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One Punch Man REZENSION


Im Zuge der Anime Nights hat KAZÉ im letzten Jahr bereits einige Filme aus Japan in ausgewählte Kinos nach Deutschland gebracht. Auch 2017 will der Verleiher mit der erfolgreichen Reihe weitermachen und bringt am 28. Februar mit einem Special Screening der ersten drei Episoden von One Punch Man das nächste Highlight in hiesige Lichtspielhäuser. Wir hatten bereits im Vorfeld die Gelegenheit uns den Auftakt der Serie anzusehen – und sind mächtig angetan.

 

Der stärkste Mensch des Universums

Ein Schlag – und weg sind die Bösewichte! Doch das Leben als stärkster Mensch weit und breit birgt auch viel Langeweile.

Das Leben eines Superhelden ist geprägt von ständigen Auseinandersetzungen mit Rivalen und dem Retten der Welt. Doch was, wenn ein Superheld der stärkste Mensch der Welt, wenn nicht sogar des Universums ist? Vor diesem Problem steht Saitama, der wie so viele andere Menschen eigentlich nur aus Spaß zum Helden wurde um irdischen und außerirdischen Bösewichten das Handwerk zu legen. Nach Jahren des Trainings, in dessen Folge er sämtliche Haare verloren hat, ist der ehemalige Büroangestellte mittlerweile aber so stark geworden, dass er praktisch keine ernst zu nehmenden Gegner finden kann und alles, was sich ihm in den Weg stellt, mit einem einzigen Faustschlag besiegt.

Auf der Suche nach einem starken Kontrahenten trifft er auf den Cyborg Genos, der in Saitama seinen Meister sieht und von ihm unterrichtet werden will. Diese Bitte nimmt der von seinem Dasein als Superheld gelangweilte Saitama zunächst gleichgĂĽltig an, hofft, dass aber endlich wieder etwas Pep in sein Leben kommt…

 

Eine Erfolgsgeschichte

Angefangen hat es als Webcomic, es folgten Manga und Anime: One Punch Man ist eine Erfolgsgeschichte.

Das 2009 zunächst als Webcomic gestartete Werk aus der Feder von Mangaka ONE ist eine Erfolgsgeschichte. Binnen weniger Monate verbreitete sich One Punch Man illionenfach, wurde schließlich als klassischer Manga veröffentlicht und erhielt schließlich eine Animeadpation. Für diese zeichnet sich mit Madhouse eines der renommiertesten Studios Japans verantwortlich, was man dem in Kürze bei uns im Kino und ab dem 31. März auch auf Blu-ray und DVD erscheinenden Anime auch anmerkt.

One Punch Man strotzt nur so vor frischen Wind. Sei es der Kniff um einen Superhelden, der so stark ist, das er jeden Gegner mit einem Faustschlag besiegt, und damit dem mittlerweile ziemlich angestaubten Genre eine vollkommen neue Seite abgewinnt, sei es der ungewöhnliche Zeichenstil, der vor allem bei den Charakterdesigns stellenweise ins beinahe bizarre abwandert und an japanische Monsterfilme der 60er/70er Jahre erinnert oder die aufwendige Inszenierung der Kämpfe: die Serie bzw. Vorlage nimmt einige etablierte Konzepte und wandelt sie mit Leichtigkeit in etwas vollkommen Neues um.

 

Ich will mehr

Die Mischung aus ĂĽberzogener Action, gut getimter Comedy und dem teils bizarren Charakterdesign haben es mir ungemein angetan.

Der Auftakt der insgesamt 12 Episoden umfassenden ersten Staffel präsentiert sich dabei als gut abgestimmte Mischung aus Action und Comedy. Neben all dem Getöse und Krawall nimmt sich jede Episode aber auch Zeit für ruhige Momente, in denen Saitama´s Vergangenheit und eigentlich sehr ödes Leben näher beleuchtet werden. Denn wo andere Superhelden glücklich über ihren Status als stärkstes Wesen weit und breit wären, da empfindet Saitama lediglich Langeweile und bläst Trübsal.

Diese Momente bilden ein sehr gutes Gegengewicht zu den wirklich abgefahrenen Actionszenen. Was mir hier vor allem so gut gefällt, ist das krude Charakterdesign: ein ekliger Krabbenmann in weißen Schlüpper, ein muskulöser Riese in Gestalt eines Löwen, ein durch genetische Experimente geschaffener Titan – was One Punch Man hier abfeuert ist schräg und lässt das Herz eines jeden höher schlagen, der mit Trash- und Monsterfilen aus Nippon etwas anfangen kann.

Der Humor zieht sich vor allem aus den vollkommen überzogenen Kampfszenen, allerdings gibt es auch einige Gags, die sich auf die gegenwärtige japanische Gesellschaft beziehen und eher unterschwellig funktionieren. Die Gefahr, das diese in der Lokalisation untergehen ist natürlich groß, doch hier kann ich aktuell Entwarnung geben. Ohne das Original bisher gesehen zu haben, so gefallen mir die deutschen Sprecher in ihren jeweiligen Rollen bisher sehr gut. Die Sprecher sind gut gewählt, die Dialoge – sofern ich das beurteilen kann – stimmig übersetzt und der trockene Humor funktioniert auch im Deutschen wunderbar.

 

Fazit

Mit One Punch Man hat KAZÉ erneut ein gutes Gespür bewiesen und einen echten Kracher lizenziert. Die ungewöhnliche Mischung aus Action und Comedy, das fast schon bizarre Charakterdesign und die abgedrehte Handlung um den vielleicht stärksten Mann des Universums sorgen in den ersten Episoden für enorm viel Spaß. Besonders der eigenwillige Zeichenstil und der zumeist trockene Humor haben es mir sehr angetan. Zwar ist es noch eine Weile hin, bis One Punch Man Ende März für das Heimkino erscheint. Bis dahin kann ich es aber kaum erwarten und freue mich schon jetzt noch mehr von diese ungewöhnlichen Machwerk sehen zu können.

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