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The King of Fighters XII REVIEW

Heute widme ich mich wieder einem Kampfspiel, also ein sogenanntes Beat’em up. Und eigentlich m√ľsste der Titel auch recht bekannt sein, denn es handelt sich bereits um den zw√∂lften¬†Teil der Reihe. Obwohl es eigentlich noch weit aus mehr Teile gibt, die aber mit keiner Zahl benannt wurden ‚Äď sogenannte Spinoffs. Und ohne weiter auszuschweifen, die Rede ist von King of Fighters.

Das Deb√ľt des SNKs Pr√ľgler geht ins Jahr 1994 zur√ľck und verbindet Figuren und Elemente der Fatal Fury und Art of Fighter Serien, die ebenso von SNK stammen. Auch Parallelen zum Primus Street Fighter bestehen, obwohl dieses Reihe von Capcom stammt. Sogar zu einem Crossover schafften es die beiden Pr√ľgler von SNK und Capcom, da sie sich in vielerlei Richtungen.√§hnlich sind. Dennoch f√§llt heute der Fokus auf The¬†King of Fighters XII, welches sich in den kommenden Zeilen n√§herer Begutachtung erfreuen darf.

 

Round begins

King6

Also starte ich das Spiel und kann unter mehreren Optionen unterscheiden, was selbstverst√§ndlich zum guten Ton eines Beat’em ups geh√∂rt. Darunter habe ich die M√∂glichkeit, drei gegen drei antreten zu lassen, ein Single Match zu starten, bei dem sich nur 2 Protagonisten gegen√ľberstehen oder im Multiplayer Freunde und Bekannte zu verhauen. Daher suche ich mir einen Charakter aus, mit dem ich die Matches gewinnen will. Hier wird nat√ľrlich alles bedient und nur wenige Klischees au√üen vor gelassen. Ob der obercoole Soldat, die toughe Frau, oder der flinke Japaner, nichts wird in dem Szenario ausgelassen.

Zus√§tzlich lassen sich in den genannten Optionen noch weitere Faktoren einstellen, wie beispielsweise die Anzahl der Runden oder die Zeit in der ein Match gewonnen werden sollte. Nachdem alles eingestellt ist, geht es sogleich in die erste Runde und die ausgew√§hlten K√§mpfer stehen sich gegen√ľber. Dabei f√§llt auf, dass die √Ąhnlichkeit zu Street Fighter alles andere als unauff√§llig ist. Es geht sogar soweit, dass einer der Protagonisten, der auf den Namen Ryo h√∂rt, sogar noch den Dragon Punch aktivieren kann. Ja, die Kenner unter euch wissen auch, dass es in Street Fighter einen Ryu gibt, der ebenso diese Attacke beherrscht und das sogar schon √ľber dem Jahre 1994 hinaus. Dass man sich hier so ungeniert bedient, findet jedoch durch ein gelungenes Gameplay leichte Akzeptanz.

Ansonsten hat derjenige den Kampf gewonnen, der als Erstes seinem Gegen√ľber die Energie-Leiste auf den Nullpunkt setzt. Hat jeder Spieler gleich drei K√§mpfer im Kader, gewinnt derjenige, der alle Protagonisten des Gegen√ľbers besiegt. Um dies noch ein wenig spektakul√§rer auszugestalten, stehen dutzende Angriffe zur Verf√ľgung, die weit √ľber Schl√§ge und Tritte hinausgehen. Das hei√üt, weitere Parallelen sind ebenso in der √ľbrigen Kamfmechanik zu finden, denn auch die Spezialangriffe werden √§hnlich wie bei Street Fighter hervorgerufen. Zumeist ben√∂tigt ihr das Steuerkreuz, dass ihr in geschmeidigen Bewegungen bet√§tigen m√ľsst. Ebenso kann man die Befehle aber auch √ľber das Analog-Pad weitergeben, dennoch empfiehlt sich zu einer genaueren Eingabe das Steuerkreuz, welches einfach fl√ľssiger agiert.

Nun könnte man als Street Fighter Fan jedoch schimpfen, denn es wurde noch mehr aus der Reihe kopiert, zu dem ich später noch ein paar Zeilen verlieren möchte. Allgemein hat dieser geistige Diebstahl aber auch eine gute Seite, denn Grund dessen bin ich ohne viel Übung in der Lage, spezielle Manöver anzuwenden und dem Gegner damit einen größeren Teil an Energie abzuziehen, als es bei den normalen Kicks und Punches der Fall wäre.

 

Auf’s Auge

Eigentlich f√ľhlt sich das gesamte Spiel wie ein kleiner Klon von Street Fighter an. Dazu kommen auch die 2D Szenarien, in denen die Figuren im Kindergrund die K√§mpfer bejubeln. Ja, auch dies hat The¬†King of Fighters XII nicht neu erfunden und ist dem Beat’em up Fan schon wohlbekannt. Das komplette Spiel ist in 2D gehalten und ohne gro√üen Schnick-Schnack auf den Bildschirm √ľbertragen. Mit der nahezu gezeichneten Grafik versucht SNK eigene Wege zu gehen und sich ein wenig von der Konkurrenz abzuheben, doch leider gelingt dies auch nur teilweise, denn selbst diese optischen Aspekte konnte man bereits in den Street Fighter Alpha Teilen bestaunen. Trotzdem sind die K√§mpfer gut erkennbar und nicht zu gro√ü auf dem Bildschirm √ľbertragen worden, was das Beat’em up ein wenig √ľbersichtlicher gestaltet.

Der Sound kommt peppig daher und unterst√ľtzt The¬†King of Fighters XII bestm√∂glich. Der Rhythmus passt perfekt zum schnellen Spieltempo und die Schaupl√§tze sind von der Musik immer gut unterlegt, sodass hier keine Beanstandung erfolgt.

Die Steuerung ist angenehm und √§hnelt Capcom’s Zugpferd, welches nicht selten schon zum Vergleich herhalten musste. Mit weichen Steuerkreuz-Bewegungen und einem Punch oder Kick hinterher, k√∂nnt ihr oftmals Spezialangriffe durchf√ľhren die eurem Gegner ordentlich einheizen. Auch werden Befehle ohne Verz√∂gerungszeit umgesetzt, was bei einem Beat’em ups besonders wichtig ist. Im Gro√üen und Ganzen finde ich die Steuerung durchaus gut umgesetzt und keineswegs √ľberladen – auch wenn Neulinge anf√§nglich etwas gr√∂√üere Probleme haben werden.

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Unsere Wertung
USK 12 PEGI 12
Singleplayer
77
78
79
Multiplayer

Rena sagt:

Wer sich hier alles durchgelesen hat fragt sich sicher, von welchem Spiel eigentlich nun die Rede ist. Ja ich meine Tatsächlich immer noch King of Fighter XII, doch sind nun mal die Parallelen zur Street Fighter Reihe sehr auffällig, was Fans innerhalb von wenigen Minuten bemerken. Ein wenig mehr Individualität hatte dem Spiel sicherlich nicht geschadet und auch so reißt es mich nicht ganz mit, wie der Primus, bei dem man ungeniert abgeschaut hat. Dennoch ist das Beat'em up aus dem Hause SNK definitiv kein schlechtes Spiel, leider aber auch keines, das ewig im Gedächtnis verankert bleibt und unbedingt einen Nachfolger bracht.
Xbox 360Playstation 3

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