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Bridge Constructor (PS4) REVIEW

Nachdem der Titel bereits über 50 Millionen Mal auf PC, Xbox One und mobilen Geräten heruntergeladen wurde, ist Bridge Constructor nun auch auf der PlayStation 4 erschienen. Wir haben aus diesen Anlass den Titel noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Und wie der Titel schon vermuten lässt, dreht sich das Spiel komplett um den Bau von befahrbaren Brücken. Es handelt sich um eine Art Puzzlespiel, welches seine Kniffligkeit aus den eigenen physikalischen Gesetzen erhält. Doch wie spielt sich Bridge Constructor auf der  aktuellen Konsole aus dem Hause Sony und wie schlagen wir uns als Brückenarchitekten? Findet es jetzt heraus in unserer Review!

 

Spielprinzip

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Die kleine Inselnation Camatuga wurde von einem starken Erdbeben erschüttert und dabei teilweise kleinere Teile von der weiteren Welt abgeschnitten. Nun ist man als Brückenarchitekt gefragt, beim Wiederaufbau und der Herstellung von Versorgungsrouten zu helfen. Deshalb nimmt man den Aufbau der vielen zerstörten Brücken in die eigene Hand. Das ist auch schon die gesamte Story hinter dem Brückenpuzzler.

Aus der 2D Ansicht muss man mit Hilfe eines bestimmten Budgets und einem Limit an Ressourcen eine Reihe von Brücken erstellen. Dies hört sich zuerst einmal ziemlich simpel an, doch werden die Brücken immer komplexer und es wird immer schwerer, die Fahrzeuge sicher ans andere Ufer zu bringen. Also stellt man sich der Herausforderung mit vielen Versuchen, die perfekte Brücke zu bauen.

Im Prinzip dreht sich Bridge Constructor darum, den höchstmöglichen Score mit dem wenigsten Aufwand zu erreichen. Hierzu gibt einem das Spiel einige Optionen: Man kann sich zum Beispiel dazu entscheiden, schwerere Fahrzeuge auf die eigene Brücke zu lassen, um mehr Punkte zu erhalten. Oder man nimmt die Herausforderung an, nur die nötigsten Ressourcen einzusetzen. Diese Kleinigkeiten geben dem Spiel eine gewisse Tiefe und natürlich auch einen Wiederspielwert.

Die Kampagne besteht aus fünf Hauptarealen mit jeweils 8 Leveln. Der Spieler muss einige Zeit rätseln, um sich durch die 40 Level zu spielen. Noch längere Denkphasen ereilen ihn, um die Level auch auf den höheren Belastungsebenen abzuschließen. Doch damit nicht genug an Inhalt. Die Extralevel der drei SlopeMania Inseln, geben dem Spiel noch mehr Inhalt und sind zudem eine größere Herausforderung. Vorab sei schon gesagt: Bridge Constructor bietet sehr viele abwechslungsreiche Stunden an Bauspaß.

 

Gameplay

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Alles beginnt mit der einfachen Holzbrücke, doch schnell reichen einfache Brückenstrukturen nicht mehr aus und man muss sich stabilerer Materialien bedienen. Es ist zugleich ziemlich unterhaltsam, eine Brücke zu bauen und dann die ganze Struktur zusammenbrechen zu sehen. Bridge Constructor schafft es hierdurch, auch einen näher an die Lösung zu bringen und dabei nicht das Interesse an dem Puzzle zu verlieren.

Zwar ist der Baueditor sehr einfach zu bedienen, dennoch in einem Aspekt sehr träge. Immer wieder muss man fertige Brückenteile abreisen, weil sich einer der Knotenpunkte nicht mehr im Nachhinein an die bereits gesetzten Teile verankern lässt. Grade bei den komplexeren Leveln kann dies sehr frustrierend und nervenaufreibend sein. Trotz dieses kleinen Kritikpunkts funktioniert die Bauphase ohne weitere Probleme.

Ist man zufrieden mit der eigenen Konstruktion, darf man die Brücke direkt testen. Hierbei fahren die verschiedenen Fahrzeuge über die erschaffene Konstruktion und zeigen die Belastung der einzelnen Teile durch farbliche Markierungen. Schaffen es die Fahrzeuge jedoch ans andere Ufer, ist das Bauvorhaben ein voller Erfolg zu werten. So geht es immer weiter von Level zu Level mit immer anspruchsvolleren Bauanfragen, die den Konstrukteur in euch erwecken.

Der Schwierigkeitsgrad steigert sich mit der Zeit und sitzt man an den ersten Leveln nur einige Minuten, so kann man 15 Brücken später schon einmal 20 Minuten an einem Konstrukt rätseln. Gute 10 bis 15 Stunden Spielzeit stecken in Bridge Constructor, was sich zuerst einmal nach einer Menge anhört. Doch rückblickend gesehen ist ein Großteil der Spielzeit durch wiederholende Spielabläufe geschuldet.

 

Technik und Features

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Für ein kleines Indiespiel ist Bridge Constructor technisch ziemlich gut gelungen. Die verschiedenen Gebiete, in denen man die Brücken baut, haben abwechslungsreiche Hintergründe und bietet ein atmosphärisches Panorama. Musikalisch ist das Ganze mit einem sehr ruhigen und entspannten Soundtrack unterlegt, der zwar nicht wirklich viele Titel beinhaltet, dennoch auch nach längerer Spielzeit nicht eintönig wirkt.

Bridge Constructor fĂĽr die Playstation 4 hat eine Menge an Inhalten und verschiedenen Leveln. So gibt es zum Beispiel 40 Level auf der Insel Camatuga und 6 verschiedene Landschaften: Stadt, Canyon, Strand, Berge, HĂĽgel, Grotte. AuĂźerdem hat man noch ein Event mit dem Namen SlopeMania eingefĂĽgt, das noch einmal 24 weitere, unter anderem besonders heikle und verrĂĽckte Level eingefĂĽgt.

Des Weiteren bietet das Spiel vier verschiedene Baumaterialien: Holz, Stahl, Kabel, Betonpfeiler, drei verschiedene Belastungsebenen: PKW, LKW und Tankwagen sowie farbcodierte Lastanzeigen für verschiedene Baustoffe. Hinzu kommt noch eine Karte mit den freigeschalteten Welten, Leveln und den erspielten High Scores. Gepaart mit einer soliden Steuerung, stehen also Stunden des Erschaffens nichts mehr im Weg.

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Unsere Wertung
USK 0 PEGI 3
Singleplayer
70
70
-
Multiplayer

Lukas sagt:

Bridge Constructor mag einem zuerst vielleicht wie ein simpeles Puzzlegame vorkommen, doch man merkt schnell, dass hier mehr dahintersteckt. Dessen ungeachtet ist Bridge Constructor aber ein Titel für zwischendurch und wird in größeren Spielesessions schnell öde. Wer jedoch herausfordernde Puzzle nach einem Trial-and-Error Prinzip ist mit dem Titel gut versorgt. Für den Preis von 9,99 € kann man sich nicht beklagen, denn man bekommt man ein wirklich kniffliges Puzzleabenteuer und darf sich gleichzeitig auch als Bauunternehmer versuchen.
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