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Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 REVIEW

garden warfare 2 banner

Als im Jahr 2013 mit Plants vs. Zombies: Garden Warfare zum ersten Mal der beliebte Tower-Defense-Titel in einen Third-Person-Shooter portiert wurde, gab es zunächst viele Skeptiker, die von einer gelungenen Umsetzung nicht so ganz überzeugt waren. Am Ende staunten nicht wenige Experten, als der humorvolle Shooter durch seine simple Spielmechanik und dem klasse Design zu einem der besten Shooter des Jahres wurde. Nun will man sich nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen und hat mit Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 einen Nachfolger produziert. Dieser wird im Gegensatz zum ersten Teil nun als Vollpreistitel im Handel angeboten. Ob allerdings passend zum steigenden Preis auch der Inhalt mitgewachsen ist und ob sich der Kauf auch für Besitzer des ersten Teils lohnt, erfahrt ihr in unserem Test.

 

Pflanzen oder Zombies?

Plants vs Zombies GW2_20160301110529

Wer bislang noch nichts mit dem Titel Plants vs. Zombies anfangen kann, dem ist das eigentlich simple Spielprinzip schnell erklärt: In dem Tower-Defense-Titel, welches früher sowohl für PC als auch inzwischen für Android und iOS-Systeme erschienen ist, übernehmen wir als Pflanzen die Kontrolle über den heimischen Garten, der in einer gewissen Anzahl an Wellen von Zombies angegriffen wird. Unsere Aufgabe ist es diesen Garten zu verteidigen, indem wir unterschiedliche Pflanzen setzen, die mit ihren verschiedenen Fähigkeiten die Zombies davon abhalten sollen, das Haus zu erreichen. In Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 ist dies im Prinzip nicht großartig anders. Auch hier treten die beiden Fraktionen gegeneinander an, jedoch sind hier beide Parteien spielbar. Hier gibt es die unterschiedlichsten Spielmodi, auf die wir allerdings später noch eingehen werden.

Eine der größten Neuerungen des Spiels dürfte das Weglassen eines simplen Hauptmenü-Bildschirms sein. Wir klicken uns nicht mehr durch einfache Standbilder, sondern starten unser Spielsitzung in einem kleinen Hinterhof, in dem wir allerlei entdecken können. Von diesem Hof aus haben wir dann Zugriff auf die unterschiedlichen Modi wie Multiplayer, Koop-Modus oder können zu einem von Bots umkämpften Gebiet losziehen, um unsere Charaktere im Gefecht zu testen. Auf dem Kampfplatz tauchen hin und wieder auch Heldenklassen der Gegner auf, welche uns besonders zusetzen können, wir allerdings auch erste Strategien gegen ihre Fähigkeiten ausprobieren können. In der Mitte des Platzes befindet sich eine Flagge, diese können wir hissen und gegen heranstürmende Gegnerwellen verteidigen. Dies ist besonders für Solospieler schon eine richtige Herausforderung.

Wollen wir dann doch schnell einen anderen Spielmodus wählen oder eben schnell den Charakter wechseln, so können wir uns per Option im Pausemenü schnell und einfach zurück in den Hinterhof teleportieren lassen. Besonders im Zusammenspiel mit Freunden ist der Hinterhof eine gelungene Neuerung, die wir gerne in anderen Spielen sehen würden, anstelle des oft tristen Hauptmenüs.

 

Nur noch schnell eine Runde…

Plants vs Zombies GW2_20160304152650

Diesen Satz werden sicher so einige Spieler in Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 von sich geben, denn wenn man erst einmal im Spiel drin ist, fällt es einem nicht leicht, den Controller wieder zur Seite zu legen. Dies liegt vor allem an dem gelungenen Spielprinzip, welches zum größten Teil aus dem Vorgänger übernommen wurde und nur an einigen Ecken noch weiter verbessert wurde. Auch die neuen Klassen, welche das Spiel nun bereichern, konnten uns absolut überzeugen und harmonieren bestens.

Im Vorgänger besaßen beide Fraktionen jeweils vier unterschiedliche Helden, die zum Spielen zur Auswahl standen. Auf Seiten der Pflanzen waren dies noch Erbsenkanone, Kaktus, Schnapper und Sonnenblume, bei den Zombies die Klassen All-Star, Fußsoldat, Ingenieur und Wissenschaftler. Zu diesen bereits abwechslungsreichen und wirklich gut ausbalancierten Klassen gesellen sich nun jeweils drei Neue auf jeder Seite hinzu. Mit Major Mais, Rosie und Zitron wird das Repertoire der Pflanzen aufgestockt, während die Zombies mit Käpt’n Totbart, Super Brainz und dem Wicht ihrerseits neue Heldenklassen hinzugefügt bekommen. Die neuen Klassen fügen sich wie bereits gesagt toll in die bisherige Auswahl ein und auch das Balancing ist sehr gut getroffen. Einzig Rosie auf der Seite der Pflanzen ist mit ihren Magischen Disteln noch ein wenig zu mächtig und wird deshalb auch sehr gerne von Spielern gewählt. Mit einer großen Anzahl dieses Charakters im Team ist eine Niederlage derzeit noch fast ausgeschlossen, vorausgesetzt man beherrscht seine Charakter einigermaßen. Auch generell gewinnen doch recht häufig die Spieler der Pflanzen-Partei das Match, wodurch es aktuell immer weniger aktive Spieler auf Seiten der Zombies gibt.

Bei den Spielmodi haben die Entwickler von PopCap keine großen Neuerungen in das Spiel eingebaut. Es gibt zwar weiterhin die sehr spaßigen Spielmodi wie Team-Deathmatch, Abschuss bestätigt, Suburubniation oder Gartenzwergkommando, allerdings hätte es hier ruhig etwas mehr frischen Wind geben können. Für Einzelspieler oder für eine Runde Koop-Modus mit Freunden ist weiterhin der Modus Gartenkommando interessant, welcher nun auch eine Extra-Version für die Zombies zu bieten hat. Dieser nennt sich Friedhofskommando und gibt uns den selben Auftrag, der erneut lautet zehn Wellen der jeweilig anderen Fraktion zu überstehen. Einzelspieler bekommen hierbei drei weitere KI-Pflanzen zur Unterstützung gestellt, welche ihre Aufgabe recht gut machen und nicht nur nutzlos in der Gegend herumstehen. Auch Bossgegner wie ein Yeti oder eine riesige Sonnenblume tauchen gelegentlich auf und wollen uns das Leben zur Hölle machen.

Die neuen zwölf Schlachtfelder unterschieden sich sehr stark voneinander und machen auf uns einen sehr guten Eindruck. Viele kleine, aber liebenswerte Details geben den teils recht weitläufigen Maps ihren eigenen Charakter. Egal ob in einer Schnee-Landschaft oder einer Technik-Fabrik, in Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 wird es so schnell nicht langweilig auf den unterschiedlichen Karten.

Der größte Suchtfaktor dürfte allerdings im Belohungssystem des Spieles stecken. Wie man bereits aus anderen Shootern kennt, werden Abschüsse, Vorlagen, Zonen neutralisieren oder einnehmen mit Erfahrungspunkten belohnt. Diese gibt es zum einen für unseren Gesamt-Rang, zum anderen leveln wir auch unsere jeweilige Pflanze bzw. Zombie hoch. Diese können beispielsweise ab Rang 5 ein Upgrade erlernen, auf Stufe 9 folgt dann schon das Nächste. Diese sind im Kampf von geringem Vorteil – man hat also auch gegen höherstufige immer eine faire Chance.

Über die Zusatzaufgaben am schwarzen Brett können wir außerdem den Multiplikator zu verdiente Erfahrungspunkte erhöhen. Dazu müssen wir die täglich wechselnden Aufgaben der Pflanzen, Zombies und allgemeine Multiplayer-Missionen erfüllen. Darunter fallen Aufgaben wie „Töte 20 Zombies mit dem Strahl der Sonnenblume“ oder „Spiele 3 Runden Abschuss bestätigt“. Außerdem erhalten wir für das Abschließen jener Aufgaben Sterne, die wir an Kisten in der Spielwelt verwenden können, um so an weitere Items oder Karten zu gelangen.

 

Sonnige Aussichten

Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 sieht optisch richtig klasse aus. Da bereits die Grafik des Vorgängers mehr als überzeugen konnte, war es auch nicht groß notwendig an der detailverliebten Optik etwas zu verändern. Die Levels sind toll gestaltet, die Charaktermodelle sind durch die vielen Details sehr gelungen und tragen ihren Teil zu einer stimmigen Atmosphäre bei. Bei Major Mais zum Beispiel sind selbst die einzelnen Maiskörner an seinem Kopf bis ins kleinste Detail zu erkennen. Während seinen Bewegungen wackeln seine Arme oder Käpt’n Totbart zieht, wie es typisch für einen Piraten ist, sein Holzbein hinter sich her.

Auch soundtechnisch hat das Spiel so einiges zu bieten. Die Hintergrundmusik auf den unterschiedlichen Karten ist stimmig und drängt sich keineswegs zu stark in den Vordergrund. Und auch die Sprüche oder beispielsweise das Lachen und Jubeln der jeweiligen Charaktere hat fast einen niedlichen, aber durchaus passenden Stil.

Und auch die Verbindungen zu den Spielservern haben sich ein dickes Kompliment verdient. Während unseres Testzeitraums erlebten wir keinerlei Verbindungsabbrüche und auch die Wartezeiten auf ein neues Match waren angenehm kurz. Auch wenn die Karten mit bis zu 24 Spielern teilweise etwas überfüllt wirkten, so kam es während des Spielens nur sehr selten zu kleineren Lags oder Rucklern. Einen kleinen Kritikpunkt finden wir hingegen beim Match-Making: Selbst wenn wir uns als Pflanze für das kommenden Match anmelden, so kam es nicht selten vor, dass uns das Spiel in das Team der Zombies steckte. Das war gerade, wenn man die Tagesaufgaben abschließen wollte, doch das ein oder andere Mal sehr ärgerlich und nervig. Ein Wechsel war dann meist nur mit viel Glück möglich, da das Team der Pflanzen sehr oft schnell voll war. Vielleicht finden sich ja in Zukunft ein paar mehr Spieler auf der Seite der untoten Beißer ein.

Unsere Wertung
USK 12 PEGI 7
Singleplayer
84
87
90
Multiplayer

Christian sagt:

Mir hat Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 während des Anspielens eine ganze Menge Spaß gemacht und wird mir auch weiterhin viele spaßige Spielstunden bescheren. Die neuen Heldenklassen fügen sich prima in das Spiel ein und am Balancing wird man sicher noch ein klein wenig etwas ändern können, besonders Rosie und vielleicht auch Super Brainz hätten eine Anpassung nötig. Durch das Einführen der Inhalte auch für Einzelspieler wird der Umfang noch einmal um einiges erweitert, was damit auch den Kaufpreis von rund 60 Euro rechtfertigt. Die hübsche und detaillierte Grafik runden das nahezu perfekte Spielerlebnis ab und geben dem Titel zurecht eine respektable sehr gute Wertung. Ich kann ein Anspielen von Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 wirklich jedem nur ans Herz legen, ihr werdet es definitiv nicht bereuen.
Playstation 4Xbox OneMS Windows

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