nerviger sind jedoch die Übergangsladezeiten zwischen grĂ¶ĂŸeren Spielabschnitten. Da hat sich das Spiel bei mir auch gerne mal fĂŒr eins, zwei MinĂŒtchen aufgehangen, wĂ€hrend die neuen Spielabschnitte aufgebaut wurden. Hierbei möchte ich jedoch fairerweise erwĂ€hnt haben, dass mein Rechner eher in Richtung der minimalen Systemanforderungen tendiert.

Einen typischen Soundtrack sucht man in SOMA grĂ¶ĂŸtenteils vergebens. Die Akustik setzt sich in erster Linie aus AmbientgerĂ€uschen und der Sprachausgabe zusammen. Ob nun Simons Fußschritte auf metallischem Boden, das Summen mechanischer Anlagen oder die Blubber-GerĂ€usche im Ozean, fĂŒr eine stimmige AtmosphĂ€re wird souverĂ€n gesorgt. Die Sprecher leisten darĂŒber hinaus einwandfreie Arbeit und hauchen ihren Charakteren sehr viel Leben ein. Ehrensache, dass die Monster beĂ€ngstigende GerĂ€usche und Schreie von sich geben, was oftmals mit panischen Herzklopfen von Seiten Simons quittiert wird. SOMA ist ein gutes Beispiel dafĂŒr, dass eine hervorragende Soundkulisse völlig ausreicht, um AtmosphĂ€re aufzubauen. Ich persönlich habe einen „richtigen“ Soundtrack jedenfalls zu keiner Sekunde vermisst.

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Unsere Wertung
USK 1 PEGI 1
Singleplayer
90
90
-
Multiplayer

Volker sagt:

SOMA ist ein erstklassiges Erlebnis aus dem Bereich Video- und Computerspiele! Ein weiterer Titel der aufzeigt, dass Spiele den anderen Medien so langsam aber sicher den Rang ablaufen. Ich habe zumindest noch keinen Film gesehen, der an die Stimmung, den Grusel und den handlungstechnischen Anspruch von SOMA heranreicht. DarĂŒber hinaus passt aber auch der Spielinhalt. Denn statt uns den x-ten Walking Simulator aufzutischen, bietet uns der schwedische Entwickler ein vollwertiges Spiel. Abseits der Erforschung der Umgebung beinhaltet SOMA auch ausreichend Adventure-Material, sowie spannend-gruselige Stealth-Segmente. Und da das Spiel einen grundsoliden Umfang von ca. 12 Stunden Spielzeit aufweist, wirkt auch der etwas happige Preis von 27,99 Euro gerechtfertigt. SOMA ist ein Muss fĂŒr jeden Spieler, der mehr in seinen Spielen sieht, als nur die schnelle Daddelei fĂŒr zwischendurch.
Playstation 4MS WindowsMac OS X

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Kommentare zu: "SOMA REVIEW"

  1. Stefan sagt:

    Soma ist ein geiles Spiel. Habe es mir auf Youtube ĂŒbern Stream immer wieder angeschaut. Kann es auch nur empfehlen 😉

  2. Florian Bachner sagt:

    Top AtmosphĂ€re und super Gameplay! Soma hat eine unglaubliche Spieltiefe und ein gutes beengendes GefĂŒhl welches man von so einem Game erwartet! Empfehlung! LG

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