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God Eater Vol. 1 REZENSION

Meine ersten Berührungen mit God Eater hatte ich durch die Videospiele, die gerne mit der Monster Hunter Reihe verglichen wurden. Das gleichnamige Anime ist jedoch weit mehr als eine Kopie gewisser Vorlagen. Der japanische Trickfilm, zu dem es derzeit 13 Folgen gibt, führt uns in eine fiktive Zukunft mit postapokalyptischen Zuständen. Wir schreiben das Jahr 2071 und lernen Lenka Utsugi kennen, der sich der Organisation Fenrir anschließt. Auf den Schultern der zugehörigen Männer und Frauen lastet das Schicksal der Menschheit.

 

Das Jahr 2071

Nur God Eater sind in der Lage, Aragami zu bezwingen

Leider hat sich die Zukunft anders entwickelt als erwünscht, denn sie wird von gottähnlichen Wesen namens Aragami bevölkert, die den Menschen nicht wohlgesonnen sind. Die blutrünstigen Monster machen vor niemanden halt und haben den Wohlstand der angesiedelten Bewohner gekostet, die immer mehr der Armut verfallen. Zudem drängen die Aragamie in weitere Gebiete vor und bringen Verwüstung mit sich. Damit verlieren die Menschen immer mehr bewohnbare Areale und die Chance auf eine Versorgung mit Lebensmitteln und wichtigen Ressourcen, die für ein Überleben benötigt werden.

Jene Zustände nicht weiter zu verschlimmern und die Population der Aragami einzuschränken, bis hin zu ihrer endgültigen Vernichtung, machen sich die God Eater zur Aufgabe. Aus der Organisation Fenrir rekrutiert, handelt es sich um Kämpfer, die mit ihren angepassten Waffen über die Macht verfügen, die böswilligen Götter zu richten. Und Lenka, dessen Geschichte wir begleiten, ist ein ganz besonderer God Eater, der mit seiner Waffe, die man als God Arc bezeichnet, ein dämonenähnliches Wesen beschwören kann.

Denn die God Arcs sind spezielle aus den Zellen der Monster hergestellte Waffen, die auf den Nutzer abgestimmt sind. Bei dem jungen Helden ist diese Abstimmung aber besonders ausgeprägt, was ihm eine höhere Kraft verleiht. Als Newtyp bezeichnet, obliegt Lenka nun ein besonderes Schicksal, denn die Menschheit verlässt sich auf ihn und so wird er schnell vom Rekruten zu einem etablierten Kämpfer. Nebenher werden uns aber noch weitere Recken vorgestellt, wie Alisa, Souma und Rindou die ebenso eine schwere Bürde tragen und Lenka soweit wie ihnen nur möglich, tapfer zur Seite stehen.

Das Anime God Eater verlässt sich aber nicht auf das durchgängige Prinzip der Monsterjagd, sondern baut recht schnell Spannung auf und stellt die Truppe vor nahezu unlösbare Aufgaben. Denn auch die Aragami haben sich weiterentwickelt und sind immer schwerer zu bezwingen. Das bringt die jungen Helden nicht nur an ihre Grenzen, sondern aktiviert auch ihren Verstand, von dem üblichen Weg abzusehen, um keine Zivilisten zu opfern.

Gleichzeitig bietet die Vol. 1 einige kleine Rückblicke, die aber noch ohne großen Zusammenhang zur aktuellen Situation daherkommen. Dafür wird die zwischenmenschliche Note genauer beäugt und macht die Figuren um einiges charakteristischer.

 

Visuell

Manche Aragami sind wahre Götter

God Eater ist ein wirklich schönes und erfrischendes Anime, das mit einer Bildgewalt nicht geizt. Die mächtigen Aragami kommen in vielen verschiedenen Formen vor und sind schön und respektvoll anzuschauen. Die postapokalyptische Welt ist gut getroffen und macht die Sorge der Menschen verständlich. Zumeist rückt die Action in den Fokus, die mit einer grandiosen Spannung einhergeht. Dabei hält sich das Anime auch nicht zurück, die blutige Wirklichkeit zu zeigen und einige Opfer einzufordern. Die gezeigten Szenarien wirken durch die unverblümten Bilder sehr authentisch. Die CGI Animationen sollte man jedoch schon mögen, wenn man mit God Eater anfängt.

Die Tonspur ist in deutsch und macht einen hochwertigen Eindruck, der durch die eingebrachten Emotionen nie an Gewichtung verliert. Angst, Freude oder Gleichgültigkeit nimmt man den Figuren in jeder Sekunde ab und unterstreicht damit die vorgetragenen Szenen. Wer dem Trickfilm jedoch mehr Anime-Feeling abverlangt, darf auch gerne die japanische Synchronisation einstellen. Die Vollendung der Akustik bringt die musikalische Kulisse mit, die die Dringlichkeit und Gefahr der jeweiligen Situation immer bestmöglich einfängt und dem Zuschauer suggeriert, dass es nicht unbedingt glimpflich ausgehen wird.

Die fünf Folgen kommen auf 120 Spielminuten und sind mit einer Altersfreigabe von 12 Jahren festgesetzt, was ich aufgrund einiger Szenen als sehr grenzwertig einschätze. Allgemein empfinde ich God Eater eher als ein Anime für die erwachsene Generation, da es auf dem zweiten Blick tiefgründiger ist, als zuerst angenommen. Dies entfaltet sich insbesondere durch die Rückblicke, die anfänglich den Zusammenhang noch nicht ganz verständlich machen, aber mit jeder weiteren Folge Klarheit bringen.

Die visuellen Eindrücke beruhen auf der BluRay Version, die über den Folgen hinaus noch Bonusmaterial mitbringt. Trailer, Opening und Ending sind Bestandteil der Disk.

 

Fazit

Das ein Anime, welches auf einer Videospielreihe basiert so toll erzählt werden kann, hat mich doch sehr überrascht. KSM Anime hat hier den richtigen Riecher bewiesen und sich die Rechte an einer großartigen Geschichte gesichert. Zwar braucht das Anime ein wenig Zeit, bis es Fahrt aufnimmt, danach geht es aber in die Vollen und beeindruckt mit Tiefe, Action und charakteristischen Figuren. Zudem schaffen es die ersten fünf Folgen die Story so voranzutreiben, dass man sich nicht entziehen kann, die Fortsetzung um das Schicksal von Lenka und seinen Helfern erfahren zu wollen. Mit einigen Überraschungen und einem enormen Richtungswechsel in der Erzählung wird der Grundstein gelegt, die Spannung noch weiter auszubauen.

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