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Sniper Elite 3 Ultimate Edition REVIEW

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Wem es in Europa zu kalt ist, der kann für etwas mehr Wärme nach Afrika reisen – genauer gesagt in den Norden des Kontinents. Im dritten Teil des Ego-Shooters Sniper Elite 3, bahnen wir unseren Weg durch staubige Wüsten, immer auf der Suche nach einer geeigneten Position, um uns gut versteckt mit dem Scharfschützengewehr im Anschlag an den Feind zu schleichen. Ob die Reise von Europa nach Afrika gut überstanden wurde, oder ob dabei einiges an Spielspaß auf der Reise verloren ging, das zeigt das folgende Review.

 

Ein Meisterschütze in der Wüste


sniper 1

 

Nach kürzlich zwei Abenteuern im tristen und kalten Berlin, geht die Reise für Karl Fairburne nun in die kuschelig-warme Wüste von Nordafrika. Dort ist es unser Primärziel die „Seuche“ zu zerstören… Bevor ihr jetzt gleich an ein Zombie-Metzel-Spiel denkt, soll eines klar gestellt sein: Die sogenannte „Seuche“ ist keine Krankheit oder Virus, sondern ein von General Vahlen genanntes Projekt. Aufgabe von Karl ist es nun, genau dieses Projekt zu verhindern. Mehr gibt es zur Story auch nicht zu sagen, denn auf Einfallsreichtum sowie auf unvorhersehbare Wendungen in der Handlung sollte man nicht hoffen – der Fokus des Spiels liegt woanders.

Für Einsteiger in die Sniper Elite-Reihe sei gleich zu Beginn erklärt, dass es sich hierbei um keinen gewöhnlichen 0815-Shooter handelt. Rennen wir, wie in anderen Shootern mit der geladenen Maschinenpistole im Anschlag wild schießend aus der Deckung, dann werden wir schnell den Löffel abgeben. Sniper Elite spielt sich viel mehr als reiner Deckungs- und Schleichshooter, in dem wir größten Teils auf eine schalldämpfende Pistole sowie ein Scharfschützengewehr setzen.

Aber wieder zurück zu Sniper Elite 3 und in den Norden Afrikas. Wie schon bereits erwähnt, sollten wir immer mit Vorsicht und Bedacht vorgehen. Unsere Feinde sind, ähnlich wie wir, richtig gute Schützen, welche nur selten ihr Ziel verfehlen. Es empfiehlt sich des öfteren Steine einzusetzen, um Feinde abzulenken und sie anschließend lautlos zu eliminieren, damit wir nicht unsere Position verraten. Und genau mit diesem Feature bietet der neueste Teil der Reihe eine gelungene Neuerung. Feinde reagieren endlich auf die Schüsse aus unserer Richtung, so dass die K.I. nach dem zweiten Schuss weiß, von wo genau der Schuss abgefeuert wurde. Daher ist ein regelmäßiger Standortwechsel während eines Gefechtes immer von Vorteil.

Vor dem Start einer jeden Mission können wir unsere Ausrüstung nach Belieben zusammenstellen. Dabei haben wir die Wahl zwischen diversen Pistolen und Scharfschützengewehren, sowie Maschinenpistolen und sonstigem Zubehör, wie z.B. Minen oder Granaten. Auch Verbände sowie Medikits können wir vor jeder Mission in unser Gepäck packen. Nach dem Zusammenstellen unseres Equipments bekommen wir noch ein kurzes Briefing auf einer Übersichtskarte der Gegend.

Wenn wir einige Missionen erfolgreich absolviert haben, merken wir, dass das Spiel unter einigen kleinen Macken und Ungereimtheiten leidet. So stehen wir oft vor kleineren Felsvorsprüngen, die selbst dann unmöglich zu erklimmen sind, wenn sich dahinter ein vermeintlich sicherer Pfad befindet – warum zur Hölle?! Eine weitere Logiklücke ergibt sich, wenn die KI einen toten Kameraden aufspürt. Zu erwarten wäre, dass die Soldaten in der näheren Umgebung Alarm schlagen, doch stattdessen sind sie nur in leichter Bereitschaft – kann ja mal passieren so ein toter Kamerad. Natürlich sollte es soweit erst gar nicht kommen, denn als Sniper arbeitet man während der Aufträge im Hintergrund und eliminierte Leichen sollte man möglichst verschwinden lassen.

Nach besonders gelungenen Abschüssen gibt es wie in den beiden Vorgängern eine Kamerafahrt, welche unsere Kugel bis hin zum Einschlag in das Opfer verfolgt. Beim Eindringen in das Opfer sehen wir mithilfe einer Röntgenkamera das Zersplittern der Knochen und das Durchlöchern der Organe, was zum direkten Tode führen. Das mag für den einen oder anderen Spieler etwas zu hart sein, allerdings lässt sich diese besondere Kamera auch manuell abschalten – für die Waschlappen.

Neben normalen Feinden treffen wir gelegentlich auch auf gegnerische Panzer. Diese können wir mit Minen, als auch mit dem Scharfschützengewehr erledigen. Der Panzer verfügt über Lüftungsschlitze, die direkt zum Motor des Ungetüms führen. Ein paar gezielte Schüsse auf diese Schlitze und der Panzer gibt schnell seinen Geist auf. Zudem haben wir die Möglichkeit, den Fahrer direkt am Steuer des Panzers zu erledigen – was einen gezielten Schuss ins Fahrzeuginnere erfordert. Doch auch diese Kämpfe sind relativ schnell ausgetrickst und irgendwann kein großes Problem mehr. Und genau da liegt das Problem, denn es geht etwas die Abwechslung verloren, da viele Aufgaben und Missionen sich zu stark ähneln und sich wiederholen. Einzig die versteckten optionalen Aufgaben bringen noch etwas Schwung in die Story.

 

Tolle Lichteffekte in einer tristen Umgebung


Die Grafik auf der Playstation 4 hat einiges zu bieten, allerdings sind grafische Highlights spärlich gesät. Vor allem das Sonnenlicht in der Wüste beeindruckt mit tollen Effekten. Auch die Explosionen, wenn wir beispielsweise einen Laster in die Luft sprengen, können uns absolut überzeugen. Doch leider bieten die Level grafisch nur wenig Abwechslung und sind nur mit wenig Details bestückt – Wüste eben. Der Vergleich mit der Version für die Xbox One  führt zu einem Sieg für die Sony-Konsole, da hier das Bild und die Performance deutlich flüssiger laufen.

Neben der Solokampagne verfügt Sniper Elite auch über einen Online-Modus und einen Koop-Modus für die Kampagne. Ihr könnt die Story also auch online mit einem weiteren Freund über PSN gemeinsam erleben – sehr gut! Außerdem gibt es einen Überlebensmodus, bei dem immer stärker werdende Gegnerwellen über uns rollen, sowie die Überaschungsmissionen bei denen zwei Spieler einen Spotter und einen Schützen übernehmen. Da letzterer Modus allerdings nur zwei Level enthält, hält der Spielspaß hier leider nicht lange genug.

Neben diesen Modi gibt es wie in jedem Shooter üblich die bekannten Modi Deathmatch und Team-Deathmatch. Diese machen sicherlich für einige Stunden Spaß, allerdings fehlt auch hier durch die starke Einschränkung von ausschließlich fünf unterschiedlichen Karten die Langzeitmotivation – unverständlich warum mit Karten so geknausert wurde. Die Karten unterscheiden sich noch in reine Sniper-Karten und „normale“ Maps. Die Verbindung lief während unserer Testphase ohne Probleme, Lags waren nur sehr selten zu spüren – ein nicht unerheblicher Faktor.

 

Die Ultimate Edition


sniper 2

 

Neben der Grundversion von Sniper Elite 3 enthält die Ultimate Edition den „Rettet Churchill“-DLC, welcher in drei Teile aufgeteilt ist. Diese Missionen bieten neben der Kampagne zusätzlichen Inhalt, der euch einige Stunden unterhalten wird. Neben dem DLC enthält die Ultimate Edition sechs verschiedene Waffenpakete, sowie sechs weitere Karten für den Multiplayer-Modus. Entsprechend spielt sich der Online-Modus ein wenig abwechslungsreicher als noch in der Standard-Edition. Zu guter Letzt sind in der Ultimate Edition der Schießstand, ein weiterer Auftrag für die Überwachungsmissionen, sowie der Capture the Flag-Modus für die Online-Sessions enthalten. Besonders der Fahnenklau-Modus macht überraschenderweise viel Spaß und bringt die notwendige Abwechslung zum sonst recht tristen Multiplayer.

Unsere Wertung
USK 18 PEGI 18
Singleplayer
78
76
74
Multiplayer

Christian sagt:

Die Reise von Europa in den Norden Afrikas hat Sniper Elite 3 mit Bravour gemeistert und bringt einige interessante Neuigkeiten mit sich. Eine neue Mechanik, welche nach einigen Schüssen einen Wechsel der Position erfordert, bringt frischen Wind in die Reihe, auch wenn sie leicht auszutricksen ist. Die Story ist (fast schon erwartungsgemäß) etwas zu flach, und bietet keine Überraschungen. Trotzdem macht das Gameplay von Sniper Elite 3 Spaß und die etwa 15 Stunden dauernde Kampagne unterhält einfach auf gutem Niveau. Auf technischer Seite gibt es schöne. aber leider auch weniger gelungene Momente. Allem voran die Lichteffekte konnten während des Testes überzeugen. Der Detailreichtum der Level hingegen ist eher mau. Für einen eventuellen weiteren Nachfolger wären mehr Abwechslung sowohl in Story als auch im Leveldesign wünschenswert.
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