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Dauntless PREVIEW

Recht kurzfristig konnten wir den letzten Platz beim Dauntless Hands On ergaunern und sind spontan nach Berlin gefahren, um uns das aktuelle Projekt aus dem Hause Phoenix Labs genauer anzuschauen. Die Stunde, die dafĂŒr anberaumt war, wurde aktiv in die Spielwelt verlagert, in der wir zu viert unterwegs waren. NatĂŒrlich stand hinter all dem eine Mission, die sich mit der Vernichtung gigantischer Monster (Behemoth) beschĂ€ftigte. Also Klasse gewĂ€hlt, Waffen in die Hand und auf in die fiktive Welt, die auf ihre Befriedung wartet.

Ein kleiner Vergleich muss drin sein

Da ich schon eine Weile zocke und schon so manche Spiele kenne, liegt es nahe Vergleiche zu ziehen. Dauntless kann sich dem ebenso wenig entziehen und erinnert mich ein wenig an die Monster Hunter Reihe, die dieselben Aufgaben einfordert. Mit bis zu vier Spielern geht es auf, ein Monster zu bezwingen, dass die fiktive Welt in Angst und Schrecken versetzt. Um dem gewappnet zu sein, stehen euch nicht nur prunkvolle RĂŒstungen zur VerfĂŒgung, die euch vor Angriffen schĂŒtzen, sondern Waffen aller Art. Ob eine riesige Axt, ein handliches Schwert, zwei Klingen oder gar ein mĂ€chtiger Hammer, jede Spielweise wird unterstĂŒtzt.

Die auserwĂ€hlte Waffe beeinflusst jedoch die Schnelligkeit und Gewandtheit des jeweiligen Kriegers. Denn zu erwĂ€hnen bleibt, ein bloßes draufschlagen wird fĂŒr einen Sieg kaum ausreichen. Stattdessen mĂŒsst ihr die perfekte Mitte aus Angriff und Ausweichen finden. Erwischt es euch doch einmal recht ungĂŒnstig, obliegt es den anderen Gruppenmitgliedern, euch wieder zurĂŒck uns Leben zu holen. Dasselbe solltet ihr jedoch genauso fĂŒr eure Kameraden tun, denn letztlich ist ein Team mit vier Kriegern und unterschiedlichen Arsenal ein großer Vorteil. SelbstverstĂ€ndlich sind HeiltrĂ€nke ein wichtiger Bestandteil eures GepĂ€cks, bleiben in ihrer Anzahl aber begrenzt, was euch von leichtsinnigen Handlungen abhalten sollte.

Sofern ihr ein paar gnadenlose Treffer landet, die teilweise sogar Verluste beim Monster, wie beispielsweise den Schwanz heraufbeschwören, tritt es die Flucht an. Da die Mission erst als beendet gilt, wenn die gigantische Bestie erlegt ist, heißt es Beine in die Hand und die Verfolgung aufnehmen. Sofern sich die Gruppe verliert, können die Kameraden mit Leuchtsignalen ihren Standort hervorheben.

Allgemein gilt es, die Schwachstelle der jeweiligen Bestie schnell ausfindig zu machen. Da ihr im Koop unterwegs seid, sollte immer ein Krieger die Möglichkeit haben, die Schwachstelle in Beschlag zu nehmen. Dennoch ist zu jeder Zeit Obacht geboten, denn die gigantischen und böswilligen Wesen starten nicht nur Gegenangriffe. Gelegentlich ĂŒberraschen sie euch mit Elementarangriffen, die bei eurer Gruppe großen Schaden verursachen können. Den Feind immer im Blick zu haben und rechtzeitig auszuweichen ist demnach das A und O. Das im Falle von Dauntless der Vergleich zu Monster Hunter angebracht ist, sollte nun genug erlĂ€utert sein.

Sammeln, AusrĂŒsten und Jagen

Dauntless möchte insbesondere die JĂ€ger und Sammler ansprechen, die sich gerne durch ein großes Inventar klicken, um ihre neu gewonnenen AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde anzulegen. Und davon gab es schon beim Anspiel-Event nicht gerade wenige. So konnte man gut mehrere Minuten damit verbringen, bessere Helme, Stiefel, Handschuhe oder Brustpanzer anzulegen und die beste Konstellation auszutesten. Dasselbe gilt natĂŒrlich fĂŒr die Waffen, die nicht nur in ihrer GrĂ¶ĂŸe variieren, sondern ihrer Gewandtheit oder StĂ€rke. Gerade hier möchte Dauntless seinen wahren Charakter entfalten und den Gebrauch der Waffe als so authentisch wie nur möglich einbringen. Gerade wenn ihr ein Monster an einer gepanzerten Stelle erwischt, ereilt euch ein heftiger RĂŒckschlag, der einige Sekunden zur Regeneration benötigt und somit wertvolle Zeit kostet.

Da ihr aber ein wirklich breites Arsenal an Waffen habt, gilt hier – probieren geht ĂŒber studieren. Zumal nach jedem Sieg weitere GegenstĂ€nde fĂŒr Angriff und Abwehr hinzukommen. Der Support soll gleichzeitig auf lange Sicht beibehalten werden, sodass es immer neue Waffen und Story-Elemente geben wird. Apropos Story, wer dieser verinnerlichen will, darf sich darauf freuen, dass das Spiel in mehreren Sprachen lokalisiert wird. SelbstverstĂ€ndlich ist neben englisch, französisch, italienisch, portugiesisch und vielen anderen Sprachen auch deutsch dabei.

Aber noch einmal zurĂŒck zum eigentlichen Prinzip von Dauntless. Damit ihr in den immer neuen Missionen den Monster Einhalt gebieten könnt, werden auch eure Recken stĂ€rker. Ein integriertes Level-Up-System ermöglicht es, sich den jeweiligen Forderungen immer weiter anzupassen. Und dies ist sogar dringen nötig, denn die Bestien sind alles andere als zartbesaitet.

Ein hoher Charakter-Level hat natĂŒrlich noch weitere Vorteile, die sich insbesondere im Team-Rank bemerkbar machen kann. Denn je besser ihr spielt und eure Hiebe sitzen, desto höher fĂ€llt euer Team-Rank aus, der sogar einen Leader verkĂŒndet. Wem das nicht reicht, der kann sich sogar mit seinen Mitstreitern messen und Dauntless auf ein Versus-Mode auslegen – sozusagen Spieler gegen Spieler.

Alpha-Technik

Kurz erwĂ€hnen möchte ich, dass uns vor Ort die Alpha zu Dauntless zur VerfĂŒgung stand, die schon in diesem Stadium einen wirklich guten Eindruck vermittelt hat. Die grafische Darstellung hat einen comichaften Einschlag, der aber zum kompletten Setting passt. Trotzdem schafft es das Koop-Action-Rpg die vielfĂ€ltigen Monster nicht harmlos oder gar lĂ€cherlich wirken zu lassen. Weitere erwĂ€hnenswerte Faktoren sind die verschiedenen RĂŒstungsgegenstĂ€nde, die mit ihrer prunkvollen Darstellung keinesfalls geizen. Jedes neue Teil, mit dem ihr euren mĂ€nnlichen oder weiblichen Recken ausstattet, wird sofort in Szene gesetzt, wenngleich einige Kombinationen als sehr gewöhnungsbedĂŒrftig auftrumpfen.

Zudem ebnet ihr in Dauntless viele verschiedene Orte, wie einer Winterkulisse oder Arealen, die endlose TĂ€ler, Berge sowie Klippen vorweisen. Gepaart wird das Ganze noch mit verschiedenen Wetterlagen sowie einem Tag/ Nacht-Rhythmus, der dem Spiel ein wenig mehr AuthentizitĂ€t verleiht und jedes Abenteuer anders erleben lĂ€sst. Zwar wirkte die Alpha an einigen Stellen optisch noch etwas spĂ€rlich, dies wird aber sicherlich bis zur Closed Beta behoben sein. DafĂŒr wird der Titel nur einen annehmbaren Technik-Hunger haben und keine Hochleistungsmaschinen fordern, um gespielt zu werden.

Zugegeben, zum Sound kann ich nicht viel erlĂ€utern. In der illusteren Runde wurde mehr geredet und gespielt, sodass die Akustik in den Hintergrund geraten ist. Letztlich blieben mir aber ein paar GerĂ€usche wie das BrĂŒllen der Bestien im Kopf.

Die Steuerung kann auf die jeweiligen VorzĂŒge angepasst werden. Ob Tastatur und Maus in Kombination, oder gleich den Controller – ihr bewegt euch in Dauntless so, wie ihr es mögt. Ich persönlich habe mich fĂŒr den Xbox One Controller entschieden, der mit dem Koop-Action-RPG kompatibel ist. Ohne große Eingewöhnungsphase ging es in das Abenteuer und die Bewegungen saßen nach wenigen Versuchen. Das Öffnen des Inventars bleibt dennoch weiterhin der Tastatur und dem Buchstaben „I“ vorbehalten. Grade beim Umverteilen der RĂŒstungsgegenstĂ€nde ist die Maus wiederum mein Favorit.

 

VorlĂ€ufige Wertung  – Alpha

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Unsere Wertung
USK 0 PEGI 3
Singleplayer
0
82
82
Multiplayer

Rena sagt:

Der kleine Vergleich mit Monster Hunter soll nicht bedeuten, dass Dauntless keine eigenen Ideen hat oder nur ein billiger Abklatsch ist. Ganz im Gegenteil! Gerade die Team-Dynamik und die immer neuen Aufgaben halten dauerhaft bei Laune. ErgÀnzt wird dies durch ein riesiges Inventar, das insbesondere virtuelle Sammler begeistern sollte. Letztlich ist aber der nennenswerteste Faktor des Ganzen, dass Dauntless auf das Free-to-Play Model setzt. Noch in diesem Jahr soll das Koop-Action-RPG erschienen, wird vorab aber noch in die Closed Beta und in den Early Access gehen. Und eines sei schon jetzt gesagt - freut euch drauf!
MS Windows

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