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Captain Morgane and the Golden Turtle REVIEW

Dass Point & Click Adventure auf dem PC funktionieren, haben Spiele wie Sam & Max, Monkey Island und Baphomets Fluch schon über Jahre bewiesen. Meine Begeisterung für jene Titel resultieren aus alten Windows-DOS Zeiten, in denen fast wöchentlich das Genres um weitere Abenteuer ergänzt wurden. Mit Captain Morgane and the GoldenTurtle möchte ich an alte Zeiten anschließen und wieder rätseln und kombinieren was das Zeug hält. Und das muss nicht einmal teuer sein, denn inzwischen bekommt ihr den Titel schon für knapp 5 Euro. Ob aber die Art der Point & Click Adventure noch immer alltagstauglich sind, will ich mit den kommenden Zeilen etwas näher erläutern.


Morganes erste Schritte


Der Name ist Programm, denn ihr ĂĽbernehmt die Rolle der jungen Morgane, die es ihrem Vater gleichtun möchte. Dieser ist ein ehrenwerter Captain, mit einer tollen Crew im Schlepptau und somit Moganes größtes Vorbild. Und wie könnte man besser seine Qualitäten beweisen als mit einem Schatz, an dem schon unzählige Mannen gescheitert sind – Die goldene Schildkröte.

Kaum aus dem Menü entlassen, beginnt ihr das Abenteuer als noch 8-Jährige und recht trotzige Morgane. Die Mutter erteilt dem noch jungen Mädchen die ersten Aufgaben, bei denen ihr euch mit den Grundlagen eines Point & Click Adventure vertraut macht. Dies bedeutet alles einzusammeln, was auf dem ersten Blick sinnlos herumliegt. Im Inventar abgelegte können Gegenstände aber kombiniert werdeb und somit komplett neue Konstruktionen erschaffen, die euch später in der Story weiterbringen. Natürlich darf alles ausgetestet werden was nur möglich ist, bis zwei passende Gegenstände ein neues Utensil ergeben, das wieder in eurem Inventar abgelegt wird.

Rätselspaß nur in eingeschränkter Form

Natürlich müsst ihr aber nicht immer gleich so kompliziert denken, denn beispielsweise reicht es schon aus, den Staub mit dem Feger wegzukehren, oder das Fenster mit einem Lappen zu putzen, den ihr vorab befeuchtet habt. Leider wird es nicht immer reichen die Gegenstände aufzusammeln, zu kombinieren, oder an der richtigen Stelle anzuwenden. Gelegentlich müsst ihr mit den Inselbewohnern ausgiebige Dialoge führen, um an weitere Informationen heranzukommen. Oft schenken euch diese meist ewigen Gespräche aber neue Zeile oder gar Lösungen. Dabei ist es durchaus wichtig, jemanden zu überzeugen und die Antwort gründlich auszuwählen. Erst wenn ihr das sagt, was der benötigte Protagonist hören will, ist dieser bereit euch auszuhelfen. Leider schränkt dies die Variationen ein und lässt nur wenig Handlungsfreiheit. Was anfänglich noch recht simpel vonstattengeht, wird mit der Zeit nicht nur schwieriger, sondern teils sogar unlogisch. Das bedeutet für euch, alles probieren und nichts auslassen, um die jeweilige Lösung zu offenbaren. Ich für meinen Teil musste sogar zur Komplettlösung greifen, weil all die geforderten Handlungen nicht immer wirklich Sinn ergaben.

Nicht selten müsst ihr, nun in der Rolle der Erwachsenen Morgane, an längst vergessene Schauplätze zurück und Dinge aus dem Inventar zaubern, dessen Existenz ihr schon fast vergessen hattet. Drüber hinaus werden einige Lösungen mit Minispielen abgeschlossen, die passend gewählt sind, aber nur bedingt Abwechslung schaffen.Wer darin aber keine Zeit investieren möchte, darf sie via der Option “Schummeln“ überspringen. Dies klingt ein wenig nach dem Wimmelbild-Prinzip, passt aber gut ins Genre hinein.

Nur wer wirklich jeden erforderlichen Schritt vollzieht und sich durch die Gespräche mit den Charakteren arbeitet, darf nach und nach neue Gebiete erkunden, die euch ebenso näher zu Ruhm, als auch zu dem Fundort der goldenen Schildkröte bringt. Wer nicht locker lässt, wird das Ende der Geschichte von Captain Morgane and the Golden Turtle nach ca. 15-20 Stunden erfahren.


Technik


Grafisch verlange ich von einem Point & Click Adventure nicht mehr als das Gebotene. Daher spielt es auch kaum eine Rolle, dass der Titel schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Die Schauplätze beispielsweise sind liebevoll und farbenfroh gestalten. Dank der Hilfefunktion geht auch kein nützlicher Gegenstand auf den sehr detailreichen Inseln unter. Zudem sind die Figuren mit einer schönen Ausgestaltung, sowie lustigen und charakteristischen Animationen eingebracht worden. Natürlich kann ein PC grafisch deutlich mehr schaffen, doch der Stil gefällt mich durchaus und passt zum bunten und nicht immer ganz ernst gemeinten Piratenabenteuer.

Der Sound von Captain Morgane and the Golden Turtle übernimmt eine sehr untergeordnete Rolle und bereichert das Spielgeschehen nur in wenigen Situationen. Dafür bekommt ihr eine komplett deutsche Sprachausgabe spendiert, an der ihr aber nur bedingt Freude haben werdet. Leider wird die Lokalisation sehr übertrieben dargestellt, was gerade mit der Betonung einhergeht. Auch einige Dialoge wirken im gesprochenen Wort nahezu albern.

Die Steuerungsmethode dürfte klar sein. Ihr benötigt eine Maus und die Tastatur. Mit der Maus visiert ihr die gewünschten Objekte an, oder gebt Morgane die Befehle, wohin sie sich bewegen soll. Die Tastatur wird nur für das schnelle aufrufen bestimmter Objekte benötigt. Allgemein wird aber alles nahezu über die Maus befehligt und kann daher richtig bequem ausgeführt werden.

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Unsere Wertung
USK 6 PEGI 7
Singleplayer
63
63
-
Multiplayer

Rena sagt:

Euch erwartet ein solides Point & Click Adventure, mit leichten Schwächen. Zugegeben, es kommt bei Weitem nicht an die anfänglich erwähnten Spiele heran, doch hat es trotzdem Potenzial. Mit einem guten Umfang können PC Spieler wieder zu ihrer Leidenschaft zurückgeführt werden. Doch versprecht euch nicht zu viel vom Titel, wenngleich der Preis inzwischen recht gering ausfällt. Wer eine gute Logik zu schätzen weiß, sollte die 5 Euro dennoch einsparen. Letztlich kann Captain Morgane and the Golden Turtle aber auch fernab des Computers gespielt werden und Genre-Jünger auf Wii und Playstation 3 anteilig begeistern.
Playstation 3MS WindowsNintendo Wii

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