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Monster Hunter Generations Ultimate REVIEW

Wer hätte gedacht, dass nach so langer Zeit DER Farming Simulator endlich Fuß im Westen fassen kann. Denkt ihr etwa an das Spiel in dem man einen Traktor steuert? Nein, in Monster Hunter Generations Ultimate greift man auf riesige Schwerter, Lanzen oder Hämmer zurück. Nach dem großen Erfolg von Monster Hunter World, entschied sich Capcom, den älteren Teil, der einst auf dem 3DS erschien, auch im Westen für die Nintendo Switch zu veröffentlichen. Ob das eine gute Idee war, erfahrt ihr jetzt in meinem Test.

Entschuldigung, wie lautet Ihr Name?

Die Japaner haben ein gewisses Faible für lange Spieletitel, man denke da nur an die Naruto Spiele. Der japanische Originaltitel von Monster Hunter Generations Ultimate lautet, Monster Hunter XX: Double Cross Nintendo Switch Version. In Japan ist es üblich, dass von nahezu jedem Monster Hunter ein Jahr später eine sogenannte G-Rank Version in den Handel kommt. Zuletzt erschienen in Europa nur diese “Ultimate” Versionen. Richtig, denn Generations fand bereits 2016 auf dem Nintendo 3DS sein Debüt. Genau dieses Spiel liegt uns nun aber in der Ultimate Version vor, mit dem netten Zusatz, dass es direkt für die Switch geportet wurde. Falls man mir noch folgen kann, gehe ich nun auf das Spiel ein, denn unkompliziert klingt all das wahrlich nicht.

Alter Käse, oder?

Was soll ich sagen, es ist Monster Hunter Generations. Es hat genau die gleichen positiven wie negativen Seiten von damals. Aber da nicht jedem das Original vorliegt, hier alles im Detail.

Der Einstieg ist extrem zäh. Alle Figuren haben ein Tutorial, wovon jeder Part nicht wirklich unwichtig ist. Die verschiedenen Jagdstile ermöglichen es, die Spielfigur mit Bonusfähigkeiten auszustatten. So kann bei jeder Ausweichrolle auf ein Monster, ein Luftangriff vollführt werden, oder man führt einen besonders starken Ultrahieb aus. Ein bisschen mehr Spieltiefe kommt dadurch dennoch zustande. Nach wie vor ist dies auch der einzige Teil, in dem man einen Palico (kleiner katzenähnlicher Krieger) spielen kann.

Es gibt zwar eine Story, meist es ist es eher belanglos, worum es geht. Insbesondere kommt durch das missionsbasierte Gameplay ohnehin schwer Stimmung auf. Das macht aber nichts, da Monster Hunter schon immer ein reines Gameplay Spiel ist. Die besagten Missionen können nämlich in beliebiger Reihenfolge angenommen werden. Da gibt es die einfache Sammelaufgaben, bis hin zum besiegen eines riesigen Monsters, welches alle in Angst und Schrecken versetzt. Wichtig dabei, es ist nicht nötig, alle Missionen zu erledigen. Es gibt jedoch immer ein paar Schlüsselmissionen – sobald diese abgeschlossen sind, geht es in der Story weiter und schaltet neue Missionen frei.

Zwischen den Missionen ist das Ausrüstungsmanagement angesagt. Tränke mixen, Spitzhacken kaufen, seine Begleiter verwalten und das Wichtigste: Ausrüstung schmieden. Ohne bessere Rüstung wird man in Monster Hunter Generations Ultimate keinen Spaß haben, denn Erfahrunspunkte und Level Ups gibt es nicht. Aus den besiegten Monstern können ganze Sets oder Einzelteile hergestellt werden. Wird ein Set geschmiedet, erhält man einen speziellen Extrabonus, der das insgesamt Set aufwertet, wie zum Beispiel zusätzliche Abwehr. Dies stimmt zudem Sammler und Jäger zu jeder Zeit milde, denn es gibt immer etwas zu tun.

Beim Sammeln und Verwalten seiner Ausrüstung selbst, ist alles beim Alten geblieben. Da es sich um ein fertiges Spiel handelt, haben es ein paar Komfortfunktionen aus Monster Hunter World nicht ins Spiel geschafft. In MHW werden alle gesammelten Kräuter direkt in Potions umgewandelt und Gegenstände wie Netze und Spitzhacke gehen nicht kaputt. Außerdem kann bei einer gestarteten Mission trotzdem noch gegessen werden. In Generations passiert es deshalb immer wieder das Sätze fallen wie „Ach Mist, schon wieder vergessen zu essen.“, „Ach Mist, vergessen Spitzhacken zu kaufen.“, „Ach Mist, vergessen Mega Potions zu machen.“. Somit ist Monster Hunter Generations Ultimate eher von der alten Schule und nicht zwangsläufig einsteigerfreundlich. Diejenigen die nur World gespielt haben, werden sich also auf höheres Itemmanagement einstellen müssen.

Wenn man aber erst einmal im Spiel ist, entwickelt sich der typische Sog, die bestmögliche Ausrüstung zu bekommen oder das nächste starke Monster zu erlegen. Monster gibt es viele, so viele wie in keinem anderen Teil. Die Vielfalt der Monster und der unterschiedlichen Gebiete ist einfach grandios. Da hatte World deutlich weniger zu bieten. Apropos, die Drachenältesten aus MHW haben es nun auch hierher geschafft. Dabei handelt es sich um die letzten großen Storymonster aus dem World Ableger. Damit hat die Switch Version die meisten Monster zu bieten, die es jemals in einem Monster Hunter gab.

Das Jagdhorn erklingt am besten Gemeinsam

Ein kleines Paradoxon stellt der Multiplayer da, allerdings im positiven Sinn. Monster Hunter World wurde eher als Multiplayer Titel beworben, leider ist das Matchmaking eine einzige Katastrophe. In Monster Hunter Generations Ultimate ist es genau umgekehrt. Es gibt den speziellen Multiplayerbereich, dort erstellt man seine Hubs und kann seine Mitspieler auch sehen. Dadurch entsteht ein besseres Interagieren und es ist sichtbar, warum man auf seine Mitspieler wartet. Insgesamt haben bis zu 4 Spieler die Möglichkeit, gemeinsam auf die wilde Jagd zu gehen. Da wir uns wie schon beschrieben in einem gesonderten Bereich befinden, ist es leider nicht möglich, die “Story” kooperativ zu spielen. Das ist aber auch nicht tragisch, denn alles was im Multiplayer erspielt wurde, kann auch im Singleplayer benutzt werden. Entsprechend wird der Singleplayer dadurch erleichtert und nach dessen Beendigung geht es ohnehin noch im Multiplayer mit besagtem G-Rank weiter. Im Multiplayer wird der Fortschritt in sogenannten Rängen gemessen. Diese sind wie folgt – Low, High und schließlich G. Zudem werden sie noch um eine Zahl ergänzt, was den generellen Rang darstellt. Man erahnt es, je höher, umso schwerer werden die Monster, bzw trifft man bestimmte Monster erst in den höheren Rängen. Genau dieses Weiterkommen und noch stärkere Monster besiegen ist es, was Monster Hunter ausmacht. Und natürlich macht das gemeinsam mit Gleichgesinnten am meisten Spaß.

Da die Switch auch eine mobile Konsole ist, ist es natürlich möglich, unterwegs in einem lokalen Netzwerk zu spielen. Zuhause geht es dann klassisch online. Der Nintendo Online Service soll noch im September 2018 erscheinen, nähere Infos, wann genau und ob wirklich alle Spiele davon betroffen sind, standen zum Testzeitpunkt noch nicht fest. Außerdem sei noch angemerkt, dass es keine Sprachchatfunktion gibt. Ich habe meinen Mitstreiter mit meinem Telefon angerufen und über Headset gesprochen. In der heutigen Zeit ist das selbst mit 4 Spielern zwar alles kein großes Problem, da es Lösungen gibt, aber dennoch ist es nicht zeitgemäß. Hier wäre eine Nachbesserung angebracht.

Da machst du Augen

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich das Spiel einlegte und die vielen Areale abgeklappert habe. Nahezu alle Texturen wurden überarbeitet und sind nicht einfach nur schärfer, sondern auch detailreicher. Dabei läuft das Spiel gedocked in 1080p 30 fps und mobil in 720p 30fps – Immer ist alles knackscharf und durchgehend flüssig. Natürlich sieht man dem Titel die Herkunft des Nintendo 3DS gelegentlich an, insgesamt kann sich das Ergebnis aber sehr wohl sehen lassen. Insbesondere die Monster sehen einfach super aus. Hinsichtlich dessen wünsche ich mir fast mehr 3DS Remaster für die Switch. Alleine das es nun möglich ist, Monster Hunter mit dem Pro Controller der Switch zu spielen, ist ein Traum.

Eine Sprachausgabe gibt es wie im Original keine, alles muss gelesen werden. Die Texte sind aber in deutsch gehalten und zeigen dadurch ihre Freundlichkeit gegenüber westlichen Spielern. Gerade aber bei den vielen Tutorials am Anfang ist es etwas ermüdend, sich die Massen an Textpassagen durchzulesen.

Diejenigen, die mit World ihren Einstig in die Welt von Monster Hunter gefunden haben und auch eine Switch besitzen, können und sollten hier bedenkenlos zugreifen. Lohnt sich der Kauf für Leute, die bereits das 3DS Original besitzen? Das hängt davon ab, wie viel Zeit damals in das Rollenspiel investiert wurde. Hat man nach dem Durchspielen der „Story“ das Spiel beiseite gelegt, lohnt es sich nicht. Damit hätte man ca. 60% des Umfangs verpasst.. Wer hingegen damals schon seine Spielzeit in den dreistelligen Bereich gebracht hat, der sollte hier zuschlagen. Glücklicherweise gibt es die Möglichkeit, den alten Spielstand zu transferieren und kann direkt dort weitermachen, wo man aufgehört hat.

Ist Monster Hunter Generations Ultimate also das momentan beste Monster Hunter? Leider nicht ganz, ich vermisse nun die schönen Komfortfunktionen und die Einheit eines Gebiets aus World. Mir ist natürlich bewusst, dass es gar nicht im Spiel sein kann, deswegen hoffe ich, dass beim nächsten Teil die Stärken von beiden Ablegern vereint werden.

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Singleplayer
85
87
Gut
89
Multiplayer

FAZIT

Monster Hunter Generations Ultimate sollte alle Neulinge und alten Hasen des Monster Hunter Universums zufriedenstellen. Technisch ist ein wunderbarer Port herausgekommen und das Grundspiel wurde um den G-Rank erweitert. Zwar krankt das Spiel immer noch am zähen Einstieg, wer seinen Spielstand überträgt, weil er den originalen 3DS Ableger daheim hat, umgeht das aber einfach. Gerade der Multiplayer ist ganz hervorragend und sogar übersichtlicher gestaltet als in Monster Hunter World, welches für viele als Primus steht. Wer damals schon viel Spaß hatte, der wird hier noch mehr Spaß haben. Und wer einfach nur ein gutes Monster Hunter spielen möchte und rein zufällig eine Switch besitzt, ist ebenfalls an der richtigen Adresse.

- By  Stefan

Nintendo Switch

Monster Hunter Generations Ultimate REVIEW

USK 12 PEGI 12

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