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Death Parade Vol. 2 REZENSION

Death Parade ist mit der Volume 2 zurück und präsentiert die nächsten vier Folgen, die sich diesmal mehr um die Hintergründe der Story kümmern. Mit von der Partie ist erneut der Barkeeper Decim, der immer recht emotionslos wirkt. In den ersten vier Folgen wurde uns seine Aufgabe näher erklärt. Denn sein Dasein als Barkeeper ist nur oberflächlicher Natur, stattdessen fungiert er als Schiedsrichter, der jeweils immer zwei Personen betreut, die in perfiden Spielen gegeneinander antreten müssen. Jene Spiele, die oftmals sogar mit Schmerzen und leidvollen Erinnerungen verbunden sind, sollten die Abgründe der menschlichen Seele aufzeigen und entscheiden, wer in den Himmel und wer in die Hölle kommt – denn bei den Spielern handelt es sich um Verstorbene.

 

Ohne Entscheidung, aber mit schwerwiegenden Folgen

Weitere Schiedsrichter betreten das Spielfeld

Schon mit der Folge 5 stellt sich heraus, dass Decim eine Entscheidung bislang nicht getroffen hat und die dunkelhaarige Dame an seiner Seite einst um ihren Verbleib in Himmel oder Hölle spielen sollte. Da diese Entscheidung noch immer aussteht, ruft es einen anderen Schiedsrichter auf den Plan, der natürlich die angefangene Aufgabe beenden möchte. Die junge Frau, die unbewusst dafür sorgt, dass ein Streit zwischen den Schiedsrichtern entbrennt, kann sich jedoch nicht an ihr Schicksal, geschweige denn ihren Tod erinnern.

In den Folgen 5-8 wird allgemein mehr auf die Herkunft der verschiedenen Figuren eingegangen. Schnell stellt sich heraus, wie die Hierarchien sind und dass es sich bei Decim um einen ganz besonderen Schiedsrichter handelt, der mit menschlichen Emotionen ausgestattet ist. Somit analysiert er mehr und versucht in die Gedanken der Menschen vorzudringen, die sich in leidvollen Spielen messen mĂĽssen. Da nur er dieses erweiterte Bewusstsein hat, ist er recht umstritten in seiner Position.

Die wirkliche Handhabe der Schiedsrichter wird klar, als Ginti, ein anderer Schiedsrichter, ein Match betreut. Dieser handelt eiskalt und interessiert sich kaum für die beiden Auserwählten, die immer mehr mitbekommen, wie verhängnisvoll ihr Spiel ist. Gleichzeitig zeigt sich hier aber auch der eigenwillige Humor von Death Parade Vol. 2, denn es wird nichts anderes gefordert als eine Partie Twister. Was anfänglich noch lustig erscheint und dadurch gesteigert wird, dass ein Mitglied einer Boygroup und einer seiner größten Fans sich als Konkurrenten begegnen, wird ferner ein knallharter Überlebenskampf. So werden die farbigen Felder mit Hitze, Kälte oder Wind belegt, was die gesamte Angelegenheit deutlich erschwert und für ein schmerzvolles Unterfangen sorgt.

Bei einem weiteren Match, das wieder Demic betreut, ist sogar ein Mörder anwesend. Dennoch gelten für beide Teilnehmer die gleichen Voraussetzungen. Letztlich wird diese Sachlage aber dafür genutzt, um den Barkeeper mit den menschlichen Eigenschaften genauer in seinem handeln zu beobachten. Dies führt dazu, dass die Volume 2 noch tiefgründiger ist als die erste Disk mit Folge 1-4. Dennoch sind weder Humor, noch Action oder Spannung einbehalten worden. Eine gute Mischung sorgt für genügend Abwechslung sowie allerhand Fragen, die sich höchstwahrscheinlich erst in Vol. 3 beantworten werden.

 

Visuell

Neue Spiele mit schwerwiegende Konsequenzen

Death Parade wurde von dem renommierten Anime-Studios Madhouse, die unter anderem hinter Titeln wie One Punch Man stecken, als eine 12-teilige Serie umgesetzt. Basierend auf der OVA Death Billards (2013), bekommen wir nun wundervolle und beeindruckende Szenen präsentiert, die mit Spannung und Absurditäten nicht geizen. Der Zuschauer wird während der einzelnen Folgen nicht selten auf eine falsche Fährte gelockt, was immer wieder für überraschende Momente sorgt. Zudem werden nun endlich auch die Charaktere der Bar Quindecim genauer beleuchtet. Weitere Figuren stoßen ebenso hinzu und machen die ganze Geschichte noch interessanter. Letztlich bleibt aber der Fokus auf Decim bestehen, der etwas ganz Besonderes ist.

Durch die bildgewaltige Darstellung von Death Parade, rückt der Sound ein wenig in den Hintergrund, was aber gar nicht weiter schlimm ist. Die Akustik ist dennoch unterstützend und wird von einer recht guten und vor allem deutschen Synchronisation abgerundet. Die Emotionen werden durch die guten Stimmlagen optimal vermittelt und somit die eigentliche Dramatik in vollen Zügen eingefangen. Zudem Ebenso passt die leichte Gleichgültigkeit und die emotionslose Stimme des Schiedsrichters Decim optimal zum Anime und zeigt so seine ganz eigene Facette. Als kompletten Kontrast lernen wir zudem Ginti kennen, der oftmals von Wut und Einfältigkeit gezeichnet ist.

Die Disk, die ihr wahlweise als BluRay oder DVD erwerben dĂĽrft, besinnt sich auf die Folgen 5 – 8. Weitere Sprachen oder Untertitel wie beispielsweise Englisch oder Japanisch sind nicht enthalten. Die gesamte Spieldauer der Folgen beläuft sich auf 91 Minuten, die mit einer berechtigten Altersfreigabe von 12 Jahren festgesetzt wurde. Zudem gibt es noch Bonus-Material, bei denen euch Trailer zur Ansicht bereitgestellt wurden.

Vier neue Folgen warten auf Vol. 2

 

Fazit

Die Volume 2 von Death Parade geht einen anderen Weg als noch die Volume 1 des Animes. Die Folgen 5-8 versuchen nun langsam zu erklären, welches Aufgaben die Schiedsrichter haben und warum das Hauptaugenmerk auf Decim liegt. Währenddessen bekommen die bereits vorhandenen Figuren weiteren Zuwachs. Gleichzeitig werden die Handlungsstränge ausgebaut, die dadurch mehr Fragen aufwerfen, diese aber vorerst unbeantwortet lassen. So steht mit der dritten Disk wohl ein spannendes Finale an, dem ich mich nicht entziehen werde. Meine Begeisterung ist ungebrochen!

 

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