Dragon Ball Xenoverse 2 REVIEW

Dragon Ball ist das wohl mitunter bekannteste Anime hierzulande und begeistert nicht schon seit etlichen Jahren die Fernsehzuschauer, sondern auch Videospielfans. Im Laufe der Jahre und mit der Weiterentwicklung des Marktes, sind auch die zugehörigen Ableger weitaus anspruchsvoller geworden und erreichen nun mit Dragon Ball Xenoverse 2 einen neuen Höhepunkt. Natürlich möchte ich diese Behauptung gerne untermauern und euch somit zu meinem Review einladen.

 

Willkommen in Xenoverse 2

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Vielen Lizenzen von Spielen ereilte leider ein tragisches Schicksal. Zwar gab es eine Umsetzung zur Vorlage, diese war jedoch oft desaströs. Dragon Ball Xenoverse zeigte einen neuen Weg auf, der bewies, dass es nicht immer so sein muss. Und dass aufgrund eines guten Debüts ein zweiter Teil nicht fehlen darf, versteht sich da natürlich von selbst. Wie bereits im Vorgänger, geht es zuerst an die Charaktererstellung. Nun stehen verschiedene Rassen zur Auswahl wie Mensch, Saiyajin, Freezer-Clan, Majins oder Namekianer, die allesamt eigene Vor- wie auch Nachteile in sich verankert haben. Ist die Auswahl getroffen, geht es noch an die spezielle optische Anpassung mit der Vergabe der Stimme, den Augen, der Frisur, der Haarfarbe, des Mundes, der Statur und der Nase. Ferner erfolgt die Bestimmung des Geschlechtes sowie die Festlegung eines Namens. Ist alles zu eurer Zufriedenheit, steht der neuen Geschichte nichts mehr im Weg.

Es dauert nicht lange, bis sich euch bekannte Figuren aus dem Dragon Ball Universum vorstellen, wie beispielsweise Piccolo, Vegeta und vor allem Trunks, der uns in die Story um Xenoverse 2 einführt. Wer bereits den ersten Teil gespielt hat, kann sogar den seinerzeit selbst erstellten Charakter importieren, der sich gelegentlich blicken lässt und dadurch alles noch etwas authentischer gestaltet.

Hauptprotagonist bleibt aber euer neu erstellter Charakter, der fortan in der Vergangenheit von Dragon Ball mitmischen darf. Als rekrutierter Zeitsoldat geht es zu Szenarien, die nicht immer optimal ausgegangen sind. Mit der Annahme der Missionen, wird von euch zum Beispiel verlangt, Gegner zu schwächen, oder gleich die komplette Lebensenergie in bester Beat’em’up Manier zu entleeren Somit beeinflusst ihr die vergangenen Geschehnisse und sichert den Sieg der bekannten Charaktere wie Son Goku, Krillin, Yamchu und vielen anderen. Natürlich darf bei den Kämpfen, die nicht nur aus 1 vs. 1 Konstellationen bestehen, die eigene Lebensenergie nie außer Acht gelassen werden. Das heißt, ihr schmettert Feuerbälle auf die Kontrahenten, prügelt auf sie ein und ergreift rechtzeitig die Flucht, bevor der Gegenschlag einsetzt. Gleichzeitig halten eure Partner euch den Rücken frei, die jedoch ebenso wenig vor einem K.O. geschützt sind wie ihr selbst. Wer jedoch seine Chance ergreift, kann sein Team wieder vervollständigen und den Mitstreiter durch Heilung zurück in den Kampf holen. Dasselbe gilt gar für eure Figur, sofern ihr zu Boden fallt und Kameraden noch vorhanden sind.

Gewonnene Schlachten werden selbstverständlich belohnt und so wird es nicht selten passieren, dass eure Eigenkreation in der Charakterstufe hochlevelt und somit eine Steigerung der Attribute erfährt – die im Verlaufe der Story auch dringend benötigt werden. Um immer einen passenden Wert vorweisen zu können, dürft ihr kleinere Kämpfe, die nach Schwierigkeitsgrad aufgelistet sind, bestreiten. Gleichzeitig wird es euch dort ermöglicht, die Spielfiguren zu bestimmen und dadurch eure Favoriten des Animes zu spielen. Zumeist seit ihr dort auch als Team unterwegs, bekommt es aber nicht selten mit einer weit aus höheren Anzahl an Gegnern zu tun.

 

Es gibt viel zu tun

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Ähnlich gestaltet sich diese Option auch in den Online-Matches. Der grundlegende Unterschied besteht nur darin, dass ihr mit realen Spielern auf Mission geht und euch gegenseitig unterstützt. Natürlich ist es genauso gut möglich, sich mit anderen Spielern auf der Welt zu messen und so Teams mit jeweils drei Charakteren in ein Match zu verwickeln. Selbstverständlich sind aber auch Konstellationen mit 2 vs. 2 oder 1 vs. 1 möglich. Wer aber keinen Gefallen an den Online-Abenteuern findet, sollte dennoch keinen vorzeitigen Abbruch hinauf beschwören, denn Spieler, die die Matches vorzeitig abbrechen, werden mit Strafen bedacht.

Doch auch Offline gibt es massenhaft zu entdecken und viele Gespräche warten auf euren Protagonisten. Ihr dürft euch einen Meister suchen, einen Clan beitreten und so individuelle Missionen ebnen oder bei Nebenquest aushelfen. Beispielwiese sorgt ihr bei Boo dafür, dass seine Familie wächst. Der einsame Kerl benötigt hierfür wiederum Essen, das ihr beschaffen sollt. Ebenso dürft ihr frei agieren und euch mit Dialogen die Zeit vertreiben. Gleichzeitig ist es möglich, lokale Kämpfe mit Freunden und Bekannten auszutragen. Leider mildert hier ab und an eine ungünstige Perspektive den Spielspaß, da auf einen Splittscreen verzichtet wird. Das heißt, dass es durchaus passieren kann, dass einer der Kämpfer nicht am Bildschirm zu erspähen ist und somit keinerlei Orientierung ermöglicht. Natürlich kann dadurch auch der jeweilige Kampf negativ beeinflusst werden.

 

Technik

 

In Dragon Ball Xenoverse 2 setzt man auf den bewährten Cell-Shading-Stil. Dies bedeutet, dass die Figuren ihrer gezeichneten Vorlage angenehm nahe kommen. Die Animationen wirken weich und die Charaktere fangen den unverwechselbaren Charme des Animes ein. Hier punktet wirklich die Liebe zum Detail und Fans merken sofort, dass sich die Entwickler mit der Welt rund um Dragon Ball beschäftigt haben. Gestützt wird die optische Darstellung noch mit tollen Cutscenes, die direkt dem Trickfilm entnommen wurden und den zweiten Teil um Xenoverse perfekt abrunden. Hinzu gesellt sich eine Umgebung, die in Mitleidenschaft gezogen werden kann, sofern ihr euch inmitten eines Kampfes befindet. Zwar wurden grafisch nicht alle Register gezogen, dennoch bietet das Spiel ausreichende Effekte und Animationen, die nur wenig Wünsche offen lassen.

Soundtechnisch versuchen die Entwickler der Vorlage treu zu bleiben. Dies bedeutet, oft werden Musikstücke abgespielt, die bereits aus den Trickfilmen bekannt sind und somit den Gesamteindruck aufwerten. Gepaart sind die Klänge abermals mit tollen akustischen Effekten und einer englischsprachigen Lokalisation. Diese drängt während der Kämpfe gelegentlich sogar aus dem Dual Shock 4 Controller meiner PlayStation 4 Version. Die deutschen Bildschirmtexte wurden natürlich wie schon im Erstlingswerk beibehalten und begleiten die komplette Story.

Die Steuerung bietet massenhaft Möglichkeiten und kann anfänglich ihr Potenzial kaum entfalten, da sie für Einsteiger etwas überladen wirkt. Wer dem Ganzen aber eine Chance gibt und sich mit all den Variationen befasst, kann einen filmreifen Kampf gestalten, der diverse Spezialattacken auslöst. Weitere Attacken lassen sich gar erwerben und reichern so das Repertoire eures Charakters weiter an. Durch die Möglichkeit auch andere Figuren aus dem Dragon Ball Universum zu spielen, gibt es immer wieder neue Manöver zu entdecken, die ordentlich Power haben.

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Singleplayer
84
82
Gut
80
Multiplayer

FAZIT

Dragon Ball Xenoverse 2 ist definitiv das, was man von einer Fortsetzung verlangt. Die liebevoll gestaltete Welt rund um das Anime wird nicht nur Fans zusagen. Die Ohren dürfen sich ebenso erfreuen und die Finger werden wieder ordentlich gefordert. Egal ob Online oder Offline, es gibt viel zu tun in dem Mix aus Beat'em'up und Adventure. Nur eines sucht man vergeblich in dem zweiten Teil von Dragon Ball Xenoverse – Die Langeweile!

- By  Rena

Playstation 4
Xbox One
MS Windows
Nintendo Switch

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USK 12 PEGI 12

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