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Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm Trilogy REVIEW

Unter den wohl erfolgreichsten Animes gehört Naruto genannt, welcher seit dem Jahre 2006 auch Teil des deutschen Fernsehprogramms ist und bislang viele Fans um sich sammeln konnte. Und da der Hype nicht abklingt, ist der Publisher Bandai Namco bestrebt, die Geschichte um den jungen Ninja mit immer neuen Videospieladaptionen zu versorgen. Damit aber auch jene die Anfänge von Naruto mitbekommen, die mit der Xbox One oder PlayStation 4 ihre erste Konsole ihr Eigen nennen, wurden nun noch einmal ein paar leicht betagte Spiele abgestaubt und als Sammlung erneut veröffentlicht. Die Rede ist dabei von Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 1 – 3, welche als Trilogie auf eine Disk gepresst wurden.

 

Aus drei werden eins

Die Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm Trilogy lässt euch dementsprechend die ersten drei Abenteuer noch einmal in verbesserter Optik erleben. Die Reihenfolge, in der ihr die Geschichten nachspielen möchtet, obliegt dabei komplett eurer Entscheidungsfreiheit. Da letztlich aber alles chronologisch aufeinander abgestimmt ist, entfaltet sich das Verständnis der Erzählungen mit dem Beginn des ersten Teils. Noch im MenĂĽ habt ihr die Wahl, ob ihr die Story beginnen, oder eure Zeit im freien Kampf schmälern möchtet. Die Story selbst stellt euch den noch jungen und unbeholfenen Naruto Uzumaki vor, der zwar viele Flausen im Kopf hat, dennoch durch einen starken Kampfgeist in vielen Situationen geprägt ist. Und genau hier liegt der Fokus der drei Spiele, denn hauptsächlich mĂĽsst ihr in Beat’em’up Gefechten eure Schlagkraft unter Beweis stellen und siegreich aus dem Match gehen.

Im ersten Teil und somit dem Debüt der erfolgreichen Reihe ist das Ganze noch ein wenig unstrukturiert. In der Rolle des namengebenden Narutos könnt ihr verschiedene Missionen, die bis Dato freigegeben sind, anwählen. Hauptsächlich findet ihr euch in Kämpfen wieder, die verschiedene Bedingungen einfordern und nicht immer nur durch den Sieg alleine bestimmt werden. Einige der Missionen sind wiederum durch Minispiele und kleinere Aufträge geprägt, die ebenso auf ihre Erfüllung warten. Ferner arbeitet ihr euch mit abgeschlossenen Missionen vor, für die ihr Erfahrungspunkte erhaltet und es ermöglichen, weitere Aufträge anzunehmen.

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 2 zeigt da schon eine deutlich dominantere Struktur, die eine klare Richtung ansteuert. Das heißt, was im ersten Teil noch mit ein wenig Freiheit versehen ist, wird im zweiten Teil relativ linear erzählt, bleibt aber dem Grundprinzip treu. Sozusagen stehen die Kämpfe weiterhin im Fokus, gestalten sich aber deutlich stimmiger als noch im Debüt. Viele spezielle Attacken lassen sich leichter ausführen und zaubern einen wahren Effekt-Zauber auf den Bildschirm.

 

Lasst uns die Geschichte noch einmal erleben

Abseits der Kampfhandlungen lassen sich abermals Konversationen führen, Objekte sammeln und verschiedene Items käuflich erwerben, die durchaus wichtig werden können, um die Kämpfe siegreich abzuschließen und mit guten Rangwertungen zu beenden. Wie schon im ersten Teil, dürfen in den Fortsetzungen verschiedene Nebenquest angenommen werden, in denen ihr beispielsweise Personen ausfindig macht oder Objekte an den Mann bzw. die Frau bringt. Dies sorgt in allen drei Teilen für eine gesunde Abwechslung gegenüber dem Button-Smashen, bei dem es schon einmal zu Ermüdungserscheidungen kommen kann.

Der dritte Teil der Trilogie orientiert sich spielerisch am Vorgänger, schafft es aber, die Spannung der Geschichte weiter aufzubauen. Alle drei Spiele nehmen sich nämlich die Animeserie als Vorbild und interpretieren die Handlungen noch einmal auf virtuelle Art. Somit werden die Fans abermals in die Geschichte um Narutos Werdegang entführt, währenddessen Neulinge alles ausführlich und mit viel Liebe zum Detail vorgetragen bekommen. Somit seid ihr mittendrin in Streitigkeiten, dem Wiedersehen alter Freunde und überraschenden Verlusten.

Gerade Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 2 und 3 bauen die Komponente der Freundschaft und der Beziehungen zueinander aus. Dabei wirken beide genannten Spiele sehr storylastig und können schon einmal ein paar Minuten eurer Zeit beschlagnahmen, bevor ihr wieder aktiv am Geschehen teilnehmen dürft.

 

Nie einsam, nur gemeinsam

Wenngleich Naruto für alle drei Spiele seinen Namen hergibt, ist er mitnichten der einzige spielbare Charakter. So wird storyabhängig die Figur zugeteilt, dessen Rolle ihr übernehmt – Egal ob Freund, Feind oder gar den Neunschwänzigen.

Dies mündet gleichzeitig in immer wieder neuen Konstellationen, die die Matches mit genügend Abwechslung und knallharten Jutsus anreichern. Teilweise könnt ihr weitere Begleiter, die euch in den Kämpfen unterstützen, nach Wunsch auswählen. Diese greifen auf euren Befehl sogar in ein aktives Match ein und unterstützen euch, wenn die Situation es zulässt. Dadurch lassen sich die Auseinandersetzungen dynamischer gestalten und entlocken euch mehr als nur ein und dieselbe Action in Dauerschleife.

Apropos gemeinsam: Ihr seid zu keiner Zeit gezwungen, auf menschliche Gegenspieler zu verzichten. Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 2 sowie 3 setzen auf einen Online Multiplayer, der den Fokus des Beat’em’up noch einmal hervorhebt. Leider mĂĽsst ihr dazu den kostenpflichtigen Abo-Service der PlayStation 4 bzw. Xbox One gebucht haben. Mit dem freien Kampf geht es derweil lokal weiter. Hier kann entschieden werden, ob ihr euch mit dem CPU messt, oder einen Freund den zweiten Controller in die Hand drĂĽckt.

 

Technik

 

 

Die Handschrift von Bandai Namco ist schnell in der Naruto Trilogie wiederzufinden. Dies äußert sich insbesondere in den Kämpfen, die stark an diverse Dragon Ball Ableger erinnern. Neben dem fast obligatorischen Smashen der Buttons, sind Quick-Time-Events ebenso an der Tagesordnung. Und wenngleich ich kein Freund dieser Funktion bin, die mich zeitlich immer unter Druck setzt, integriert sie sich perfekt ins Geschehen und bereichert das Gameplay sogar.

Grafisch hat sich einiges getan. Die Cel-Shading Grafik hat eine ordentliche Auffrischung bekommen, die sich nicht nur in satteren Farben äußert. Besonders die Kanten wurden geglättet und die einzelnen Umrandungen intensiviert. Damit sind die Figuren nun viel Detailreicher und noch näher an der Trickfilmvorlage angesiedelt. Die Kulissen werten den Gesamteindruck weiter auf, da sie wie eine Komposition von wunderschönen Handzeichnungen wirken Gepaart sind die drei Spiele mit üppigen Cutscenes, die gleichzeitig den bekannten Anime-Klamauk einbringen und die eigentlichen Erzählungen dadurch auflockern. Bandai Namco entfernte sich glücklicherweise nicht weit von der Vorlage, was gerade Fans ein Lächeln ins Gesicht zaubern sollte.

Soundtechnisch ist nicht viel in der Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm Trilogy passiert, was aber auch kaum vonnöten war. Die Auswahl der musikalischen Begleitung ist bestens gewählt und untermalt die jeweilige Kulisse optimal. Die Sprachausgabe ist in allen drei Teilen mit den englischen Originalstimmen versehen, denen man die Liebe zum japanischen Trickfilm akustisch entnehmen kann. Leider wird die Authentizität durch einige asynchrone Passagen getrübt, was durchaus schade ist. Hinzu gesellen sich in den recht textlastigen Spielen deutsche Bildschirmtexte, die die Story verständlicher gestalten.

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Unsere Wertung
USK 12 PEGI 12
Singleplayer
83
81
79
Multiplayer

Rena sagt:

Die Frage ist, lohnt sich der erneute Ausflug in die Welt von Naruto? Definitiv! Insbesondere, wenn man einen der Teile verpasst hat. Neulinge erhalten eine ausführliche Exkursion in die Erzählungen rund um Naruto und seinen Freunden. Fans können all das noch einmal in schönerer Optik erleben und einige zusätzliche Features genießen. Allgemein ist das in eine Geschichte gehüllte Beat'em'up ein wirklicher Beweis, dass Bandai Namco das Handwerk versteht, wie man ein Anime in all seinen Facetten zu einem Videospiel wandelt. Die Entscheidung, die Spiele erneut zu veröffentlichen und dabei auf die aktuelle Konsolen-Generation zu verfrachten, kann ich daher nur begrüßen.
Playstation 4Xbox One

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