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Sailor Moon Crystal Vol. 5 REZENSION

Mitte der neunziger Jahre kam etwas auf uns zu, etwas mit großer Macht, etwas…. was das Leben vieler verändern sollte. Okay, ich übertreibe ein wenig, aber ganz kann man Sailor Moon den Einfluss nicht absprechen, die Animes hierzulande salonfähig gemacht zu haben. Nach 5 Staffeln war es dann leider vorbei und die Fans verlangten nach neuen Abenteuern rund um Bunny und ihren Freundinnen. Leider wurde lange Zeit das Flehen nicht erhört und selbst die alten Animes wurden kaum noch ausgestrahlt. Doch dann kam plötzlich die Wende und Toei Animation, die bereits das Erstlingswerk geschaffen hatten, kündigten die Rückkehr von Sailor Moon an. Wenige Jahre und nach einer längeren Namensfindung war es dann endlich soweit, Sailor Moon Crystal flimmerte durchs Internet und konnte via Stream und Untertiteln sogar hierzulande verschlungen werden.

Ein beschwerlicher Anfang

Sailor Neptun und Sailor Uranus

Leider bliebt der große Erfolg, wie er sich noch mit der ersten Folge abzeichnete, weitestgehend aus. Umso größer war die Überraschung, das eine dritte Staffel angekündigt wurde. Mit der Staffel 3, die in Box 5 ihre Anfänge findet, bekommt der Zuschauer die Episoden 27-33 präsentiert, die eine komplett neue Geschichte anfangen.

Gegenüber der alten Staffel 3, die im Groben dieselbe Thematik hat, sind die Abweichungen nun wohl am Deutlichsten. Da sich die Sailor Moon Crystal Saga sehr an dem originalen Manga orientiert, ist dies aber kaum verwunderlich. So begrüßt uns Chibiusa bereits ab der Folge 27, statt im späteren Verlauf erneut im Sailor-Team mitzumischen. Kätzchen Diana ist ebenfalls mit von der Partie und taucht nicht erst in Staffel 4 auf, wie im ursprünglichen Anime aus den neunziger Jahren. Eines bleibt aber beim Alten, denn mit der neuen Story finden Sailor Uranus und Sailor Neptun ein. Jahrelang dem Schutz des äußeren Sonnensystems unterteilt, sind sie nun nach Japan gekommen, um dem aufkeimenden Unheil entgegenzuwirken.

Der Zuschauer erfährt selbst nur Bruchteile des gesamten Ausmaßes. Die Deathbusters werden als Quelle des Bösen vorgestellt, die sich heimlich in der Infinity-Schule eingenistet haben und von da aus ihre finsteren Pläne starten. Anfänglich geht es ihnen darum, den Menschen Energie zu rauben, die sie für eine höhere Macht benötigen. Selbstverständlich bleibt dieses Unterfangen von Sailor Moon, Sailor Mars, Sailor Merkus, Sailor Jupiter und Sailor Venus nicht ganz unbemerkt. Mit den Kämpfen, die sie austragen, kommen ihnen jedoch Sailor Uranus und Sailor Neptun in die Quere. Zwar verfolgen beide Kriegerinnen im Grunde dieselben Ziele mit der Ausschaltung der Deathbusters, gleichzeitig überwiegen ihre Prioritäten jedoch an anderer Stelle mehr. Ihre genauen Ziele bleiben aber lange im Unklaren.

Mehr Fokus auf die Charaktere

Mamoru muss mit anschauen, wie sich Haruka an Usagi heranmacht

Die dritte Staffel von Sailor Moon Crystal schafft es nun endlich, sich mehr nach Sailor Moon anzufühlen. Das resultiert hauptsächlich aus der Charakterentwicklung. Endlich wird sich mehr Zeit genommen, die Figuren zu charakterisieren. Dies kommt insbesondere dem Verhältnis von Haruka und Usagi (Sailor Moon) zugute, die einige prickelnde Momente zusammen erleben. Haruka selbst, die als Sailor Uranus nicht frei von Sorgen ist, spielt in Crystal mit ihrem Geschlecht. Wo sich das alte Anime festlegt, dass Haruka eine Frau ist, lässt die neue Adaption diese Frage lange offen. Da sie nicht selten mit Usagi flirtet, bringt dies zudem eine kleine Eifersuchtsszenerie mit. Weitaus tiefgründiger wird gezeigt, dass Mamoru alles andere als glücklich darüber ist, dass Haruka ständig in Usagis Nähe auftaucht.

Parallel zur Storyline mit den neuen Sailor Kriegerinnen, darf Chibiusa einen Schwerpunkt der Erzählung übernehmen. Sie freundet sich mit einem sehr mysteriösen Mädchen an, welches aber leider sehr krank zu sein scheint. Hotaru, wie das blasse und dunkelhaarige Mädchen heißt, verfügt über geheimnisvolle Kräfte und gilt in der Infinity-Schule als Außenseiterin. Da ihr Vater aber mit den Deathbusters in Verbindung gebracht wird, nutzen sie Sailor Kriegerinnen die Freundschaft zu Chibiusa, um weitere Informationen zu erlangen.

Sailor Moon Crystal Season 3 lässt die anderen Charaktere aber ebenso wenig außer Acht. Minako und Makoto rücken in den Folgen recht weit in den Mittelpunkt und sparen dabei nicht an Witz. Allgemein ist die frische Umsetzung der dritten Staffel weitaus heiterer, als noch die Folgen zuvor. Der Klamauk scheint sich am alten Anime zu orientieren, artet dennoch nie so weit aus. Nichtsdestotrotz wirken die Folgen dadurch viel lockerer und lebhafter, sodass die ersten Episoden schnell bei mir Anklang finden. Vom Gesamteindruck her ist Sailor Moon Crystal aber noch immer viel erwachsender gegenüber der ersten Adaption, behält aber die Altersfreigabe von 12 Jahren bei.

Visuell

Chibiusa ist von Anfang an mit dabei und unterstützt das Sailor Team

Optisch erwartet die Zuschauer beste Qualität, die im Zeitalter der Computeranimation sowieso selbstverständlich sein sollte. Zwar fehlen irgendwie die handgezeichneten Bilder, die einen eigenen Charme versprühen, dafür gibt es nun aber sehr flüssige Abläufe, sattere Farben und ausgearbeitete Hintergründe. 4:3 Bilder weichen dem 16:9 Format, das den gesamten Fernseher für sich einnimmt.

Weiterhin gewöhnungsbedürftig ist für Freunde des alten Animes wahrscheinlich die Synchronisation in die deutschen Sprache. Leider blieb nur Sabine Bohlmann vom ersten Cast erhalten, die abermals Usagi/Bunny aka Sailor Moon mit ihrer Stimme ausstattet. Die restlichen Sprecher sind komplett neu besetzt und machen es Fans anteilig schwer, die Stimmen mit den Kriegerinnen in Verbindung zu bringen. Die beiden neuen Protagonisten Sailor Uranus (Haruka) und Sailor Neptun (Michiru) sind von der Stimmfarbe gut getroffen. Gerade bei Sailor Uranus, die als Mann sowie Frau zu sehen ist, wurde die Stimme optimal ausgewählt und ist stimmig zu beiden Geschlechtern.

Wer lieber die Originaltonspur in japanisch nutzt, bekommt natürlich die Gelegenheit dank der BluRay bzw. DVD. Deutsche Untertitel werden bei der Ausführung automatisch eingeblendet. Weitere Sprachen stehen leider nicht zu Auswahl. Selbst eine englische Tonspur ist nicht auf der Disk enthalten.

Ein Manko möchte ich dennoch benennen, denn leider spoilert das Opening von Sailor Moon Cystal in einem sehr hohen Maße. Wer die alten Animes nicht kennt, bekommt vorab schon Informationen geliefert, die leider die Spannung rauben und Dinge zeigen, die eigentlich erst in den Storyverlauf gehören.

Bonus

Sogar Sailor Pluto mischt mit, stellt sich aber auf die Seite von Uranus und Neptun

Im Übrigen wird für die 7 Folgen inkl. enthaltenes Bonusmaterial nur eine BluRay Disk benötigt. Und wie schon zuvor, dürfen sich Besitzer der Sailor Moon Crytal Vol. 5 auf ein Booklet mit Episodenguide und Randinformationen zu den vorhandenen Charakteren freuen. Ein großes Crystal Poster, eine Postkarte und drei Magnete mit den Katzen Luna, Artemis sowie Diana sind ebenfalls in dem wunderschönen und hochwertigen Schuber versteckt.

Weiterer Content ist in den Extras auf der Disk enthalten. Diesmal belässt es Kazé beim Opening und Ending Video, die dafür in der Clear-Version anzuschauen sind. Dennoch ein wenig mager, wenn man bedenkt, wie viel Potenzial das Anime mitbringt.

 

Rena sagt:

Die dritte Staffel von Sailor Moon Crystal hat mich gepackt und dazu gebracht, alle Folgen nacheinander anzuschauen. Zwar fehlen noch immer die Füllepisoden, die aus den alten Animes bekannt sind, dennoch wirkt die Neuauflage der Season weitaus abgestimmter mit der Vorlage, da nun endlich eine vernünftige Charakterentwicklung stattfindet. Die einzelnen Figuren sind viel lebendiger und lustiger, behalten ihre erwachsende Position aber dennoch bei. Technisch bekommen die Zuschauer wieder ein hohes Maß an Qualität geliefert sowie zwei Sprachen, die zur Auswahl stehen.

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