Kingdom Hearts III PREVIEW

Kingdom Hearts kehrt endlich im kommenden Jahr zurück. Und diesmal werden Fans nicht mit Remaster oder Spin-offs versöhnlich gestimmt, nein, diesmal wird endlich eine offizielle Fortsetzung erscheinen. Teil 3 ist also in der Mache und wir konnten auf der Gamescom 2018 den Entwicklungsstand durch das Anspielen zweiter unterschiedlicher Passagen einmal genauer beleuchten.

Was erwartet uns

Im neusten Streich übernehmen hauptsächlich die Figuren aus den Pixar-Animationsfilmen die Nebenrollen und ebnen damit Orte, die zwar einst friedlich waren, nun aber vom Bösen befallen sind. So taucht Sora unter anderem in den Welten von Toy Story, Ralph reichts, Die Eiskönigin, Die Monster AG oder Baymax ein, um sie von den Herzlosen zu befreien. Mit an seiner Seite sind wieder Donald und Goofy, die den jungen Sora mit ihren ganz eigenen Kräften unterstützen. Natürlich darf auch Micky Maus nicht fehlen, der die Charaktere aus dem Disney Universum gelegentlich ergänzt.

Doch damit ist natürlich nur eine Seite abgedeckt, denn wie schon in den vergangenen Ablegern, integriert Square Enix seine ganz eigenen Recken in Kingdom Hearts III und macht daraus das ultimative Crossover zweiter Dimensionen. Das heißt, es gibt ein Wiedersehen mit einigen Figuren aus den Final Fantasy Spielen, die eine wichtige Rolle übernehmen werden und Sora auf seiner Reise unterstützen. Hauptsächlich wird sich aber an Disney angelehnt, was uns beispielsweise in eine eisbedeckte Welt oder in Andys Kinderzimmer bringt. Letzteres konnten wir selbst entdecken und gleichzeitig damit Woody, Buzz Lightyear und viele weitere Spielzeuge bekannte Spielzeuge willkommen heißen.

Die Mechanik bleibt im laufenden Spiel aber sehr ähnlich zu den offiziellen Vorgängern. Ihr steuert Sora in Echtzeit und entscheidet, ob ihr einen Angriff, einen Zauber oder ggf. einen speziellen Move auslösen möchtet. Ein wenig Fingerfertigkeit bleibt da nicht unbeansprucht, gerade da die einzelnen Befehle teilweise noch verschachtelt sind. Somit wird es für Anfänger schwer, gleich in einen optimalen Kampf überzugehen.

Die Demo

Der Ausflug in die Welt von Toy Story wird mit vielen Zwischensequenzen und kleineren Kämpfen eingeleitet. Da Sora und seine Freunde auf die Größe von Spielzeugen geschrumpft sind, entdeckt ihr alles aus einem ganz anderen Blickwinkel. Auch die Optik des Hauptprotagonisten hat sich dem Level angepasst. Einst ein normaler Junge, wirkt er nun selbst wie ein Spielzeug. In weiteren Welten wie der der Monster AG, wird die Metamorphose erneut einsetzen und sich Sora, Donald und Goofy entsprechend verändern. Damit wird aber die Idee aus den Vorgängern nur fortgeführt. Habt ihr wiederum einen der Disney Protagonisten aus anderen Filmen im Schlepptau, bleibt dieser von der veränderten Optik unberührt.

Die flotten Kämpfe in Kingdom Hearts III beschränken sich aber nicht nur auf Gegner in seiner Größe. Ganze Roboterarmeen stellen sich dem Dreiergespann in den Weg und wollen sie aufhalten. Glücklicherweise kann der Held mit verschiedenen Elementen interagieren und es sich beispielsweise selbst in einem Mech-Anzug bequem machen, um härtere Geschütze aufzufahren. Mit einem ordentlichen Kugelhagel wird der Weg schnell begehbar gemacht.

Der Olymp legt aber noch eine Schippe drauf und lässt einen Giganten aus dem Eis erheben. Der Bosskampf spielt sich in mehreren Etappen ab und verlangt erst eine Schwächung des Gegenübers. Sind die Beine genug traktiert, geht es über ein paar halb automatisierte Sprungpassagen Richtung Kopf. Mithilfe einer aktivierten Superattacke, beginnt das Feuerwerk erst richtig. Dadurch werden die Chancen auf einen schnelleren und fairen Sieg erweitert und die Abwechslung im aktiven Kampf geebnet. Dennoch benötigt es schon etwas spielerisches Talent, die Ziele so gut wie nur möglich anzuvisieren, um gute Treffer zu versenken.

Abseits der Demo

Damit auch Kingdom Hearts III mit genügend Abwechslung begeistert, sind viele Minispiele enthalten. Diese orientieren sich nicht nur an den klassischen Disney Cartoons der Vergangenheit, sondern werden außerdem im 80er LCD-Look präsentiert und erinnern unter anderem an die verblichenen Game & Watch Spiele von Nintendo. Im Hauptfokus bleiben natürlich aber die Rollenspielelemente, die neben einem Level-Up-System, dutzende Zauber sowie Waffen zugänglich machen. Dabei scheint insbesondere das Arsenal angewachsen zu sein und beschränkt sich nicht nur auf Schlüsselschwerter.

Auf kleinere verspielte Passagen, wie schon aus den Vorgängern bekannt, wird Kingdom Hearts III ebenso wenig verzichten.

Vorab-Technik

Der dritte offizielle Streich um die Kingdom Hearts Saga darf sich auf der PlayStation 4 natürlich in einer sehr detaillierten Optik austoben. So steht die Grafik den Disney Pixar Animationsfilmen in nichts nach und schafft es schon auf der Gamescom, ohne Ruckler oder optische Fehler auszukommen. Die wunderschön gestalteten Welten erinnern schnell an die jeweiligen Filme von Disney und auch die Charaktere entfalten ihre grafische Pracht, die versuchen die Möglichkeiten des Systems auszuschöpfen. Sora passt sich gelegentlich sogar seinem Setting an, was das Disney-Feeling steigert.

Gepaart sind die optischen Vorlagen mit den entsprechenden Musikstücken, die jedes Szenario noch glaubhafter macht. Neue Sounds und flotte Untermalungen sind weitere Bestandteile der Akustik von Kingdom Hearts III. Die Sequenzen sind vertont und nahe am Original gehalten. Anstrengend werden hingegen Soras ständige Rufe während der Kämpfe. Gerade in vermehrten Schlachten blendet man dies gerne aus, bevor es die Atmosphäre zerstört. Allgemein ist die Vertonung aber sehr gelungen.

Wer bereits Kingdom Hearts I oder/und II gespielt hat, wird schnell das System verstehen und kann mit verschiedenen Manövern durch die Kämpfe gleiten, ohne große Ängste haben zu müssen. Sofern man die Mechanik dahinter beherrscht, ist aber selbst die Heilung in binnen von Sekunden vollbracht. Ab und an wird es aber trotzdem fummlig, gerade wenn man in ungewollte Hektik verfällt.

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Multiplayer

FAZIT

Natürlich ist Kingdom Hearts III noch nicht perfekt, aber Square Enix hat auch bis Januar kommenden Jahres Zeit, das Spiel zu dem zu machen, was Fans erwarten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies gelingen wird, denn bereits die Demo hat viel Freude bereitet und die Settings machen Lust auf mehr. Es scheint wieder viel zu entdecken zu geben, egal ob man Disney mag oder nicht. Letztlich muss nur die Steuerung verinnerlicht werden, um ordentlich Spaß zu haben. Der Weg zum Erfolg ist also definitiv geebnet und wir freuen uns auf Januar 2019.

- By  Rena

Playstation 4
Xbox One

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USK 1 PEGI 1

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