+++    +++    +++    +++    +++    +++    +++    +++    +++    +++    +++    +++    +++    +++    +++    +++    +++    +++    +++  

NieR: Automata PREVIEW

Im Jahre 2010 erschien das Rollenspiel NIER, das ein völlig neues Erlebnis mit unvergesslichen Charakteren und einer atemberaubenden Story versprach. Leider blieb das Spiel hinter den Erwartungen der Spieler und der Verkaufszahlen zurück. Dennoch soll das Jahr 2017 für die Wiederbelebung der IP sorgen. Mit einer neuer Geschichte und frischen Elementen plant man nun, aus NieR: Automata dass herauszukitzeln, was man schon mit dem Erstlingswerk wollte.

 

Noch einmal auf Null

niera3

Die Geschehnisse von NieR: Automata beginnt mit dem Angriff von Eindringlingen, die aus einer anderen Welt stammen. Durch die Übermacht der Besatzer, wird die Menschheit auf den Mond zurückgedrängt und sucht Zuflucht auf diesem. Doch die Menschen geben nicht auf und setzen ihr Wissen und ihre Gaben ein, eine Armee aus Android-Soldaten, in dem Bestreben, sich zur Wehr zur setzen, zu erschaffen. Doch dies will nicht ganz nach Wunsch gelingen und so setzt der Widerstand eine neue Einheit der Android-Infanterie ein: YoRHa – dessen Rolle ihr fortan übernehmt.

Und so findet ihr euch schnell in der verlassenen Ă–dnis wieder, in der ein Krieg wĂĽtet, der zwischen Maschinen und Androiden ausgetragen wird. Und dieser Krieg ist noch mit einem Geheimnis versehen, das eine langvergessene Wahrheit in sich birgt.

Ohne jedoch die sich daraus resultierenden Folgen zu kennen, begebt ihr euch in die Schlacht, die nahezu an ein Hack’n’Slay erinnert. Ihr stĂĽrmt mit spitzem Arsenal durch die Gruppen an Feinden und sorgt dafĂĽr, dass sie vom Bildschirm getilgt werden. Ein kleiner Roboter hilft eurer Protagonisten dabei. Dieser kĂĽmmert sich um die ferner gelegenen Gegner und ĂĽberschĂĽttet sie mit einem Kugelhagel. So wird es in NieR: Automata ermöglicht, Feinde aus der Nahe sowie Distanz zeitgleich zu traktieren. Zudem werden noch weitere Helfer zu euch StoĂźen, um das Unheil fĂĽr ewig zu bannen.

 

Frischer Wind?

niera4

NieR: Automata scheint sich regelrecht mit Actionelementen auszutoben, was durch die blitzschnellen Kommandos zum Tragen kommt. Die Besonderheit liegt aber in den sich ständig wechselnden Perspektiven. Mal bekommt ihr die Sicht aus Richtung Third-Person präsentiert, kurz darauf wechselt die Ansicht auf die Seite und bedient sich kurz darauf an der Vogelperspektive. Und obwohl das Kampfsystem dabei unverändert bleibt, wirkt dieser ständige Wechsel für ordentlich Abwechslung.

Dennoch vergisst NieR: Automata nicht seine Herkunft. Im Laufe der teils schlauchigen Areale finden sich genügend Items, wie beispielsweise Erze, die zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzt werden können. Selbstverständlich braucht ihr auch nicht auf Heiltränke zu verzichten, die ihr einnehmt, sobald sich die Lebensenergie dem Ende neigt und so der Kampf recht brenzlich wird.Und auch am obligatorischen Level-Up System wird nicht gespart. Mit jeder feindlichen Welle die ihr bezwingt, werden euch Erfahrungspunkte zuteil. Sind eine gewisse Anzahl davon auf euren Charakter übertragen, steigt dieser eine Stufe auf und verbessert dadurch die eigenen Attribute, die in den immer anspruchsvolleren Kämpfen unvermeidlich werden. Ohne neue Waffen müsst ihr den beschwerlichen Weg aber auch nicht bestreiten, was RPG-Fans ohnehin fordern.

Die futuristische Kulisse setzt neben imposanten Bossen ebenso auf Kampfroboter, die ihr abhängig vom Areal steuern dürft. Inwieweit das Konzept im gesamten Spiel verankert ist, geht aus der Vorabversion noch nicht hervor. Ganz neu ist die Idee jedoch nicht und fand schon in Xenoblade Chronicles X Anklang bei den westlichen Spielern.

 

Vorläufige Technik

niera1

Mit einem Rückblick auf dem ersten NIER-Ableger, kommen mir kaum schöne Kulissen in den Sinn. Zwar sind weitläufige Schauplätze dort keine Seltenheit, mit grafischen Highlight dienen diese aber kaum. NieR: Automata möchte hier etwas mehr bieten, was schon alleine der Tatsache geschuldet ist, dass es nun auf der nächsten Konsolen-Generation erzählt wird. Und ja, die Detailtiefe ist größer und die Farben satter, doch wirklich atemberaubend ist der Titel bislang noch nicht. Wünschenswert ist es, dass die Entwickler die verbleibende Zeit in die Optik investieren.

Nichtsdestotrotz haben die futuristischen Schauplätze einen Wiedererkennungswert, den ihr durch den Perspektiven-Wechsel auch aus vielen Blickwinkeln erleben könnt. Die Charaktere bleiben dem japanisch angehauchten Animestil treu, dessen Ideenreichtum bei den Monstern weitergeführt wird.

Die akustische Kulisse ist ebenso gegenüber dem ersten Teil ein wahrer Genuss. Immer dem Szenario angepasst, wird so das visuelle Bild abgerundet. Dabei begleitet man den Spieler mit einer englischen Sprachausgabe, die nicht auf deutsche Bildschirmtexte verzichtet. So können auch jene die Dialoge und Geschehnisse verfolgen, die nur bedingt oder gar kein Englisch beherrschen. Gerade in einem Rollenspiel, das von der Interaktion der Charaktere lebt, kaum verzichtbar.

Die Steuerung ist sehr einfach gehalten und kann anteilig sogar automatisiert werden. Gerade euer kleiner Helfer feuert je nach Wunsch ganz von selbst oder überlässt euch die Kommandos. Euer Protagonist jagt mithilfe eurer Kommandos blitzschnell von einem Gegner zum Nächsten und schafft es so, binnen weniger Sekunden ein ganzes Areal zu befrieden. Diese recht leichte Steuerung schafft es, so dermaßen bei Laune zu halten, dass man immer weiter vordringen will, um noch mehr Gegner niederzumetzeln. Diese Vermischung des Genres bringt zudem frischen Wind ins Gameplay.

Facebook
Twitter
Google+
Unsere Wertung
USK 16 PEGI 18
Singleplayer
80
80
-
Multiplayer

Rena sagt:

NieR: Automata ist auf den ersten Blick all das, was das erste NIER nicht war, aber sein wollte – Frisch, agil, durchdacht und ausbalanciert. Inwieweit die Charaktere in Erinnerung bleiben und wie sich die Geschichte gestaltet, ist in der Vorabversion noch nicht einschätzbar. Zwar haben die Entwickler noch bis März 2017 Zeit, weitere Feinheiten in den Titel einfließen zu lassen, doch schon jetzt lässt sich sagen, dass wir uns auf das Release freuen können. Ich behalte das Spiel auf jeden Fall im Auge, denn bislang konnte ich nur die Oberfläche ankratzen und schon diese hatte es in sich.
Playstation 4

Das könnte dir auch gefallen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Partner:

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis blogli.de - Blog-Verzeichnis Webverzeichnis - Webkatalog www.inetcomment.de Blogverzeichnis Blogverzeichnis TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste Blog Button
GACC  |  Games-Mag  |  Gameplay Gamers  |  Pixelbirnen  |  Gamer83  |  Heavenly-Mangas  |  MarioFans  |  PixelOr  |  TrueGamer  |  XBox-Home  |  AlphaOmegagaming  |  Gameplaynews  |  Nintendo Switch Forum  |  Spielkritik  |  Videospielgeschichten  |  N-Mag  |  NAT-Games  |  Indieflock  |  GamingNerd  |  Nintendo-Magazin  |  Game-2  |  Zockerheim  |  twitch/noviiq  |  TVGC  |  RLC-Gamer  |  Collect a Box  |  X-Nation.at