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Detroit: Become Human REVIEW

Zukunftsfiktionen mit Androiden, die die Menschheit langsam vom Arbeitsleben verdrängen, gibt es schon länger. Zumeist wird die Sichtweise von Menschen aufgegriffen. Doch was ist, wenn sich die Perspektive ändert. Was ist, wenn die Maschinen selbst menschlicher sind, als man ihnen eingestehen möchte. Genau hier greift Detroit: Become Human einen Faden auf, der die Geschichte von drei Androiden erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Spieler erlebt die Geschehnisse im Umfeld von Markus, Connor und Kara und nimmt Einfluss auf dessen Werdegang.

Zukunftsfiktionen

Das französische Entwicklerstudio Quantic Dream und David Cage sind bekannt dafür, interaktive Storys so umzusetzen, dass sie den Spieler mitreißen und regelrecht dazu zwingen, immer weiter vorzudringen. Euer Part liegt darin, aktiv die Ausrichtung zu lenken und dadurch Entscheidungen zu treffen, die schwerwiegende Folgen haben können und kein Zurück mehr zulassen.

Ihr übernehmt in Become: Detroit Human die Rollen von Markus, Connor und Kara, dessen Geschichten in mehrere Teile gestückelt sind. Ist einer der Teile abgeschlossen, wechselt ihr automatisch zum nächsten Charakter und setzt mit dessen Abenteuer fort. Die Geschehnisse werden durch euer Zutun stark beeinflusst. Es sind die Handlungen die ihr eingeht, oder eben nicht eingeht. Nehmt ihr den friedlichen Weg, setzt ihr Gewalt ein, versucht ihr mit zureden oder List Personen zu beeinflussen? Jeder dieser Punkte kann die Story aus den Fugen werfen und in eine komplett andere Richtung lenken, die nicht immer positiver Natur ist.

Von Maschine zu Mensch

Dabei wird das Verhältnis zwischen Maschine und Mensch nicht selten aufgegriffen, welches aufgrund von Abweichlern recht angespannt ist. Die Maschinen fangen an sich eine Identität aufzubauen und stellen ihren Zweck, für den sie erschaffen wurden infrage.  So stellt sich beispielsweise Kara gegen ihren Besitzer, um die häusliche Gewalt, die er an seiner Tochter verübt, zu unterbinden. Ob ihr direkt in ihrer Rolle zur Gegenwehr ansetzt oder versucht, den gewalttätigen Vater zu beschwichtigen, obliegt komplett in eurem Ermessen.

Markus kommt hingegen aus geregelten Verhältnissen, muss seine heile Welt aber verlassen, was Konsequenzen nachzieht, die das Leben in Detroit schlagartig verändern.

In der Rolle von Connor arbeitet ihr wiederum Seite an Seite mit der Polizei und versucht aufzuklären, was es mit den Abweichlern, die für defekte Androiden gehalten werden, auf sich hat. Ferner kreuzt ihr sogar die Wege von Kara und Markus und müsst entscheiden,  ob ihr eher den Menschen oder Maschinen zugetan seid.

Storylines

Jeder Schritt kann eine andere Storyline nach sich ziehen, die im Grundsatz aber in dieselbe Richtung lenkt. Nichtsdestotrotz ist es spannend zu verfolgen, wie weit die Möglichkeiten gestreut sind und wie sich die Geschichten und die Verhältnisse zu anderen Charakteren ändern können. Zu bedenken ist auch, dass einzelne Taten das Ende beeinflussen und zum positiven oder negativen Ausklang führen können.

In der Charakterentwicklung und den Interaktionen mit weiteren Androiden oder Menschen, liegt der nächste Schwerpunkt. Ihr könnt Anerkennung für euch gewinnen oder dafür sorgen, eine spürbare Antipathie auf euch zu ziehen. Die jeweiligen Konsequenzen werden nicht lange auf sich warten lassen.

Des Weiteren wird es euch ermöglicht, mit einem geschulten Auge Dinge zu entdecken, die vielleicht während der Auswahl der Antworten oder Handlungsmöglichkeiten von Belang sind, wie beispielsweise Waffen oder Hinweise auf Taten. Insbesondere als Connor ist es eure Mission, alle brauchbaren Spuren zu einem Ablauf zu formen, der euch weitere Hinweise aufzeigt, wie den Verbleibt von gesuchten Androiden. Kara und Markus obliegt es aber ebenfalls, die Umgebung zu scannen und alle Gegenstände, die für eine Interaktion geeignet sind, hervorzuheben.

Die Aktionen selbst belaufen sich über die normalen Fortbewegungsmechaniken sowie Quick-Time-Events. Jede Antwort ist mit einer Taste unterlegt, die ihr drücken müsst, um in die gewünschte Richtung zu schwenken. Dafür steht jedoch nur ein gewisser Zeitintervall zur Verfügung, der nach Ablauf seine eigene Antwort auswählt. Bei aktiveren Manövern, die vielleicht sogar mit Gewalt einhergehen, ploppen die geforderten Buttons des Dual Shock 4 Controllers blitzschnell auf. Hier gilt ebenfalls, nicht zu viel Zeit verstreichen zu lassen und vor allem die richtige Taste zu betätigen, um keine Nachteile zu erfahren. Die Möglichkeit, den vorgegebenen Button zu drücken, ist jedoch deutlich reduziert gegenüber der Auswahl an Dialogen.

Wer mit dem Ausgang nicht ganz zufrieden ist, kann gewünschte Storylines gerne wiederholen und andere Wege einschlagen. Diejenigen, die konsequent durchmarschieren, werden je nach eigener Spielweise, 12-15 Spielstunden veranschlagen müssen, um sich dem Ende von Detroit: Become Human zu stellen.

Im Inneren des Androiden

Passend zu den akustischen Interaktionen, gestaltet sich auch die Mimik und Gestik der Protagonisten. Insbesondere die Charaktermodelle sind optimal eingebracht und bereichern die Handlung in allen Bereichen. Dadurch schafft es Quantic Dream aus Detroit: Become Human ein Spiel zu machen, welches im Grundsatz mehr ein Film ist. Damit der Film natürlich authentisch wirkt, gibt es eine atemberaubende Kulisse geboten, die uns ins Jahr 2038 entführt. Futuristische Elemente werden mit gegenwärtigen Objekten gepaart und spiegeln das wieder, was uns vielleicht in der Zukunft erwartet. Dank der drei sehr unterschiedlichen Geschichten, kommt ihr an sehr interessante, wie auch beklemmende Orte vorbei, die alle Facetten des Titels aufzeigen. Eine weitere Dynamik und Lebendigkeit bringen die verschiedenen Wetterverhältnisse mit. Grafische Abstriche müsst ihr also an keiner Stelle machen, was schon die flüssigen Sequenzen in den ersten Spielminuten beweisen.

Der Sound geht in dieselbe Richtung und versucht sich erst gar nicht an Experimente, die mit ominösen Klängen einhergehen. Die Kulisse wird optimal untermalt und von einer deutschen Lokalisation begleitet, die sehr glaubwürdig auftrumpft. Dadurch entwickelt sich das Spiel immer mehr zum spannenden Film, der viele Handlungsspielräume darbietet und Detroit: Become Human zu dem macht, was ihr darin sehen möchtet. Um das visuelle und soundtechnische Erlebnis weiter zu steigern, wird selbst der Lautsprecher des Dual Shock 4 Controllers ins Geschehen integriert, wenngleich er einen recht bescheidenden Einsatz hat.

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Singleplayer
92
92
Super
-
Multiplayer

FAZIT

Letztlich ist damit schon das Meiste gesagt, ohne euch die Spannung der eigentlichen Story rauben zu wollen. Mit Detroit: Become Human ist es den Entwicklern gelungen, wieder ein Werk zu erschaffen, welches zwischen Spiel und Film schenkt und die Komponenten aus beiden Bereichen optimal ausnutzt. Aufgrund der ganzen Möglichkeiten, die euch die Geschichte lenken lassen, lädt der Titel zudem ein, ihn immer und immer wieder völlig anders zu erleben. Hinzukommt eine Zukunftsvision, die spannend wie erschreckend zugleich ist. Lediglich die Quick-Time-Events sind weiterhin störend, gehören aber zu derartigen Spielen hinzu und nehmen sich heraus, dem Spieler ein wenig Zeit für die gewünschten Entscheidungen zu gewähren. Zusammenfassend, Detroit: Become Human ist ein Meisterwerk, auf seine ganz eigene Art und Weise.

- By  Rena

Playstation 4

Detroit: Become Human REVIEW

USK 16 PEGI 18

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