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Cities: Skylines PlayStation 4 Edition REVIEW

Cities: Skylines

Vor genau 2 ½ Jahren konnte das Entwicklerstudio Colossal Order mit Cities: Skylines einen wahren Überraschungs-Hit für den PC veröffentlichen. Nachdem im April dieses Jahres mit der Version für Microsofts Xbox One die Aufbau-Simulation zum ersten Mal für Konsole erschien, folgt nun auch eine Version für Sonys PlayStation 4. Diese haben wir natürlich genauer unter die Lupe genommen und schauen besonders darauf, wie gut die Aufbau-Simulation den Sprung auf die Konsole und den Controller meistern konnte.

Großes entsteht aus Kleinem

Das Spielprinzip hat sich auf der Konsole im Vergleich zum PC natürlich nicht verändert. Cities: Skylines verzichtet in seinem Konzept auf eine Story, es gibt daher keinen aufstrebenden Bürgermeister der sich langsam, aber sicher zum großen Städteplaner weiterentwickelt. So stürzen wir uns also gleich in ein Endlos-Szenario und wählen eine der zahlreich vorhandenen Karten. Diese unterscheiden sich in ihren Ressourcen-Quellen und ihre Anzahl derer Vorkommen. Manche Karten bieten mehr Wasser, andere Öl und andere ein besonders hohes Vorkommen an Bauplätzen.

Nachdem wir das Spiel gestartet haben finden wir eine riesige Karte vor, die nur darauf wartet bebaut zu werden. Einzig eine Anbindung an eine große Autobahn ist bereits vorhanden, über die neue Bürger unsere Stadt bereisen können oder aber der Güterverkehr ins Rollen kommt, mit dem wir wichtiges Geld für unsere Traumstadt erhalten. Denn besonders Geld ist zu Beginn des Spiels Mangelware, sodass man schnell in Versuchung kommen wird einen Kredit aufzunehmen.

Der Einstieg in Cities: Skylines ist sehr freundlich für Einsteiger, sodass besonders Neulinge im Genre gleich gut zurecht kommen werden. Eine Großstadt zu errichten dauert seine Zeit, also beginnen wir mit dem Bau erster Häuser um so ein erstes kleines Dorf zu errichten. Sobald die ersten Einwohner in ihre Häuser eingezogen sind, stellen sie erste Forderungen an uns. Auch wenn es sich zu Beginn nur um die Grundversorgung mit Wasser und Strom handelt, so sollten wir diesem möglichst schnell nachgehen, damit die Laune unserer Bewohner oben bleibt. Also bauen wir Windkrafträder und ein Wasserwerk. Neben das Wasserwerk errichten wir eine Kläranlage, welche wir unbedingt flussabwärts des Wasserwerkes bauen, damit unsere Einwohner kein verschmutztes Trinkwasser zu sich nehmen müssen und dadurch erkranken. Windkrafträder sollten wir idealerweise in Regionen bauen, in denen besonders viel Wind herrscht, damit wir diese effektiver nutzen können und mehr Strom für unsere Stadt produzieren. Auch bei der Planung von Industriegebieten sollten wir darauf achten, dass wir diese nicht zu dicht an Siedlungsgebiete bauen, da unsere Einwohner sonst unter hoher Lärmbelästigung leiden müssen.

 

Städtchen wachse

Mit den ersten 200 Einwohnern erreichen wir den ersten Meilenstein des Spiels, womit wir neue Gebäude freischalten. Die ersten wichtigen Gebäude sind unter anderem Feuerwehr, Polizei und einen Arzt, damit unsere Stadt sicherer wird. Auch eine Grundschule wird von nun an von unseren Bewohnern verlangt, damit Kinder den ersten Bildungsweg einschlagen können.

Mit weiteren erreichten Meilensteinen erhalten wir einen Friedhof oder eine weitere Schule, an denen Jugendliche lernen und sich weiterbilden können. Auch eine Müllabfuhr muss gebaut werden, damit sowohl Bewohner als auch die Arbeitet in den Fabriken ihren Unrat entsorgen können. Im späteren Verlauf erhalten wir eine Müllverbrennungsanlage, um den ganzen Müll zu verbrennen.

Das Wirtschaftssystem des Spiels funktioniert ebenfalls sehr gut, wir behalten immer die Kontrolle über Ausgaben und Einnahmen. Sollte die ärztliche Versorgung mal etwas hinterherhinken, so können wir mit einer Erhöhung des Budgets in der Gesundheitsversorgung die Leistung erhöhen und die Kranken in der Stadt spürbar reduzieren. Außerdem können wir unseren Einwohnern zum Beispiel Rauchmelder zur Verfügung stellen, damit Brände seltener ausbrechen oder aber auch ein Rauchverbot verhängen. Dies wirkt sich jedoch alles auf unsere Ausgaben aus, sodass wir diese Mittel nur gezielt einsetzen sollten.

Und so vergehen schnell zahlreiche Stunden die wir damit verbringen neue Gebiete zu errichten, wir erwischen uns aber auch oft dabei, dass wir das Leben unserer Einwohner verfolgen und einfach nur staunen. Jeder Bewohner führt einen Alltag, den wir bis aufs kleinste Detail verfolgen können. Anders als in SimCity, bei dem Bewohner gerne mal in falscher Häuser laufen, kehren hier die Bewohner nach ihrer Arbeit wieder in ihre richtigen Unterkünfte zurück.

Controller meets Aufbau-Simulation

In diesem Bereich des Tests wollen wir uns vor allem der Umsetzung der Steuerung von Maus und Tastatur auf den PS4-Controller widmen. Diese ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen und ermöglicht es präzise Gebäude zu errichten oder Bewohner anzuwählen. Natürlich kann es besonders in Großstädten mal etwas ungenauer werden, hier hat eine Maus selbstverständlich ihre Vorteile. Der Straßenbau wirkt manchmal etwas hakelig, sollte doch mit einiger Übung gut von der Hand gehen. Ebenso bedarf es etwas Übung die Wasserrohre unter den Straßen gerade zu ziehen. Dennoch sind wir mit der Portierung von Cities: Skylines auf PlayStation 4 sehr zufrieden.

Auch grafisch gibt es im Vergleich zu einem gut ausgestatteten PC natürlich auch einige Einbußen hinzunehmen. Dennoch ist der Detailgrad recht gut gelungen, auch wenn es gelegentlich an manchen Stellen etwas verschwommen wirkt. Zoomen wir etwas weiter raus, so sehen die Lichteffekte gelungen aus und auch der Rauch über unseren Fabriken trägt zu einer tollen Atmosphäre bei.

Die Soundkulisse ist dem Entwicklerteam ebenfalls gut gelungen, jedes Gebiet hört sich dabei anders an. Fahrzeuge rauschen durch die Straßen, in Einkaufsstraßen plaudern Menschen und am Flughafen starten Flugzeuge. Die Geräusche passen zum jeweiligen Viertel.

Ähnlich wie bei der PC-Version wurde auch bei der Portierung auf die Konsolen auf einen Mehrspieler-Modus verzichtet. Auch ein Mod-Support ist auf PlayStation 4 nicht zu finden. Dies soll den guten Eindruck auf die gelungene Umsetzung jedoch nicht schmälern.

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Singleplayer
84
84
Gut
-
Multiplayer

FAZIT

Da ich größtenteils Konsolenspieler bin, blickte ich vor 2 Jahren mit etwas Neid auf die PC-Fassung der Aufbau-Simulation Cities: Skylines. Das gesehene Gameplay-Material konnte mich in seinen Bann ziehen und ich wollte unbedingt selbst eine eigene Großstadt errichten. Zwei Jahre später wurde mein Wunsch erhört und die Portierung auf Sonys PlayStation 4 ist geschafft. Und was soll ich sagen? Das Spiel ist ein absolutes Suchtspiel, welches die Stunden vor der Konsole nur so im Flug verstreichen lässt. Die Steuerung wurde optimal an den Controller angepasst und auch die Technik macht mit wenigen Abstrichen einen durchweg positiven Eindruck. Konsolenspieler, die keinen gut ausgestatteten PC besitzen, können also ohne Bedenken einen Blick in eine der beiden Versionen für Konsole riskieren.

- By  Christian

Playstation 4
Xbox One
MS Windows

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USK 0 PEGI 3

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