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Dragon Ball Xenoverse 2 PREVIEW

Dragon Ball ist erneut auf den aktuellen Konsolen eingekehrt und bringt nach über 1,5 Jahren die Fortsetzung zu Dragon Ball Xenoverse mit. Das Spiel, das in wenigen Tagen bei uns offiziell erscheint, wurde kürzlich mit der open Beta bedacht, die auch wir uns genauer angeschaut haben. Und schon in den ersten Minuten kam eine Vertrautheit auf, die einer Fortsetzung würdig ist. Aber selbstverständlich konnten wir während der Spielzeit allgemeine Eindrücke sammeln, die wir euch nicht vorenthalten möchten.

 

Es beginnt erneut

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Doch noch vor dem eigentlichen, aber eingeschränkten Abenteuer, geht es an die Klassenauswahl. Hier stehen nicht nur Mensch oder Saiyajin zur Auswahl, sondern ebenso Majins oder Namekianer, die allesamt eigene Vor- wie auch Nachteile in sich verankert haben. Ist die Auswahl getroffen, geht es noch an die spezielle sowie optische Anpassung (Stimme, Augen, Frisur, Haarfarbe, Mund, Statur und Nase) und die Bestimmung des Geschlechtes. Nach der Vergabe eines Namens, dürft ihr nun endlich einen Blick in die neue Geschichte werfen. Nicht ferner stellen sich euch bekannte Figuren aus dem Dragon Ball Universum vor, wie beispielsweise Piccolo, Vegeta und vor allem Trunks, der uns in die Story um Xenoverse 2 einführt. Wer bereits den ersten Teil gespielt hat, kann sogar den seinerzeit selbsterstellten Charakter importieren, der sich gelegentlich blicken lässt und somit in den zweiten Teil einfließt.

Hauptprotagonist ist aber eure neue Kreation, die fortan in der Vergangenheit von Dragon Ball mitmischen darf. Als rekrutierter Zeitsoldat geht es zu Szenarien, die nicht immer optimal ausgegangen sind. Mit der Annahme der Missionen, wird von euch zum Beispiel verlangt, Gegner zu schwächen, oder gleich komplett den Garr auszumachen. Somit beeinflusst ihr die vergangenen Geschehnisse und sichert den Sieg der Charaktere wie Son Goku. Größtenteils ist es aber erst einmal von Nöten, das eigene Überleben zu gewährleisten, denn die Beta geht schon nicht unbedingt zimperlich mit den Spielern um. Nach einiger verstrichener Zeit und gelösten Missionen, steht ihr sogar zwei gigantischen Weraffen gegenüber und müsst dieses zusammen mit Son Goku im Duo besiegen.

Dies ist zudem der Schwerpunkt des Spieles, denn ihr tretet während der Zeitmissionen gegen verschiedene Gegner in einem Beat’em’up ähnlichen Szenario an. FĂĽr die Kämpfe geht es hoch hinaus, da diese hauptsächlich im Luftraum ausgetragen werden. Ihr schmettert währenddessen Feuerbälle auf die Kontrahenten, prĂĽgelt auf sie ein und ergreift rechtzeitig die Flucht, bevor der Gegenschlag einsetzt. Gleichzeitig halten Partner euch den RĂĽcken frei, die jedoch zumeist auch schneller K.O. gehen. Wer die Chance ergreift, kann seine Team aber wieder vervollständigen und den Mitstreiter durch Heilung zurĂĽck in den Kampf holen.

Gewonnene Schlachten werden selbstverständlich in Dragon Ball Xenoverse 2 belohnt und so wird es nicht selten passieren, dass eure Eigenkreation in der Charakterstufe hochlevelt und somit eine Steigerung der Attribute erfährt – die im Verlaufe der Story auch dringend benötigt werden. Ferner gestaltet sich diese Option auch in den Online-Matches als durchaus praktisch, die in Dragon Ball Xenoverse 2 ebenso ihren Einsatz finden. Leider hat die offene Beta uns hier noch keinen Zugriff gewährt, sodass wir euch keine Eindrücke weitergeben können.

Dafür haben wir uns während der Beta-Phase ein wenig auf dem Hauptschauplatz umgeschaut. Dieser ist gegenüber dem Vorgänger deutlich größer und wieder gut besucht. Natürlich könnt ihr zu jeder Zeit die verschiedenen Charaktere ansprechen, euch Tipps anholen oder Items einsacken. An verschiedenen Shops wurde ebenso wenig gespart, die uns in der Vollversion wieder einige Angebote unterbreiten werden. Stattdessen haben wir während der Erkundungstour mit unserer Eigenkreation ein wenig Informationen gesammelt und dutzende Gesten ausprobiert, die das gesamte Szenario lebhafter gestaltet. Ferner können wir uns darauf freuen, dutzende Missionen anzunehmen, uns ggf. dem Freezer-Clan anzuschließen, oder bei Boo dafür zu sorgen, dass seine Familie wächst.

 

Technik

Wie schon im Vorgänger, setzt man bei Dragon Ball Xenoverse 2 auf den Cell-Shading-Effekt. Dies bedeutet, dass die Figuren ihrer gezeichneten Vorlage nicht fern bleiben. Die Animationen wirken weich und die Charaktere fangen den unverwechselbaren Charme der Anime-Vorlage ein. Gestützt wird dies mit Cutscenes, die direkt dem japanischen Trickfilm entnommen wurden und alles noch authentischer gestaltet. Somit können wir uns in der Vollversion auf eine bunte und schöne Welt freuen, die auf das zurückgreift, was Fans sowieso verlangen.

Soundtechnisch versuchen die Entwickler der Vorlage treu zu bleiben. Dies bedeutet, oft werden Musikstücke abgespielt, die bereits aus den Trickfilmen bekannt sind und somit den Gesamteindruck aufwerten. Gepaart sind die Klänge abermals mit tollen akustischen Effekten und einer englischsprachigen Lokalisation. Deutsche Bildschirmtexte hat das Spiel aber selbstverständlich enthalten.

Dass die Steuerung überladen ist und insbesondere blutige Anfänger einiges an Nerven kosten wird, hat schon der Vorgänger offenbart. So funktionieren Spezialattacken zum Beispiel wieder nur mit der gedrückten Schultertaste sowie einem dementsprechenden Feuerknopf. Vergisst man diese, oder stellt versehentlich andere Optionen ein, werden die Gegner dies gnadenlos ausnutzen. Ein wenige Einarbeitungszeit wird daher benötigt werden, bis jede Schlag optimal sitzt und die Kontrahenten in die Knie zwingt.

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Unsere Wertung
USK 12 PEGI 12
Singleplayer
80
80
-
Multiplayer

Rena sagt:

Die offene Beta zu Dragon Ball Xenoverse 2 hat definitiv Spaß gemacht und so war es regelrecht bedauerlich, dass wir nicht noch mehr Missionen austesten konnten. Als Fortsetzung darf sich das Spiel aber schon jetzt bezeichnen, wenngleich wir nur einen ganz kleinen Teil des Gesamten Umfanges austesten konnten. Den Blick auf das Wesentliche hat man uns aber schon jetzt gewährt und dieser lässt vermuten, dass sich die Fortsetzung in einigen Bereichen gesteigert hat. Jetzt heißt es also, Tage zählen!
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