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Planet of the Apes: Last Frontier REVIEW

Cinematische, von der Narration getriebene Videospiele, in denen Spieler mit ihren individuellen Entscheidungen unterschiedliche Handlungsverläufe und Enden erreichen können, sind eine Nische, die beinahe komplett von David Cage und dessen Studio Quantic Dream (Heavy Rain, Beyond: Two Souls) bewirtschaftet zu werden scheint. Mit Planet of the Apes: Last Frontier betritt nun ein Werk das Feld, das auf der gleichnamigen Kinoreihe basiert und versucht diese in Form eines interaktiven Films zu erweitern. Ob das gelingt?

 

Zwei Welten prallen aufeinander

In Planet of the Apes: Last Frontier begleiten wir einen Primaten-Stamm und eine Gruppe überlebender Menschen. Die Geschichte wird aus beiden Perspektiven geschildert.

Inhaltlich ist Last Frontier zwischen Dawn of the Planet of the Apes und War for the Planet of the Apes verortet, nimmt aber keinen direkten Bezug auf diese, sondern steht für sich alleine. Das Spiel begleitet einen Affen-Stamm, der in den Rocky Mountains lebt und von einem alten Schimpansen namens Khan angeführt wird. Da der Winter naht und das Essen immer knapper wird, entschließt sich Khan eine Gruppe auszusenden, die nach Nahrung suchen soll. Unter den beauftragten Jägern befinden sich auch Khan´s Söhne, Bryn (den der Spieler „quasi“ übernimmt), der hitzköpfige Tola und der ängstliche Juno. Tola, der die Gruppe anführt, will sich nicht an die Vorgaben seines Vaters halten und die Nahrungssuche auf die umliegende Bergregion begrenzen. Stattdessen überredet er seine Brüder und die anderen Affen dazu, bis ins Tal hinabzugehen. Dort finden sie tatsächlich auch Rinder, die allerdings von Menschen bewacht werden. Es kommt, wie es kommen muss, und die Situation eskaliert.

Die Handlung beschränkt sich nicht nur auf die Sicht der Affen, sondern wechselt immer wieder auch zu den Menschen. Unweit der Höhle, in der die Affen bisher unentdeckt gelebt haben, liegt nämliche eine kleine Stadt namens Millerton. Aus eben dieser stammen die Farmer, die bei dem nächtlichen Angriff getötet wurden. Anführerin Jess Ross steht nun in der Pflicht zu entscheiden, wie es weitergehen soll.

 

Mehr Schein als Sein

Typisch für das Genre: oft wird man vor die Wahl gestellt und muss sich entscheiden. Die Auswirkung auf den Verlauf der Handlung sind meist aber nur marginaler Natur.

Diese narrative Zweiteilung mag zunächst interessant anmuten, schließlich wird der Spieler direkt in einen Konflikt gestoßen, in dem es um Leben und Tod geht und jede Entscheidung eine gewichtige Tragweite zu haben scheint. Tatsächlich ist dies aber mehr Illusion als Wirklichkeit, denn Last Frontier stellt in den entsprechenden Momenten nur zwei Alternativen zur Wahl, die – ganz grob ausgedrückt – das gut/böse Schema abdecken und oft nur zwei Extreme widerspiegeln. So kann man Khan etwa anlügen, und verheimlichen, was in der Nacht auf der Farm geschehen ist, oder mit der Sprache rausrücken und den Angriff auf die Menschen gestehen. Ebenso kann man als Jess zwei Vagabunden vor den Toren von Millerton harsch und skeptisch angehen, oder nette Worte finden. Egal ob man nun Option A oder B wählt, das Resultat läuft mit wenigen Abstufungen letztlich auf das gleiche hinaus. Auch die wenigen Actionszenen, in denen man sich entscheiden kann, ob Bryn bzw. Jess ihre Waffe benutzen, ändern nur Nuancen im Gesamtkonstrukt,

An sich ist das für mich kein großes Problem, sofern die Handlung gut genug ist, um mich zu unterhalten, und die Figuren der Situation entsprechend nachvollziehbar agieren. Doch eben hier liegt der große Knackpunkt, denn bedingt durch die erzählerische Aufteilung hat Last Frontier ein großes dramaturgisches Problem. In der ersten Szene in Millerton etwa beerdigt Jess ihren gerade verstorbenen Ehemann. Das Spiel stellt mich in dieser Sequenz vor die Wahl, ob ich Jess´ Sohn trösten möchte, oder lieber Abstand halte und ihn nicht bedränge. Wie soll ich hier entscheiden, wie eine für mich bzw. meinen Charakter sinnige Entscheidung treffen? Ich kenne weder die Figuren, noch weiß ich, in welcher Beziehung sie zueinander stehen – ganz geschweige davon, das ich selbst nicht die Möglichkeit gehabt habe, eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Dieses Dilemma kann das Spiel nie ganz abwerfen, was mir spätestens bewusst wurde, als die wohl schlechteste aller möglichen Endszenen lief und ich nicht einmal mit den Achseln gezuckt habe.

 

Lebensechte Primaten, uncanny Menschen

Gerade das Motion Capturing ist eindrucksvoll, auch die Affen wirken meist lebensecht. Die Menchen hingegen wirken oft befremdlich.

Zwar kann ich die Grundhaltung der Figuren nachvollziehen, verstehe ihren Willen zum Überleben, und das sie bereit sind, für ihre Familie alles zu opfern. Dennoch bin ich mit den Figuren nie warm geworden. Dies gilt für die menschlichen Charaktere gänzlich, für die Affen hingegen bedingt. Nicht nur wirkt die Charakterzeichnung der Affen wesentlich vielschichtiger, als die sehr oberflächliche Charakterisierung von Jess und den anderen.Auch wirken die Primaten weitaus lebensechter, als die Menschen, deren Gesichter und Mimik ein Paradebeispiel für die Bezeichnung „uncanny valley“ sind.

Dabei ist Last Frontier in technischer Hinsicht durchaus sehenswert, vor allem die detaillierten Nahaufnahmen von Bryn und den anderen Affen erreichen beinahe das Niveau der Filme. Kein Wunder, ist doch das auch für die Filme verantwortliche Produktionsstudio The Imaginarium inklusive Andy Serkis für das Motion Capturing verantwortlich. Abseits von der eindrucksvollen Animationen fallen aber leider immer wieder zu spät ladende Texturen und Objekte ins Auge, auch die Übergänge wirken teilweise abrupt.

Last Frontier nutzt auf der PlayStation 4 übrigens die PlayLink Funktion, man kann aber auch ganz klassisch mit dem Dualshock 4 spielen. Bis zu drei weitere Mitspieler können dabei teilnehmen, wodurch der Spielverlauf eine eigene Dynamik entwickeln mag, da unterschiedliche Entscheidungen getroffen werden können. Ausprobiert habe ich das Feature aber nicht.

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Singleplayer
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Multiplayer

FAZIT

Ich mag die aktuelle Reboot-/Prequel-Reihe von Planet of the Apes ganz gerne und war entsprechend gespannt, aber auch skeptisch, inwiefern das Ganze in Form eines interaktiven Films funktionieren würde. Ich kann nicht behaupten, dass mich Planet of the Apes: Last Frontier nun gar nicht unterhalten hat, immerhin habe ich das Spiel an einem Nachmittag und ohne Unterbrechung durchgespielt. Sonderlich in Erinnerung ist mir aber kaum etwas geblieben. Das die Handlung hinsichtlich des grundsätzlichen Konfliktes und der Motivation der Figuren sehr den Filmen ähnelt, ist nicht das große Problem, auch die Tatsache, dass die meisten Entscheidungen, die ich zu treffen habe, am großen Gesamtkonstrukt nur Nuancen ändern, macht mir nicht viel aus. Dass ich aber kaum bis gar nicht mit den Figuren mitfühlen konnte, sie mir die meiste Zeit über regelrecht egal waren, dann schon. Schade, denn das Setting ist interessant und gute Ansätze vorhanden.

- By  Adrian

Playstation 4

Planet of the Apes: Last Frontier REVIEW

USK 16 PEGI 16

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