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A.o.T. 2 REVIEW

Einen der für mich besten Momente von A.o.T. 2 wird gleich im Intro abgefeuert. Dieses zeigt den ikonischen Kampf des weiblichen Titanen innerhalb der Mauern, hinter die sich die Menschheit seit mehreren hundert Jahren zurückgezogen hat. An und für sich ist das nichts besonderes für jemanden wie mich, der mit dem Anime vertraut ist. Was die Szene aber so cool macht ist die Tatsache, das sie aus der Ego-Perspektive gezeigt wird und man so quasi mittendrin im Geschehen ist und hautnah erlebt, wie der Spielcharakter mittels 3D-Manöver über den festen Boden fliegt und den Kampf gegen den Feind aufnimmt. Mein erster Gedanke: ich will ein Attack on Titan Erlebnis in VR! Mein zweiter Gedanke: hoffentlich wird A.o.T. 2 wenigstens halb so gut, wie sein dynamisches Intro.

Kenn ich, kenn ich, kenn ich auch

Eine der Neuerungen von A.o.T. 2 ist der eigene Charakter, den man bei Spielstart im entsprechenden Editor baut. DIe Einbindung des namenlosen Helden in die Handlung ist aber mäßig gelungen, immerhin kann man nach dem erstmaligen Durchspielen die Kampagne aber auch mit seiner Lieblingsfigur bestreiten.

Mit A.o.T. Wings of Freedom erschien vor nicht ganz zwei Jahren die erste große Videospieladaption der enorm populären Attack on Titan Lizenz. In Japan ist der Manga ein echter Hit, außerhalb des Archipels wurde das Franchise nicht zuletzt aufgrund der Anime-Serie berühmt und erschloss sich eine große Anhängerschaft weltweit. Insofern überrascht es nicht, das Koei Tecmo und Omega Force, die treibende Kraft hinter den Musou genannten Spielen (Dynasty Warriors, Samurai Warriors etc.), mit A.o.T. 2 ziemlich schnell für Nachschub sorgen. Wobei man den Begriff Nachschub hier durchaus infrage stellen kann, denn obwohl das Spiel mit seiner 2 im Titel auf eine Fortsetzung hindeutet, so verbirgt sich hinter A.o.T. 2 eher eine Neuauflage von Wings of Freedom mit kleinen Verbesserungen, Anpassungen und ein bisschen mehr Story.

Neu ist unter anderem der Charakter-Editor, der euch nach dem Intro begrüßt. In diesem bastelt ihr euch euren eigenen Protagonisten, mit welchen ihr fortan die Kampagne bestreitet. Während ihr im Vorgänger also noch in die virtuelle Haut von Eren, Mikasa, Levi und Co. schlüpfen konntet, seid ihr nun ausschließlich mit euren eigens erstellten Helden unterwegs. Klingt zunächst cool, ist in der Umsetzung aber mäßig gelungen, denn die namenlose Hauptfigur bleibt das gesamte Spiel über stumm und macht neben den eigentlichen Stars des Franchise auch ansonsten eine eher blasse Figur.

Inhaltlich werden die Arcs der ersten Anime-Staffel abgehandelt – also exakt wie im Vorgänger. Wer diesen bereits gespielt hat und/oder die Geschichte aus dem Anime oder Manga kennt, der bekommt hier also nichts neues geboten, sondern nur einen Aufguss des bereits bekannten mit minimal verschobener Perspektive. Erst im letzten Spieldrittel wird die Handlung über den Punkt des Vorgängers hinaus um weitere Geschehnisse erweitert. Rund zwei, drei Stunden später ist die etwa zehnstündige Kampagne dann aber auch beendet und zurück bleibt ein unzufriedenes Gefühl. Prinzipiell kann ich den Entwicklern keinen Vorwurf machen, dass sie die Handlung noch mal von vorne beginne, auch wenn ich die teilweise Verwendung der exakt gleichen Zwischensequenzen aus Wings of Freedom etwas irritierend fand. Wer wie ich aber die Vorlage bereits kennt und auch schon in Videospielform ein erlebt hat, der dürfte unter Umständen etwas gelangweilt werden.

Ein Schritt nach vorn, ein Schritt zurück

Die Kämpfe sind nach wie vor brachial und fühlen sich gut an, auch die ein oder andere Neuerung im Gameplay erscheint sinnig, wie etwa die Möglichkeit aus dem Hinterhalt anzugreifen.

Auch spielerisch hat A.o.T. 2 nicht viel neues zu bieten. Das ist erst einmal nicht verkehrt, denn das zuvor gelegte Fundament hat auch heute noch seinen Reiz. Nach wie vor bin ich sehr angetan von der technischen Umsetzung des 3D-Manövers. Wer nur Bahnhof versteht: das 3D-Manöver kommt im Kampf gegen die Titanen zum Einsatz und erlaubt es den Soldaten, zu denen eben auch unser Held gehört, mittels einer gasbetriebenen Apparatur Drahtseile zu verschießen, die wiederum dabei helfen möglichst viel Schwung aufzunehmen, sodass man um die teils mehrere Meter hohen Titanen herum gleiten kann, um sie im richtigen Zeitpunkt zu attackieren. Klingt kompliziert, spielt sich nach einer kleinen Eingewöhnungszeit aber eingängig, auch wenn die Kamera hin und wieder etwas herumzickt.

Der Fokus aller Missionen liegt in der Regel im Kampf gegen die titelgebenden Riesen. Zwar kann man ihnen mittels flotter Attacken Schaden zufügen, sogar Arme und Beine abtrennen, um einen Titanen endgültig zu töten, muss der Schwachpunkt im Nacken getroffen werden. Die meisten Gegner lassen sich binnen weniger Sekunde besiegen, immer wieder gibt es aber auch stärkere Formen, ab und an auch Bossgegner. Letztere sind teilweise sehr widerstandsfähig, sodass man mitunter 10, 15 Minuten an einen Kampf hängen kann. Leider besitzt A.o.T. 2 wenig taktische Tiefe, was die Kämpfe nach einer Weile sehr eintönig gestaltet. Und hier dürfte für viele Spieler der Knackpunkt liegen, denn so spaßig die Gefechte gegen die menschenfressenden Gegner auch sind, so befriedigend es sich anfühlt, wenn man einem Titanen erst seine Gliedmaßen abgetrennt hat, um ihn abschließend den Rest zu geben, so schnell wiederholt sich dieser Gameplay Loop immer und immer wieder.

Das Kampfsystem wurde nahtlos aus dem Vorgänger übernommen, zusätzlich kann man jetzt auch Angriffe aus dem Hinterhalt vollführen und mit etwas Geschick und gutem Timing einen Instant Kill ausführen. Dazu packt man einfach das stets Griff bereite Fernglas aus, visiert einen Gegner an und drückt im richtigen Moment die Dreieckstaste. Ein Freifahrtschein zum Titanenmassaker ist dieses Feature aber nicht, schließlich ist man im Moment des Anvisierens nicht in Bewegung und dadurch ein leichtes Ziel für den Gegner. Wurde man von einem Titanen bemerkt, so verfärbt sich der Bildschirm kurzerhand in ein alarmierendes Rot, woraufhin man schnell die Beine in die Hand nehmen sollte.

Ödes Lagerleben

Abseits der Kampagne und seinen Missionen gibt es wenig zu tun. Der Multiplayer-Modus macht zwar für eine Weile Spaß, leider fehlt es auch hier an richtiger Abwechslung.

Abseits der Kämpfe hat die Kampagne reichlich wenig zu bieten. Zwischen den Missionen befindet man sich im Regelfall in einem Lager, in welchem man unter anderem die Ausrüstung aufleveln, neue Waffen kaufen und gesammelte Ressourcen verkaufen kann. Darüber hinaus kann man mit NPCs sprechen, was aber leidlich interessant ist. Neu ist das Dialogsystem, durch welches man verschiedene Antwortmöglichkeiten bekommt. Die trägen Gespräche macht dies aber nicht sehr viel spannender. Auch das Freundschaftssystem ist an sich keine verkehrte Idee. So kann man durch Gespräche, das Erledigen von Gefälligkeitsaufgaben und im gemeinsamen Kampf mit bekannten Figuren aus der Vorlage den Freundschaftslevel zu diesen erhöhen. Das ist auch spielerisch nicht so ganz unwichtig, denn am Freundschaftslevel hängen freischaltbare Fähigkeiten, die letztendliche Umsetzung hat mich aber wenig motiviert, von den Features allzu viel Gebrauch zu machen.

Nachdem man die Kampagne einmal beendet hat, kann man ab dem zweiten Durchlauf auch mit einem seiner Lieblingsfiguren aus Attack on Titan spielen. Abseits des Storymodus lockt außerdem noch der „Anderen Modus“ (der heißt wirklich so), hinter welchem sich die Multiplayer- und Koop-Komponente verbirgt. Durchaus spaßig ist vor allem die Titanenjagd online, bei welcher zwei 4er Teams gegeneinander antreten und um die meisten Punkte spielen. Diese werden erreicht, indem man Titanen bekämpft und besiegt. Für ein paar Runden macht dies durchaus Laune, wie so vieles andere in A.o.T. 2 nutzt sich aber auch der Multiplayer schnell ab. Bestenfalls zockt man diesen eh mit einen oder mehreren Freunden, denn die Suche nach Mitspielern gestaltet sich aufgrund der offenbar sehr leeren Server langwierig und oft erfolglos.

Endzeit mal anders

Grafisch ist A.o.T. 2 sicherlich nicht auf der Höhe der Zeit, der unverwechselbare Stil gefällt dennoch, darüber hinaus läuft das Spiel auf der PS4 sehr flüssig.

Einen großen Teil seines Erfolges zieht Attack on Titan sicherlich aus dem Setting, welches zwar endzeitlich ist, sich aber doch sehr von vielen anderen Varianten dieser Art unterscheidet. Der ungewöhnliche Mix aus Mittelalter und leichten Steampunk-Elementen, hinzu noch das bizarre Design der Titanen und fantastische Musik. All das bekommt man auch in A.o.T. 2 geboten, inklusive des originalen japanischen Sprechercasts. Der sich nah am Anime haltende Grafikstil funktioniert vor allem in den Zwischensequenzen und Kämpfen, gleichzeitig mutet die Spielwelt aber sehr karg und leer an. Hinzu gibt es wenig Abwechslung bei den Schauplätzen. Dafür läuft das Spiel auf einer normalen PlayStation 4 die meiste Zeit über sehr flüssig mit 60 Bildern pro Sekunde. Es gibt aber auch Situationen, in denen die Framerate spürbar einknickt, was vor allem dann der Fall ist, wenn viele Titanen gleichzeitig sichtbar sind.

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Singleplayer
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Multiplayer

FAZIT

Als jemand, der den Vorgänger gespielt hat, bin ich von A.o.T. 2 enttäuscht. Nicht, weil es ein schlechtes Spiel. Omega Force hat das Musou-Prinzip nämlich durchaus stimmig adaptiert und das sicherlich nicht leicht umsetzbare Bewegungskonzept mit seinen 3D-Manövern spaßig realisiert, auch die Kämpfe gegen die teilweise haushohen Titanen fühlen sich nach wie vor toll an. Doch ich wurde nie das Gefühl los, hier nicht mehr als eine leicht aufgebohrte Fassung von Wings of Freedom zu spielen. Die kleinen mechanischen Anpassungen und die neuen Storyelemente zum Schluss sind so marginal, dass sie nicht darüber hinwegtäuschen können, das ein Großteil vom Vorgänger wiederverwertet wurde. Wer diesen gespielt hat, wird unter Umständen mit A.o.T. 2 nicht so richtig glücklich werden. Wer Wings of Freedom verpasst hat und Fan der Lizenz ist, oder einfach nur Lust auf das Setting hat, der kann hingegen guten Gewissens mit A.o.T. 2 einsteigen.

- By  Adrian

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A.o.T. 2 REVIEW

USK 18 PEGI 18

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